Maiar
Die Maiar (Quenya für ‚Die Schönen‘) waren ein Teil jener Ainur, die in Ea eintraten. Sie waren von gleicher Art wie die Valar, doch meist schwächer und niederen Ranges. In Valinor bildeten sie das Gefolge und die Dienerschaft der Valar.
Volk
Beschreibung
Die Maiar hatten keine körperliche Gestalt, konnten sich jedoch wie die Valar in eine Fana kleiden. In Mittelerde blieben die meisten Maiar unsichtbar, anders als in Aman[1].
Melkor gelang es, viele der Maiar auf seine Seite zu ziehen. Manche wurden von seinem Glanz und seiner Macht angezogen, andere machte er sich später mit Lügen und tückischen Gaben gefügig. Der mächtigste unter diesen war Sauron. Auch die Balrogs gehörten ursprünglich zu den Maiar (siehe Úmaiar).[2].
Die Maiar waren nach Rang und Aufgabe sehr verschieden. Manche von ihnen waren fast ebenso mächtig wie ihre Gebieter, andere wiederum waren dienstbare Geister der schlichtesten Art. Die Istari waren Zauberer, die den Menschen Beistand gegen die Mächte des Bösen leisten sollten.[1]
Bekannte Maiar
Obwohl weitaus zahlreicher als die Valar, waren nur wenige Maiar namentlich bekannt. Die mächtigsten Maiar waren Eonwe, der Bannerträger Manwes, und Ilmare, die Zofe Vardas. Den Kindern Ilúvatars am bekanntesten waren Osse und Uinen, Maiar Ulmos.[1] Die Maia der Sonne ist Arien, der des Mondes Tilion, heute als Mann im Mond bekannt. Die bekannten Maiar in Mittelerde waren Melian und die Istari Curumo (Saruman), Olórin (Gandalf), Aiwendil (Radagast), Alatar und Pallando.
Quellen
- ↑ 1,0 1,1 1,2 J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (Hrsg.): Das Silmarillion, Valaquenta. Von den Maiar
- ↑ J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (Hrsg.): Das Silmarillion, Valaquenta. Von den Feinden
