Der Fall von Gondolin: Unterschied zwischen den Versionen

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{{Infobox Publikation
{{Infobox Publikation
| Titel        = Der Fall von Gondolin
| Titel        = ''Der Fall von Gondolin''
| Cover        = Der Fall von Gondolin Cover ISBN 978-3-608-96378-6.png
| Cover        = Der Fall von Gondolin Cover ISBN 978-3-608-96378-6.png
| Autor        = [[J. R. R. Tolkien]]
| Autor        = [[J. R. R. Tolkien]]
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| Herausgeber  = [[Christopher Tolkien]]
| Übersetzer    = [[Helmut W. Pesch]], [[Hans-Ulrich Möhring]]
| Vorwort      = Christopher Tolkien
| Übersetzer    = [[Helmut W. Pesch]]
| Illustrator  = [[Alan Lee]]
| Illustrator  = [[Alan Lee]]
| Verlag        = [[Klett-Cotta]]
| Verlag        = [[Klett-Cotta]]
| Erschienen    = 2018
| Erschienen    = 25. August 2018<ref name="Gondolin">[[J. R. R. Tolkien]]: ''Der Fall von Gondolin''. Übersetzt von [[Helmut W. Pesch]]. Klett-Cotta, Stuttgart 2018.</ref><br>Engl. Erstausgabe:<br>30. August 2018<ref name="TheFallofGondolin">[[J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.): ''[[The Fall of Gondolin]]''. [[HarperCollins]], London 2018.</ref>
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'''''Der Fall von Gondolin''''' (im Original ''The Fall of Gondolin'') ist eine Erzählung des englischen Schriftstellers und Philologen [[J. R. R. Tolkien]]. Die Geschichte bildet einen Teil des [[Legendarium]]s und mit der ''[[Narn i Hín Húrin]]'' und dem [[Leithian-Lied]] die drei großen Lieder [[Beleriand]]s, die im [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalter]] angesiedelt sind.
'''''Der Fall von Gondolin''''' (Original ''The Fall of Gondolin'') ist der dritte Band der von [[Christopher Tolkien]] zwischen 2007 und 2018 herausgegebenen Sammlung der drei großen Geschichten des [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalters]] und erschien am 25. August 2018. Wie auch ''Die Kinder Húrins'' (2007) und ''Beren und Lúthien'' (2017) wurde das Buch von [[Helmut W. Pesch]] übersetzt und von [[Alan Lee]] illustriert.


== Handlung ==
==Beschreibung==
Die verborgene [[Elben]]stadt [[Gondolin]] lag in der später untergegangenen Region [[Beleriand]]. Sie wurde von [[Turgon]] dem Fürsten der [[Noldor]] gründet, um für sein Volk einen sicheren Rückzugsort zu erschaffen. Der Vala [[Ulmo]] hatte ihn einst in das Tal von Tumladen in den Echoriath („Umzingelnden Berge“) geleitet, das östlich des großen Flusses [[Sirion]] lag. Inmitten des Tals lag der Hügel Amon Gwaeth („Berg der Wacht“), auf dem der Elbenfürst seine Stadtfestung errichten ließ. Als Vorbild diente ihm die weiße Stadt [[Tirion]] in [[Eldamar]]. Die Stadt verfügte über breite gepflasterten Straßen, Gärten voller Blumen, zahlreiche Brunnen, große Plätze und hohe Türme.
Das Werk enthält verschiedene Fassungen und Bearbeitungsstufen von [[J. R. R. Tolkien]]s Geschichte von [[Tuor]] und dem Fall der verborgenen Stadt [[Gondolin]]. Es dokumentiert damit zugleich die Entwicklung der Erzählung über einen Zeitraum von mehr als drei Jahrzehnten.<ref name="Gondolin"></ref>


Vor Turgons Palast gab es einen Gärten, in dem die Abbilder der [[zwei Bäume]] [[Valinor]]s ([[Telperion]], der Silberne, und [[Laurelin]], der Goldene) standen, die „Brethil“ (Weißbuche, Birke, Silberbaum) und „Glingal“ (hängende Flamme, goldener Baum) genannt wurden. Die Stadt war stark befestigt, hatte sieben Tore und konnte nur zu Fuß erreicht werden. Ihre Lage wurde stets geheim gehalten, so dass sie Jahrhunderte lang vor dem Zugriff durch [[Melkor|Morgoth]] verborgen blieb. Erst durch einen Verrat wurde sie zerstört.
Der erste Teil des Buches enthält die ursprüngliche Geschichte von [[Tuor]] und dem Fall von Gondolin, die Tolkien um 1916/17 während seines Lazarettaufenthalts nach dem Ersten Weltkrieg verfasste. Sie gehört zu den frühesten erhaltenen Erzählungen seines [[Legendarium]]s und wurde später im ''[[Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 2|Buch der Verschollenen Geschichten Teil 2]]'' veröffentlicht. Die Geschichte wird hier von [[Winzigherz]] in der [[Hütte des vergessenen Spiels]] erzählt. Die Fassung verwendet zahlreiche frühere Namensformen und unterscheidet sich in vielen Einzelheiten von der späteren Überlieferung (z. B. ''Gnome'' für [[Noldor]] oder ''Isfin'' für [[Aredhel]]).<ref>[[J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.): ''[[The Fall of Gondolin]]''. The Fall of Gondolin: ''The Originale Tale''.</ref>


