Manwe: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Manwe''', auch ''Manwë'' ([[Quenya]] für ''gesegnetes Wesen'')<ref>[[J. R. R. Tolkien]]: ''[[J. R. R. Tolkien: Briefe]].'' Ausgewählt und herausgegeben von [[Humphrey Carpenter]] mit der Hilfe von Christopher Tolkien.
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(''Nr. 211''), S. 370.</ref>
'''Manwe''' (Original ''Manwë'') ist im [[Legendarium]] der höchste der [[Valar]] und der Herr der Lüfte und Winde.
 
Sein Beiname bei den [[Elben]] ist ''Súlimo'', was ''der Atmer'' bedeutet.


== Volk ==
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== Etymologie ==
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Manwes eigentlicher Name in der den Ainur eigenen Sprache des [[Valarin]] lautet ''Mānawenūz'', was ''Einer im Einklang mit Eru'' bedeutet. Ins [[Quenya]] wurde der Name zunächst adaptiert als ''Mánwen, Mánwe'', woraus später die gebräuchliche Form ''Manwe'' entstand.
* Der Name ''Manwë'' stammt aus dem [[Quenya]] und bedeutet ''‚gesegnetes Wesen‘'' oder ''‚der Gesegnete‘''.<ref>[[J. R. R. Tolkien]]: ''[[J. R. R. Tolkien: Briefe]].'' Ausgewählt und herausgegeben von [[Humphrey Carpenter]] mit der Hilfe von Christopher Tolkien.
(''Nr. 211''), S. 370.</ref>
* ''Manwes'' eigentlicher Name in der den Ainur eigenen Sprache des [[Valarin]] lautet ''Mānawenūz'', was ''‚Einer im Einklang mit Eru‘'' bedeutet. Ins Quenya wurde der Name zunächst adaptiert als ''Mánwen, Mánwe'', woraus später die gebräuchliche Form ''Manwe'' entstand.


== Weitere Namen ==
== Weitere Namen ==
* ''Súlimo'', war Beiname bei den [[Elben]]. Der Name bedeutet ''Der Atmer''.
* ''Der Älteste König''
* ''Der Älteste König''
* ''Der König der Altvordernzeit'' / ''Altvorderer König'' ([[Sindarin]]: ''Aran Einior'') in Bilbos Gedicht
* ''Der König der Altvordernzeit'' / ''Altvorderer König'' ([[Sindarin]]: ''Aran Einior'') in Bilbos Gedicht

Aktuelle Version vom 4. November 2026, 11:54 Uhr

Anna Jäger-Hauer
The blessed One, 2024

Manwe (Original Manwë) ist im Legendarium der höchste der Valar und der Herr der Lüfte und Winde.

Volk

Ainur, Valar, Aratar

Beschreibung

Manwe Súlimo ist der edelste und höchste der Valar. Weil er die Vorhaben Ilúvatars am besten verstand, wurde er dessen Statthalter. Er ist das Gegenstück zu seinem Bruder Melkor, da ihm das Böse fremd ist.

Seine Hallen waren Ilmarin auf dem höchsten Berg Ardas, dem Taniquetil, auf dessen höchsten Gipfel er sein saphirblaues Zepter schwang. In seinen blauen Mantel gehüllt überblickte er zusammen mit Varda ganz Mittelerde.

Seine Boten waren die Adler und Falken, welche ihm gehorchten. Seine Lieblinge unter den Kindern Ilúvatars sind die Vanyar im Lande Aman, die sich an den Hängen des Taniquetil angesiedelt hatten. Ihnen brachte er das Dichten und Singen bei.

Etymologie

  • Der Name Manwë stammt aus dem Quenya und bedeutet ‚gesegnetes Wesen‘ oder ‚der Gesegnete‘.[1]
  • Manwes eigentlicher Name in der den Ainur eigenen Sprache des Valarin lautet Mānawenūz, was ‚Einer im Einklang mit Eru‘ bedeutet. Ins Quenya wurde der Name zunächst adaptiert als Mánwen, Mánwe, woraus später die gebräuchliche Form Manwe entstand.

Weitere Namen

  • Súlimo, war Beiname bei den Elben. Der Name bedeutet Der Atmer.
  • Der Älteste König
  • Der König der Altvordernzeit / Altvorderer König (Sindarin: Aran Einior) in Bilbos Gedicht
  • Fürst des Reiches von Arda
  • Herr des Westens
  • König von Arda
  • Herr der Lüfte, Winde und Wolken
  • Herrscher der Valar

Sonstiges

  • Seine Frau ist Varda, die Erhabene.
  • Bei der Schaffung der Welt hat er sehr intensiv mit Ulmo, dem Herrn der Wasser, zusammengearbeitet. Zu dieser Zeit war dieser auch der stärkste Verbündete und beste Freund Manwes. Dieses Bündnis löste sich jedoch auf, als sich die Valar nach Valinor zurückzogen, denn Ulmo blieb in den Tiefen des Meeres.
  • Manwe war es auch, der Mandos aus schickte, damit dieser den Schicksalsspruch über Feanor spräche.
  • In der Valaquenta wird Súlimo mit "Herr des Atems von Arda" übersetzt.
  • Gandalf war unter dem Namen Olórin (Herr der Träume) einer der höchsten Maiar unter Manwe. Nur auf dessen ausdrücklichen Wunsch reiste er zusammen mit den anderen Istari ca. 1050-1100 D. Z. nach Mittelerde.
  • Eonwe ist Manwes Herold.
  • Laut einer verschollenen Geschichte wurde Manwe von den Elben Tol Eresseas mit dem angelsächsischen Gott Wóden gleichgesetzt.[2]

Einzelnachweise

  1. ↑ J. R. R. Tolkien: J. R. R. Tolkien: Briefe. Ausgewählt und herausgegeben von Humphrey Carpenter mit der Hilfe von Christopher Tolkien. (Nr. 211), S. 370.
  2. ↑ J. R. R. Tolkien: Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 2. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Hans J. Schütz. Klett-Cotta, Stuttgart 1999. (Im Original erschienen 1984 unter dem Titel The Book Of Lost Tales. Part Two.)

Quellen

  • J. R. R. Tolkien: Das Silmarillion. Herausgegeben von Christopher Tolkien.
    • Ainulindale,
      • Die Musik der Ainur
    • Valaquenta,
      • Von den Valar
    • Quenta Silmarillion,
      • I Vom Anbeginn der Tage
      • VI Von Feanor und der Loskettung Melkors
      • IX Von der Verbannung der Noldor
      • XIII Von der Rückkehr der Noldor
  • J. R. R. Tolkien: Nachrichten aus Mittelerde. Herausgegeben von Christopher Tolkien.
    • Teil Eins, Das Erste Zeitalter:
      • I. Von Tuor und seiner Ankunft in Gondolin, Anmerkungen
      • Der Wortstreit zwischen Húrin und Morgoth
      • Anhang
    • Teil Zwei, Das Zweite Zeitalter:
      • II. Aldarion und Erendis: Das Weib des Seefahrers
      • III. Die Linie von Elros: Könige von Númenor
      • IV. Die Geschichte von Galadriel und Celeborn und von Amroth, König von Lórien
    • Teil Vier,
      • II. Die Istari
  • J. R. R. Tolkien: The War of the Jewels. (The History of Middle-earth, Band XI.) Herausgegeben von Christopher Tolkien.
    • Part Four: Quendi and Eldar.
Valar
Valar Manwe • Ulmo • Aule • Orome • Námo (Mandos) • Irmo (Lórien) • Tulkas
Valier Varda • Yavanna • Nienna • Este • Vaire • Vána • Nessa