Der Fall von Gondolin: Unterschied zwischen den Versionen
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'''''Der Fall von Gondolin''''' (im Original ''The Fall of Gondolin'') ist | '''''Der Fall von Gondolin''''' (im Original ''The Fall of Gondolin'') ist der dritte Band der von [[Christopher Tolkien]] zwischen 2007 und 2018 herausgegebenen Sammlung der drei großen Geschichten des [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalters]] und erschien erstmals am 30. August 2018. Er wurde übersetzt von [[Helmut W. Pesch]] und wie die beiden anderen Teile ''[[Die Kinder Húrins]]'' (2007) und ''[[Beren und Lúthien]]'' (2017) von [[Alan Lee]] mit Illustrationen versehen.<ref name="HC"/><ref name="KC"/><ref name="Gondolin"/> | ||
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Die | * Vorwort | ||
* Prolog | |||
* Der Fall von Gondolin | |||
** Die ursprüngliche Geschichte, 83 Seiten | |||
** Der früheste Text, 3 Seiten | |||
** Turlin und die Verbannten von Gondolin, 6 Seiten | |||
** Die Geschichte in der Fassung der Skizze der Mythologie, 9 Seiten | |||
** Die Geschichte in der Fassung der Quenta Noldorinwa, 8 Seiten | |||
** Die letzte Fassung, 64 Seiten | |||
** Die Entwicklung der Geschichte | |||
** Der Schluss | |||
** Der Schluss der Skizze der Mythologie | |||
** Der Schluss der Quenta Noldorinwa | |||
* Anhang: | |||
** Verzeichnis der Namen | |||
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==Inhalt== | |||
Der erste Teil des Buches enthält die erste Version der Geschichte von [[Tuor]] und dem Fall von [[Gondolin]]. Diese wurde (zumindest zum größten Teil) bereits [[1916]] verfasst und stellt daher eine der ältesten wenn nicht sogar die älteste Geschichte im [[Legendarium]] dar. Dies zeigt sich auch darin, dass durchweg alte Versionen von Namen verwendet werden, wie z. B. ''Gnome'' für die [[Noldor]] oder ''Isfin'' für [[Aredhel]]. | |||
Die Geschichte folgt dem Aufbau der [[Lost Tales]], wird wird also von [[Winzigherz]] in der [[Hütte des vergessenen Spiels]] erzählt. | |||
Sie findet sich auch in ''[[Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 2]]''. | |||
Der zweite Text, ''Turlin und die Verbannten von Gondolin'' ist laut [[Christopher Tolkien]] ein aufgegebener Beginn einer neuen Version der Geschichte um Gondolin. Der Text stammt von einer losen Seite und nimmt im Buch lediglich drei Seiten ein, wodurch er bereits nach der Einleitung durch Winzigherz (hier ''Ilfiniol'' genannt) und des Auftretens Tuors endet. Am Titel dieses Textes zeigt sich die in diesem Kapitel von Chrisopher Tolkien angesprochene Wechselhaftigkeit im Namen Tuors, so heißt er hier zunächst ''Turlin'', was später zu ''Turgon'' geändert wurde. | |||
[[ | Die dritte Version ist die, die Tolkien für seine ''Skizze der Mythologie'', also dem Vorläufer des Silmarillions, verwendete. Dieser 1926 verfasste Auszug ist im Gegensatz zum Vorgänger vollständig im Präsens geschrieben und weißt einige Änderungen auf: So wird Tuor erstmals als Sohn [[Huor]]s genannt und [[Maeglin]]s Rolle im Fall Gondolins ändert sich dahingehend, dass er nun derjenige ist, der [[Morgoth]] den Standort Gondolins verrät. | ||
Diese Variante der Geschichte überfliegt die gesamte Handlung in nur wenigen Seiten. | |||
Im Buch folgt die Version der Geschichte, die sich auch im ''[[Das Silmarillion|Silmarillion]]'' findet. | |||
Der finale Text ist eine erst 1951 verfasste Version der Geschichte. Hier wird Tuors Herkunft im Detail erläutert und seine Reise nach Gondolin sehr kleinschrittig beschrieben. Dieser Text ist möglicherweise eine der detailreichsten Schriften im Legendarium, endet aber bereits mit Tuors Ankunft in Gondolin und beschreibt somit nicht die Schlacht um Die Stadt. | |||
Diese Version der Geschichte ist auch in ''[[Nachrichten aus Mittelerde]]'' zu finden.<ref name="Gondolin">[[J. R. R. Tolkien]]: ''Der Fall von Gondolin''. Übersetzt von [[Helmut W. Pesch]]. Klett-Cotta, Stuttgart 2018. (Im Original erschienen 2018 unter dem Titel ''The Fall of Gondolin''.)</ref> | |||
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Aktuelle Version vom 16. März 2026, 20:06 Uhr
| Der Fall von Gondolin | |
|---|---|
| Autor | J. R. R. Tolkien |
| Vorwort von | Christopher Tolkien |
| Herausgeber | Christopher Tolkien |
| Übersetzer | Helmut W. Pesch |
| Illustrator | Alan Lee |
| Verlag | Klett-Cotta |
| Erschienen | 25. August 2018 |
| Details | |
| Format | gebunden mit Schutzumschlag |
| Seiten | 352 |
| Sprache | deutsch |
| ISBN | 978-3-608-96378-6 |
Der Fall von Gondolin (im Original The Fall of Gondolin) ist der dritte Band der von Christopher Tolkien zwischen 2007 und 2018 herausgegebenen Sammlung der drei großen Geschichten des Ersten Zeitalters und erschien erstmals am 30. August 2018. Er wurde übersetzt von Helmut W. Pesch und wie die beiden anderen Teile Die Kinder Húrins (2007) und Beren und Lúthien (2017) von Alan Lee mit Illustrationen versehen.[1][2][3]
Inhaltsübersicht
- Vorwort
- Prolog
- Der Fall von Gondolin
- Die ursprüngliche Geschichte, 83 Seiten
- Der früheste Text, 3 Seiten
- Turlin und die Verbannten von Gondolin, 6 Seiten
- Die Geschichte in der Fassung der Skizze der Mythologie, 9 Seiten
- Die Geschichte in der Fassung der Quenta Noldorinwa, 8 Seiten
- Die letzte Fassung, 64 Seiten
- Die Entwicklung der Geschichte
- Der Schluss
- Der Schluss der Skizze der Mythologie
- Der Schluss der Quenta Noldorinwa
- Anhang:
- Verzeichnis der Namen
- Weitere Anmerkungen
- Stammbäume[3]
Inhalt
Der erste Teil des Buches enthält die erste Version der Geschichte von Tuor und dem Fall von Gondolin. Diese wurde (zumindest zum größten Teil) bereits 1916 verfasst und stellt daher eine der ältesten wenn nicht sogar die älteste Geschichte im Legendarium dar. Dies zeigt sich auch darin, dass durchweg alte Versionen von Namen verwendet werden, wie z. B. Gnome für die Noldor oder Isfin für Aredhel. Die Geschichte folgt dem Aufbau der Lost Tales, wird wird also von Winzigherz in der Hütte des vergessenen Spiels erzählt. Sie findet sich auch in Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 2.