Die Brüder [[Húrin Thalion|Húrin]] und [[Huor]] von den Menschen waren vor [[Tuor]]s Ankunft in Gondolin die einzigen Menschen, die die Elbenstadt je betreten und wieder verlassen hatten. Sie leben im Jahr 458 fast Jahr dort und werden von Turgon wie seine eigenen Kinder erzogen, weil er sich durch ihren Einsatz in der [[Nirnaeth Arnoediad]], der Schlacht der ungezählten Tränen, zurückziehen konnte. Eigentlich galt das strenge Gesetz, dass Besucher, die die Stadt betreten hatten, diese nie wieder verlassen durften, um ihren Standort nicht verraten zu können. Huor war der Vater Tuors, und sein Bruder Húrin war der Vater [[Túrin Turambar]]s, des Protagonisten der Erzählung ''Die Kinder Húrins''. Als Tuor ein junger Mann war, begab er sich, einer inneren Eingebung durch Ulmo folgend, auf eine Wanderschaft und kam dabei an die Küste nach [[Nevrast]] („diesseitige Küste“). Dort hatte Turgon lange mit seinem Volk gelebt, ehe ihn Ulmo nach Tumladen führte und ihm mitteilte, dass er Ulmo ihm, wenn ihm Gefahr drohte, einen Boten nach Gondolin schicken werde.
Daraufhin folgten der früheste erhaltene Text zu dieser Geschichte und das Fragment ''Turlin und die Verbannten von Gondolin''. Laut [[Christopher Tolkien]] stellt dieses Fragment einen neuen Versuch dar, die Geschichte zu erzählen. Der Text stammt von einer losen Seite und nimmt im Buch lediglich drei Seiten ein. Der Text endet bereits nach der Einführung durch Winzigherz (hier ''Ilfiniol'' genannt) und das Auftreten Tuors. Am Titel dieses Textes zeigt sich die in diesem Kapitel von Christopher Tolkien angesprochene Wechselhaftigkeit im Namen Tuors: So heißt er zunächst ''Turlin'' und später auch ''Turgon''.<ref>[[J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.): ''[[The Fall of Gondolin]]''. The Fall of Gondolin: ''The Earliest Text''.</ref><ref>[[J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.): ''[[The Fall of Gondolin]]''. The Fall of Gondolin: ''Turlin and the Exiles of Gondolin''.</ref>


Ulmo erhob sich im Sturm aus dem Meer und sprach vom Ufer aus zu Tuor. Er gab ihm einen Tarnmantel und die Weisung die versteckte Stadt Gondolin zu suchen und gab ihm das Schwert und die Rüstung Turgons, die dieser zu diesem Zweck rund 400 Jahre zuvor zurückgelassen hatte, um den Boten Ulmos zu erkennen. Dabei stand ihm Voronwë, ein Elb aus Gondolin zur Seite, der ihm den Weg zeigen konnte. In der Stadt angekommen überbrachte Tuor die Botschaft. Dor der Elbenfürst wollte seine Stadt nicht verlassen und ließ stattdessen den einzigen Eingang zur Stadt zuschütten. Turgons Tochter Idril Celebrindal verliebte sich in den Menschen und nach 502 vermählten sie sich. Doch hatte die schöne Elbin einen Verehrer namens Maeglin, einen Sohn von Turgons Schwester. Im Frühjahr 503 wurde ihr Sohn [[Earendil]] geboren. Maeglin hatte durch seinen Vater die Suche und den Umgang mit Erzen erlernt und verließ heimlich immer wieder die Stadt. Bei einem seiner Ausflüge wurde er von Orks gefangen genommen und verriet Morgoth die Lage des Ortes, um so sein Leben zu retten. Dieser Verrat führte zum Untergang Gondolins. In weiser Voraussicht oder einer den Elben angeborenen Vorahnung hatte Idril inzwischen einen geheimen Tunnel anlegen lassen, durch den sie bei Gefahr fliehen wollten. Doch Maeglin nahm Idril und ihren Sohn während des Angriffs auf die Stadt gefangen. Tuor kämpfte mit Maeglin und stürzte ihn von der hohen Stadtmauer. Mit nur wenigen Begleitern gelang Tuor und seiner Familie die Flucht zu den Häfen des Sirion. Turgon aber blieb in Gondolin und starb in seiner Stadt.
Als nächstes folgt die Fassung aus der ''Skizze der Mythologie'' (''Sketch of the Mythology''), einer frühen zusammenfassenden Darstellung der Mythologie, die Tolkien in den 1920er Jahren ausarbeitete. Dieser verfasste Auszug ist im Gegensatz zum Vorgänger vollständig im Präsens geschrieben und weist einige Änderungen auf. Die Geschichte nähert sich nun in ihren Grundzügen der später bekannten Überlieferung an. So wird Tuor erstmals als Sohn [[Huor]]s genannt und [[Maeglin]]s Rolle im Fall Gondolins ändert sich dahingehend, dass er nun derjenige ist, der [[Morgoth]] den Standort Gondolins verrät.<ref>[[J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.): ''[[The Fall of Gondolin]]''. The Fall of Gondolin: ''The Story Told in the Sketch of the Mythology''.</ref>