Der zweite Text, Turlin und die Verbannten von Gondolin ist laut Christopher Tolkien ein aufgegebener Beginn einer neuen Version der Geschichte um Gondolin. Der Text stammt von einer losen Seite und nimmt im Buch lediglich drei Seiten ein, wodurch er bereits nach der Einleitung durch Winzigherz (hier Ilfiniol genannt) und des Auftretens Tuors endet. Am Titel dieses Textes zeigt sich die in diesem Kapitel von Chrisopher Tolkien angesprochene Wechselhaftigkeit im Namen Tuors, so heißt er hier zunächst Turlin, was später zu Turgon geändert wurde.
Die dritte Version ist die, die Tolkien für seine Skizze der Mythologie, also dem Vorläufer des Silmarillions, verwendete. Dieser 1926 verfasste Auszug ist im Gegensatz zum Vorgänger vollständig im Präsens geschrieben und weißt einige Änderungen auf: So wird Tuor erstmals als Sohn Huors genannt und Maeglins Rolle im Fall Gondolins ändert sich dahingehend, dass er nun derjenige ist, der Morgoth den Standort Gondolins verrät. Diese Variante der Geschichte überfliegt die gesamte Handlung in nur wenigen Seiten.
Im Buch folgt die Version der Geschichte, die sich auch im Silmarillion findet.
Der finale Text ist eine erst 1951 verfasste Version der Geschichte. Hier wird Tuors Herkunft im Detail erläutert und seine Reise nach Gondolin sehr kleinschrittig beschrieben. Dieser Text ist möglicherweise eine der detailreichsten Schriften im Legendarium, endet aber bereits mit Tuors Ankunft in Gondolin und beschreibt somit nicht die Schlacht um Die Stadt. Diese Version der Geschichte ist auch in Nachrichten aus Mittelerde zu finden.[3]
Ausgaben
|
|---|
| The Fall of Gondolin |
von J. R. R. Tolkien; HarperCollins, London 2018 ISBN 9780008302757 Hardcover, 304 Seiten |
Am 30. August 2018 erschien das englische Original bei HarperCollins.[1] Die deutsche Übersetzung von Helmut W. Pesch erschien fünf Tage vorher, am 25. August 2018, bei Klett-Cotta.[2] Beide Ausgaben wurden von Alan Lee illustriert und sind auch im Taschenbuch- und E-Book-Format erhältlich.[4][5][6][7]
Englische Erstausgabe
- Titel: The Fall of Gondolin
- Art: gebunden mit Schutzumschlag
- Seitenzahl: 304
- Illustrator: Alan Lee
- Verlag: HarperCollins
- Erscheinungsdatum: 30. August 2018
- ISBN: 9780008302757[1]
Deutsche Erstausgabe
- Titel: Der Fall von Gondolin
- Art: gebunden mit Schutzumschlag
- Seitenzahl: 352
- Übersetzer: Helmut W. Pesch
- Illustrator: Alan Lee
- Verlag: Klett-Cotta
- Erscheinungsdatum: 25. August 2018
- ISBN: 978-3-608-96378-6[2]
Quellen
- ↑ 1,0 1,1 1,2 The Fall of Gondolin, HarperCollins.co.uk, abgerufen am 16. März 2026.
- ↑ 2,0 2,1 2,2 Der Fall von Gondolin, Klett-Cotta.de, abgerufen am 16. März 2026.
- ↑ 3,0 3,1 3,2 J. R. R. Tolkien: Der Fall von Gondolin. Übersetzt von Helmut W. Pesch. Klett-Cotta, Stuttgart 2018. (Im Original erschienen 2018 unter dem Titel The Fall of Gondolin.)
- ↑ The Fall of Gondolin (Taschenbuch), HarperCollins.co.uk, abgerufen am 16. März 2026.
- ↑ Der Fall von Gondolin (Taschenbuch), Klett-Cotta.de, abgerufen am 16. März 2026.
- ↑ The Fall of Gondolin (E-Book), HarperCollins.co.uk, abgerufen am 16. März 2026.
- ↑ Der Fall von Gondolin (E-Book), Klett-Cotta.de, abgerufen am 16. März 2026.