== Die Mischehen ==
Anschließend enthält der Band die entsprechende Fassung aus der ''Quenta Noldorinwa''. Sie ist ebenfalls stark zusammenfassend und stellt eine wichtige Grundlage für Christophers spätere Bearbeitung des ''[[Das Silmarillion|Silmarillion]]'' dar.<ref>[[J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.): ''[[The Fall of Gondolin]]''. The Fall of Gondolin: ''The Story Told in the Quenta Noldorinwa''.</ref>
Ein wichtiger Aspekt dieser Geschichte ist die zweite Verbindung zwischen [[Menschen]] und [[Elben]]. Tuor ist ein Mensch aus dem Dritten Haus der [[Edain]] und Idril ist eine Elbin aus dem Volk der Noldor. Es gab in der Geschichte [[Mittelerde]]s nur sehr wenige dieser Verbindungen und sie spielen auch im [[Der Herr der Ringe|Herrn der Ringe]] eine wichtige Rolle. Die aus diesen Verbindungen entstandenen Kinder wurden [[Halbelben]] (Sindarin „Peredhil“) genannt.


Bekannt sind folgende Verbindungen:
Die letzte erzählerische Fassung verfasste Tolkien wahrscheinlich 1951. Diese Fassung ist wesentlich ausführlicher. Besonders ausführlich werden Tuors Herkunft, seine Reise durch Beleriand und sein Weg nach Gondolin geschildert. Dieser Text ist möglicherweise eine der detailreichsten Schriften im Legendarium. Allerdings gab Tolkien die Arbeit bereits auf, bevor er den eigentlichen Untergang der Stadt schildern konnte. Der Text endet bei Tuors Ankunft bzw. beim ersten Anblick Gondolins. Christopher Tolkien veröffentlichte ihn bereits 1980 in ''[[Nachrichten aus Mittelerde]]'' unter dem Titel ''Von Tuor und seiner Ankunft in Gondolin'', der den tatsächlichen Inhalt genauer beschreibt.<ref>[[J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.): ''[[The Fall of Gondolin]]''. The Fall of Gondolin: ''The Last Version''.</ref>
* [[Beren Erchamion]] (Mensch aus dem Haus Beor) ⚭ [[Lúthien Tinúviel]] (Elbin, wählte ein sterbliches Leben), die Tochter von [[Thingol]] und Melian ([[Maiar|Maia]])
** Dior Aranel (Halbelb, genannt Dior Eluchil oder Thingols Erbe) und Nimloth (Elbin aus [[Doriath]])
*** Eluréd
*** Elurín
*** [[Elwing]] ⚭ Earendil
* Tuor (der Starke, aus dem Haus Hador) ⚭ Idril Celebrindal (Elbin der Noldor)
** Earendil ⚭ Elwing
*** [[Elrond]] (entschied sich für das Leben als Elb, unsterblich)
**** [[Elladan]], [[Elrohir]] und [[Arwen]] (entschieden sich für ein Leben als Mensch, sterbliches Schicksal)
*** Elros (Tar Minyatur, entschied sich für ein Leben als Mensch, maximale Lebensspanne 500 Jahre) [Der Untergang Númenors]
**** seine Nachfahren wurden die Könige von Númenor, Arnor und Gondor
* Aragorn (Nachfahr von Elros) ⚭ Arwen (Halbelbin, Tochter Elronds) [Der Herr der Ringe]
Es gab noch eine weitere mögliche Verbindung in anderer Richtung Andreth (Menschenfrau, Haus Beor) und Aegnor (Elbenmann), dem Bruder von [[Finrod Felagund]], die jedoch nicht zustande kam.


== Veröffentlichungsgeschichte ==
Das Buch enthält darüber hinaus Christophers Darstellung der Entwicklung der Geschichte, verschiedene Schlussfassungen und ergänzende Materialien, darunter ein Namensverzeichnis, weitere Anmerkungen und genealogische Übersichten.<ref name="Gondolin"></ref>
Tolkien gab an, dass ''Der Fall von Gondolin'' die älteste der Geschichten Mittelerdes sei. Christopher Tolkien merkte hierzu an:
{{Zitat
|Text=Mehr als einmal hat mein Vater gesagt, der „Fall von Gondolin“ sei als erste Geschichte des Ersten Zeitalters verfaßt worden […]. In einem Brief aus dem Jahr 1964 erklärte er, daß er sie „aus dem Kopf“ geschrieben habe, „während eines Genesungsurlaubs von der Armee im Jahre 1917“; bei anderen Gelegenheiten gab er die Entstehungszeit mit 1916 oder 1916–1917 an.|Autor=Christopher Tolkien|Quelle= ''[[Nachrichten aus Mittelerde]]'', Klett-Cotta (Hobbit Presse), Stuttgart 1983, ISBN: 3-608-95160-1, Seite 13.}}


Tolkien wollte in den frühen 1920er Jahren eine Versversion der Geschichte unter dem Titel ''The Lay of the Fall of Gondolin'' verfassen. Später verfasste er komprimierte Version für das ''Silmarillion''. Er begann vermutlich 1951 mit dem Schreiben von ''Of Tuor and the Fall of Gondolin'', gab das Vorhaben jedoch wieder auf. ''Von Tuor und dem Fall von Gondolin'' bildet ein eigenständiges Kapitel in dem postum von seinem Sohn [[Christopher Tolkien]] herausgegebenen Werk ''[[Das Silmarillion]]''. Später wurde die Geschichte auch im ''[[Buch der Verschollenen Geschichten]]'' veröffentlicht.
==Inhaltsangabe==
{| style="line-height:1.6em;"
| style="width:3em; text-align:right; padding-right:1em;" |
|  Vorwort<br>Prolog
|}
DER FALL VON [[Gondolin|GONDOLIN]]
{| style="line-height:1.6em;"
| style="width:3em; text-align:right; padding-right:1em;" |
|  Die ursprüngliche Geschichte
|-
| style="text-align:right; padding-right:1em;" |
|  Der früheste Text
|-
| style="text-align:right; padding-right:1em;" |
|  Turlin und die Verbannten von Gondolin
|-
| style="text-align:right; padding-right:1em;" |
|  Die Geschichte in der Fassung der Skizze der Mythologie
|-
| style="text-align:right; padding-right:1em;" |
|  Die Geschichte in der Fassung der Quenta Noldorinwa
|-
| style="text-align:right; padding-right:1em;" |
|  Die letzte Fassung
|-
| style="text-align:right; padding-right:1em;" |
|  Die Entwicklung der Geschichte
|-
| style="text-align:right; padding-right:1em;" |
|  Der Schluss
|-
| style="text-align:right; padding-right:1em;" |
|  Der Schluss der Skizze der Mythologie
|-
| style="text-align:right; padding-right:1em;" |
|  Der Schluss der Quenta Noldorinwa
|-
| style="text-align:right; padding-right:1em;" |
|}
ANHANG
{| style="line-height:1.6em;"
| style="width:3em; text-align:right; padding-right:1em;" |
|  Verzeichnis der Namen<br>Weitere Anmerkungen<br>Stammbäume
|}
LISTE DER ABBILDUNGEN
{| style="line-height:1.6em;"
| style="width:3em; text-align:right; padding-right:1em;" |
|  Schwanenhafen<br>[[Turgon (Sohn von Fingolfin)|Turgon]] verstärkt die Wache<br>Der Turm des Königs stürzt ein<br>[[Glorfindel]] und der [[Balrogs|Balrog]]<br>Die [[Cirith Ninniach|Regenbogenspalte]]<br>Berg [[Taras]]<br>[[Ulmo]] erscheint vor Tuor<br>Orfalch Echor
|}
ILLUSTRATIONEN
{| style="line-height:1.6em;"
| style="width:3em; text-align:right; padding-right:1em;" |
Tuor schlägt einen Ton auf der Harfe an<br>Tuor steigt zum verborgenen Fluss hinab<br>[[Aredhel|Isfin]] und [[Eol]]<br>[[Mithrim]]see<br>Die Berge und das Meer<br>Adler über den Umzingelnden Bergen<br>Das Delta des [[Sirion]]<br>Geschnitzte Galionsfigur von Glorfindel vor Elbenschiffen<br>[[Rían (Mutter von Tuor)|Rían]] durchsucht den Hügel der Erschlagenen<br>Der Eingang zum Haus des Königs<br>Tuor folgt den [[Schwäne]]n nach [[Vinyamar]]<br>Gondolin im Schnee<br>Der Palast [[Ecthelion (Hauptmann von Gondolin)|Ecthelions]]<br>[[Elwing]] empfängt die Überlebenden von Gondolin<br>[[Earendil der Seefahrer|Earendel]]s Wahrzeichen über dem Meer
|}
Stammbäume der Fürsten der [[Noldor]] und des [[Haus Beor|Hauses Beor]]<br>Karte


Am 30. August 2018 wurde ''Der Fall von Gondolin'' erstmals als eigenständige Buchversion herausgebracht. Übersetzt wurde es von dem Tolkienexperten [[Helmut W. Pesch]]. Es wurde als dritter Teil einer Trilogie von Christopher Tolkien herausgegeben und wie die beiden anderen Teile ''[[Die Kinder Húrins]]'' (2007) und ''[[Beren und Lúthien]]'' (2017) von [[Alan Lee]] mit Illustrationen versehen.
==Ausgaben==
== Inhalt ==
Am [[30. August]] 2018 erschien das englische Original bei [[HarperCollins]].<ref>{{Internetquelle|url=https://harpercollins.co.uk/products/the-fall-of-gondolin-j-r-r-tolkien?variant=32610322284622|titel=The Fall of Gondolin|website=HC|abruf=16. März 2026}}</ref> Die deutsche Übersetzung von [[Helmut W. Pesch]] erschien fünf Tage vorher, am [[25. August]] 2018, bei [[Klett-Cotta]].<ref>{{Internetquelle|url=https://www.klett-cotta.de/produkt/der-fall-von-gondolin-9783608963786-t-4731#bibliographische|titel=Der Fall von Gondolin|website=KC|abruf=16. März 2026}}</ref> Beide Ausgaben wurden von [[Alan Lee]] illustriert und sind auch im Taschenbuch- und E-Book-Format erhältlich.<ref>{{Internetquelle|url=https://harpercollins.co.uk/products/the-fall-of-gondolin-j-r-r-tolkien?variant=40262235979854|titel=The Fall of Gondolin|titelerg=(Taschenbuch)|website=HC|abruf=16. März 2026}}</ref><ref>{{Internetquelle|url=https://www.klett-cotta.de/produkt/der-fall-von-gondolin-9783608983678-t-5041|titel=Der Fall von Gondolin|titelerg=(Taschenbuch)|website=KC|abruf=16. März 2026}}</ref><ref>{{Internetquelle|url=https://harpercollins.co.uk/products/the-fall-of-gondolin-j-r-r-tolkien?variant=32610322186318|titel=The Fall of Gondolin|titelerg=(E-Book)|website=HC|abruf=16. März 2026}}</ref><ref>{{Internetquelle|url=https://www.klett-cotta.de/produkt/der-fall-von-gondolin-9783608115116-t-1195|titel=Der Fall von Gondolin|titelerg=(E-Book)|website=KC|abruf=16. März 2026}}</ref>
[[Datei:Ulmo.jpg|250px|thumb|Ulmo und Tuor, <small>Zeichnung: [[Anke Eißmann]]</small>]]
* Vorwort und Prolog<br />Im Vorwort wird das unvollendete Gedicht ''Die Flucht der Noldoli aus Valinor'' ''(The Flight of the Noldoli from Valinor)'' wiedergegeben, das eng mit dem Diebstahl der Silmaril im Zusammenhang steht und aus den ''Lays of Beleriand'' entnommen wurde.<ref>[https://allpoetry.com/The-Flight-Of-The-Noldoli-From-Valinor ''The Flight of the Noldoli from Valinor''] allpoetry.com.</ref>
* Die ursprüngliche Geschichte, 83 Seiten (''[[Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 2|Book of the lost Tales II.]]'')
* Der früheste Text, 3 Seiten (''Book of the lost Tales II.'')
* Turlin und die Verbannten von Gondolin, 6 Seiten (Textfragment ''The earliest ‘Silmarillion’'' in ''[[The Shaping of Middle-earth]]'')
* Die Geschichte in der Fassung der Skizze der Mythologie, 9 Seiten
* Die Geschichte in der Fassung der Quenta Noldorinwa, 8 Seiten (''[[The Shaping of Middle-earth|Quenta Noldorinwa]]'')
* Die letzte Fassung, 64 Seiten (''[[Nachrichten aus Mittelerde|Unfinished Tales]]'')
* Die Entwicklung der Geschichte
* Der Schluss
* Der Schluss der Skizze der Mythologie
* Der Schluss der Quenta Noldorinwa
* Anhang: Verzeichnis der Namen, Weitere Anmerkungen und Stammbäume


== Ausgaben ==
===Englische Erstausgabe===
* ''The Fall of Gondolin.'' HarperCollins Publishers Ltd., London 2018, ISBN 978-0-00-830275-7.
* '''Titel:''' The Fall of Gondolin
* ''The Fall of Gondolin'' (= ''Middle-Earth Universe'') Houghton Mifflin Harcourt, Boston 2018, ISBN 978-1-328-61304-2.
* '''Art:''' gebunden mit Schutzumschlag
* ''Der Fall von Gondolin.'' Klett-Cotta, Stuttgart 2018, ISBN 978-3-608-96378-6 (352 Seiten, mit 9 Illustrationen und einer Karte).
* '''Seitenzahl:''' 304
In zugehörigen Werken Tolkiens herausgegeben von Christopher Tolkien
* '''Illustrator:''' [[Alan Lee]]
* ''The lays of Beleriand'' (= ''The History of Middle-earth.'' Band 3). Unwin Paperbacks, London 1987, ISBN 0-04-440018-7.
* '''Verlag:''' [[HarperCollins]]
* ''Das Silmarillion.'' Klett-Cotta, Stuttgart 1978, ISBN 3-608-95131-8 (Nacherzählung der gesamten Mythologie des Ersten Zeitalters).
* '''Erscheinungsdatum:''' 30. August 2018
* ''Nachrichten aus Mittelerde.'' Klett-Cotta, Stuttgart 1983, ISBN 3-608-95160-1 (Einige Erzählungen in etwas besserer Form).
* '''ISBN:''' 9780008302757<ref name="TheFallofGondolin">[[J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.): ''[[The Fall of Gondolin]]''. [[HarperCollins]], London 2018.</ref>
* ''Tuor und seine Ankunft in Gondolin.'' Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2003, ISBN 3-423-59061-0.
* ''Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 1.'' (= ''The History of Middle-earth.'' Band 1). Klett-Cotta, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-608-93061-0.
* ''Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 2.'' (= ''The History of Middle-earth.'' Band 2). Klett-Cotta, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-608-93062-7.
* ''Beren und Lúthien.'' Klett-Cotta, Stuttgart 2017, ISBN 978-3-608-10888-0.


== Literatur ==
===Deutsche Erstausgabe===
* Tilman Spreckelsen: ''Tolkiens Fall von Gondolin: Der Untergang der unsichtbaren Stadt''. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18. Oktober 2018, [https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/tolkiens-fall-von-gondolin-der-untergang-der-unsichtbaren-stadt-15808251.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2 faz.net], abgerufen am 18. Juli 2025.
* '''Titel:''' Der Fall von Gondolin
* '''Art:''' gebunden mit Schutzumschlag
* '''Seitenzahl:''' 352
* '''Übersetzer:''' [[Helmut W. Pesch]]
* '''Illustrator:''' [[Alan Lee]]
* '''Verlag:''' [[Klett-Cotta Verlag|Klett-Cotta]]
* '''Erscheinungsdatum:''' 25. August 2018
* '''ISBN:''' 978-3-608-96378-6<ref name="Gondolin"></ref>


== Weblinks ==
==Quellen==
* Daniel Helen: [https://www.tolkiensociety.org/2018/04/the-fall-of-gondolin-to-be-published/ ''The Fall of Gondolin to be published''] 10. April 2018 tolkiensociety.org (englisch)
<references/>


== Quellen ==
{{Navigationsleiste Tolkien}}
<references />
{{Titel}}
{{DEFAULTSORT:Fall von Gondolin, Der}}


{{Wikipedia}}
{{Navigationsleiste Lieder Beleriands}}
{{Navigationsleiste Tolkien}}
{{SEITENTITEL:''{{PAGENAME}}''}}
[[Kategorie:Tolkiens Werke]]
[[Kategorie:Tolkiens Werke]]
[[en:The Fall of Gondolin]]
[[en:The Fall of Gondolin]]
[[fr:tolkien/biblio/la_chute_de_gondolin]]
[[fi:Alkuperäinen tarina (Gondolinin tuho)]]
[[fi:Alkuperäinen tarina (Gondolinin tuho)]]

Aktuelle Version vom 21. August 2026, 19:06 Uhr

Der Fall von Gondolin
Autor J. R. R. Tolkien
Vorwort von Christopher Tolkien
Herausgeber Christopher Tolkien
Übersetzer Helmut W. Pesch
Illustrator Alan Lee
Verlag Klett-Cotta
Erschienen 25. August 2018[1]
Engl. Erstausgabe:
30. August 2018[2]
Details
Format Gebunden mit Schutzumschlag
Seiten 352
Sprache Deutsch[1]
ISBN 978-3-608-96378-6

Der Fall von Gondolin (Original The Fall of Gondolin) ist der dritte Band der von Christopher Tolkien zwischen 2007 und 2018 herausgegebenen Sammlung der drei großen Geschichten des Ersten Zeitalters und erschien am 25. August 2018. Wie auch Die Kinder Húrins (2007) und Beren und Lúthien (2017) wurde das Buch von Helmut W. Pesch übersetzt und von Alan Lee illustriert.

Beschreibung

Das Werk enthält verschiedene Fassungen und Bearbeitungsstufen von J. R. R. Tolkiens Geschichte von Tuor und dem Fall der verborgenen Stadt Gondolin. Es dokumentiert damit zugleich die Entwicklung der Erzählung über einen Zeitraum von mehr als drei Jahrzehnten.[1]

Der erste Teil des Buches enthält die ursprüngliche Geschichte von Tuor und dem Fall von Gondolin, die Tolkien um 1916/17 während seines Lazarettaufenthalts nach dem Ersten Weltkrieg verfasste. Sie gehört zu den frühesten erhaltenen Erzählungen seines Legendariums und wurde später im Buch der Verschollenen Geschichten Teil 2 veröffentlicht. Die Geschichte wird hier von Winzigherz in der Hütte des vergessenen Spiels erzählt. Die Fassung verwendet zahlreiche frühere Namensformen und unterscheidet sich in vielen Einzelheiten von der späteren Überlieferung (z. B. Gnome für Noldor oder Isfin für Aredhel).[3]

Daraufhin folgten der früheste erhaltene Text zu dieser Geschichte und das Fragment Turlin und die Verbannten von Gondolin. Laut Christopher Tolkien stellt dieses Fragment einen neuen Versuch dar, die Geschichte zu erzählen. Der Text stammt von einer losen Seite und nimmt im Buch lediglich drei Seiten ein. Der Text endet bereits nach der Einführung durch Winzigherz (hier Ilfiniol genannt) und das Auftreten Tuors. Am Titel dieses Textes zeigt sich die in diesem Kapitel von Christopher Tolkien angesprochene Wechselhaftigkeit im Namen Tuors: So heißt er zunächst Turlin und später auch Turgon.[4][5]

Als nächstes folgt die Fassung aus der Skizze der Mythologie (Sketch of the Mythology), einer frühen zusammenfassenden Darstellung der Mythologie, die Tolkien in den 1920er Jahren ausarbeitete. Dieser verfasste Auszug ist im Gegensatz zum Vorgänger vollständig im Präsens geschrieben und weist einige Änderungen auf. Die Geschichte nähert sich nun in ihren Grundzügen der später bekannten Überlieferung an. So wird Tuor erstmals als Sohn Huors genannt und Maeglins Rolle im Fall Gondolins ändert sich dahingehend, dass er nun derjenige ist, der Morgoth den Standort Gondolins verrät.[6]

Anschließend enthält der Band die entsprechende Fassung aus der Quenta Noldorinwa. Sie ist ebenfalls stark zusammenfassend und stellt eine wichtige Grundlage für Christophers spätere Bearbeitung des Silmarillion dar.[7]

Die letzte erzählerische Fassung verfasste Tolkien wahrscheinlich 1951. Diese Fassung ist wesentlich ausführlicher. Besonders ausführlich werden Tuors Herkunft, seine Reise durch Beleriand und sein Weg nach Gondolin geschildert. Dieser Text ist möglicherweise eine der detailreichsten Schriften im Legendarium. Allerdings gab Tolkien die Arbeit bereits auf, bevor er den eigentlichen Untergang der Stadt schildern konnte. Der Text endet bei Tuors Ankunft bzw. beim ersten Anblick Gondolins. Christopher Tolkien veröffentlichte ihn bereits 1980 in Nachrichten aus Mittelerde unter dem Titel Von Tuor und seiner Ankunft in Gondolin, der den tatsächlichen Inhalt genauer beschreibt.[8]

Das Buch enthält darüber hinaus Christophers Darstellung der Entwicklung der Geschichte, verschiedene Schlussfassungen und ergänzende Materialien, darunter ein Namensverzeichnis, weitere Anmerkungen und genealogische Übersichten.[1]

Inhaltsangabe

Vorwort
Prolog

DER FALL VON GONDOLIN

Die ursprüngliche Geschichte
Der früheste Text
Turlin und die Verbannten von Gondolin
Die Geschichte in der Fassung der Skizze der Mythologie
Die Geschichte in der Fassung der Quenta Noldorinwa
Die letzte Fassung
Die Entwicklung der Geschichte
Der Schluss
Der Schluss der Skizze der Mythologie
Der Schluss der Quenta Noldorinwa

ANHANG

Verzeichnis der Namen
Weitere Anmerkungen
Stammbäume

LISTE DER ABBILDUNGEN

Schwanenhafen
Turgon verstärkt die Wache
Der Turm des Königs stürzt ein
Glorfindel und der Balrog
Die Regenbogenspalte
Berg Taras
Ulmo erscheint vor Tuor
Orfalch Echor

ILLUSTRATIONEN

Tuor schlägt einen Ton auf der Harfe an
Tuor steigt zum verborgenen Fluss hinab
Isfin und Eol
Mithrimsee
Die Berge und das Meer
Adler über den Umzingelnden Bergen
Das Delta des Sirion
Geschnitzte Galionsfigur von Glorfindel vor Elbenschiffen
Rían durchsucht den Hügel der Erschlagenen
Der Eingang zum Haus des Königs
Tuor folgt den Schwänen nach Vinyamar
Gondolin im Schnee
Der Palast Ecthelions
Elwing empfängt die Überlebenden von Gondolin
Earendels Wahrzeichen über dem Meer

Stammbäume der Fürsten der Noldor und des Hauses Beor
Karte

Ausgaben

Am 30. August 2018 erschien das englische Original bei HarperCollins.[9] Die deutsche Übersetzung von Helmut W. Pesch erschien fünf Tage vorher, am 25. August 2018, bei Klett-Cotta.[10] Beide Ausgaben wurden von Alan Lee illustriert und sind auch im Taschenbuch- und E-Book-Format erhältlich.[11][12][13][14]

Englische Erstausgabe

  • Titel: The Fall of Gondolin
  • Art: gebunden mit Schutzumschlag
  • Seitenzahl: 304
  • Illustrator: Alan Lee
  • Verlag: HarperCollins
  • Erscheinungsdatum: 30. August 2018
  • ISBN: 9780008302757[2]

Deutsche Erstausgabe

  • Titel: Der Fall von Gondolin
  • Art: gebunden mit Schutzumschlag
  • Seitenzahl: 352
  • Übersetzer: Helmut W. Pesch
  • Illustrator: Alan Lee
  • Verlag: Klett-Cotta
  • Erscheinungsdatum: 25. August 2018
  • ISBN: 978-3-608-96378-6[1]

Quellen

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 J. R. R. Tolkien: Der Fall von Gondolin. Übersetzt von Helmut W. Pesch. Klett-Cotta, Stuttgart 2018.
  2. 2,0 2,1 J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): The Fall of Gondolin. HarperCollins, London 2018.
  3. J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): The Fall of Gondolin. The Fall of Gondolin: The Originale Tale.
  4. J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): The Fall of Gondolin. The Fall of Gondolin: The Earliest Text.
  5. J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): The Fall of Gondolin. The Fall of Gondolin: Turlin and the Exiles of Gondolin.
  6. J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): The Fall of Gondolin. The Fall of Gondolin: The Story Told in the Sketch of the Mythology.
  7. J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): The Fall of Gondolin. The Fall of Gondolin: The Story Told in the Quenta Noldorinwa.
  8. J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): The Fall of Gondolin. The Fall of Gondolin: The Last Version.
  9. The Fall of Gondolin. harpercollins.co.uk, abgerufen am 16. März 2026.
  10. Der Fall von Gondolin. klett-cotta.de, abgerufen am 16. März 2026.
  11. The Fall of Gondolin. (Taschenbuch) harpercollins.co.uk, abgerufen am 16. März 2026.
  12. Der Fall von Gondolin. (Taschenbuch) klett-cotta.de, abgerufen am 16. März 2026.
  13. The Fall of Gondolin. (E-Book) harpercollins.co.uk, abgerufen am 16. März 2026.
  14. Der Fall von Gondolin. (E-Book) klett-cotta.de, abgerufen am 16. März 2026.
Veröffentlichungen
Werke J. R. R. Tolkiens
Belletristik Songs for the Philologists (1936) • Der Hobbit (1937) • The Lay of Aotrou and Itroun (1945) • Blatt von Tüftler (1947) • Bauer Giles von Ham (1949) • The Homecoming of Beorhtnoth Beorhthelm’s Son (1953) • Der Herr der Ringe (1. Die Gefährten (1954) • 2. Die Zwei Türme (1954) • 3. Die Rückkehr des Königs (1955)) • Die Abenteuer des Tom Bombadil und andere Gedichte aus dem Roten Buch (1962) • Baum und Blatt (1964, Sammelband) • The Tolkien Reader (1966, Sammelband) • The Road Goes Ever On (1967) • Der Schmied von Großholzingen (1967)
Posthum veröffentlichte Belletristik Briefe vom Weihnachtsmann (1976) • Das Silmarillion (1977) • Nachrichten aus Mittelerde (1980) • Herr Glück (1982) • The History of Middle-earth (1. Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 1 (1983) • 2. Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 2 (1984) • 3. The Lays of Beleriand (1985) • 4. The Shaping of Middle-earth (1986) • 5. The Lost Road and Other Writings (1987) • 6. The Return of the Shadow (1988) • 7. The Treason of Isengard (1993) • 8. The War of the Ring (1992) • 9. Sauron Defeated (1992) • 10. Morgoth’s Ring (1993) • 11. The War of the Jewels (1994) • 12. The Peoples of Middle-earth (1996)) • Bilbos Abschiedslied (1990) • Geschichten aus dem gefährlichen Königreich (1997, Sammelband) • Roverandom (1998) • Die Kinder Húrins (2007) • The History of The Hobbit (2007) • Die Legende von Sigurd und Gudrún (2009) • König Arthurs Untergang (2013) • Die Geschichte von Kullervo (2015) • Beren und Lúthien (2017) • Der Fall von Gondolin (2018) • Natur und Wesen von Mittelerde (2021) • Der Untergang von Númenor (2022) • Die Schlacht von Maldon und Die Heimkehr von Beorhtnoth (2023) • The Collected Poems of J. R. R. Tolkien (2024) • Die Bovadium-Fragmente (2025)
Akademische Werke A Middle English Vocabulary (1922) • Sir Gawain and the Green Knight (Mittelenglischer Text, 1925) • The Devil’s Coach-Horses (1925) • Ancrene Wisse and Hali Meiðhad (1929) • Sigelwara Land (1932–34) • The Name Nodens (1932) • Chaucer as a Philologist: The Reeve’s Tale (1934) • Beowulf: Die Ungeheuer und ihre Kritiker (1936) • Über Märchen (1939) • Zur Übersetzung des Beowulf (1940) • Sir Orfeo (1944) • ‘iþþlen’ in Sawles Warde (1947) • A Fourteenth-Century Romance (1953) • Ancrene Wisse (1962) • English and Welsh (1963) • Beiträge zur Jerusalemer Bibel (als Übersetzer und Lexikograph, 1966)
Posthume akademische Veröffentlichungen Sir Gawain and the Green Knight, Pearl, and Sir Orfeo (1975) • The Old English Exodus (1982) • Finn and Hengest (1982) • Die Ungeheuer und ihre Kritiker (1983) • Beowulf and the Critics (2002) • Beowulf: A Translation and Commentary together with Sellic Spell (2014) • A Secret Vice (2016)
Werke anderer Autoren
Über das Legendarium Das große Mittelerde-Lexikon (1978) • The Lord of the Rings: A Reader’s Companion (2005) • The Maps of Middle-earth (2024)
Tolkien-Biographien J. R. R. Tolkien: Eine Biographie (1977) • The Inklings (1978) • Tolkien und der Erste Weltkrieg (2003)
Wissenschaftliche Werke Der Weg nach Mittelerde (1982) • The Keys of Middle-earth (2005) • The J. R. R. Tolkien Companion and Guide (2005) • The Ring of Words (2006) • A Companion to J. R. R. Tolkien (2014) • Tolkien’s Lost Chaucer (2019) • Tolkien’s Library (2019) • The Great Tales Never End (2022) • Tolkien on Chaucer, 1913–1959 (2024)
Wissenschaftliche Zeitschriften Tolkien Studies • (The Chronology)
Andere Werke Tolkiens
Linguistische Zeitschriften Vinyar Tengwar (seit 1988; verschiedene Ausgaben) • Parma Eldalamberon (seit 1971; Ausgabe 11–23)
Sammlungen von Kunst und Manuskripten Pictures by J. R. R. Tolkien (1979) • J. R. R. Tolkien: Life and Legend (1992) • J. R. R. Tolkien – Der Künstler (1995) • Die Kunst des Hobbit (2011) • Die Kunst des Herr der Ringe (2015) • Tolkien: Schöpfer von Mittelerde (2018) • Tolkien: Treasures (2018) • J. R. R. Tolkien: The Art of the Manuscript (2022)
BibliographieBriefe