Der Schmied von Großholzingen: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Der Schmied von Großholzingen''' (orig.: ''Smith of Wootton Major'')
'''''Der Schmied von Großholzingen''''' ist eine Geschichte von [[J. R. R. Tolkien]]. 1967 erschien sie unter dem Titel ''The Great Cake'', später ''Smith of Wootton Major'', im Original. Sie wurde von [[Karl A. Klewer]] ins Deutsche übersetzt und erschien 1975 in ''[[Fabelhafte Geschichten]]''.


==Beschreibung==
==Inhalt==
1967 erschien diese Geschichte unter dem Titel ''Smith of Wootton Major'' im Original. Sie wurde von [[Karl A. Klewer]] ins Deutsche übersetzt und erschien 1975 in [[Fabelhafte Geschichten]].
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[[Datei:Ted Nasmith – Smith and the Queen of Faery.jpg|thumb|200px|''Smith and the Queen of Faery'' von [[Ted Nasmith]]]]
Das Dorf Großholzingen war in der gesamten Gegend bekannt für seine großen Feste. Das wichtigste und größte war das „Fest der guten Kinder“ (zu vergleichen mit unserem Weihnachten), das nur alle 24 Jahre im Winter stattfand.
An diesem Fest nahmen 24 gute Kinder des Dorfes Teil um 24 Tage zu feiern. Der Höhepunkt des Festes war der große Kuchen, der magische Zutaten enthielt und für den Koch die Krönung seiner Karriere war.


==Inhalt==
Als der amtierende Koch eines Tages verschwand und nur einen fremden Lehrling elbischen Blutes zurückließ, wählte die Bevölkerung den alten Kochgehilfen Nokes als neuen Koch und nicht den Lehrling, der von allen nur „der Stift“ genannt wurde. Als nun das nächste Fest der guten Kinder gekommen war, suchte Nokes, den das Fest unvorbereitet traf, fieberhaft nach einem Weg, einen anständigen großen Kuchen zu backen. Mit der Hilfe des Lehrlings und seiner Idee, Gegenstände im Kuchen zu verstecken, brachte er schließlich ein respektables Werk zu Stande. Allerdings hatte er auch einen angelaufenen Silberstern, den er in der Gewürztruhe des alten Kochs gefunden hatte und den der Stift als Elbenstern bezeichnete, im Kuchen versteckt. Der Sohn des Schmiedes, der diesen Stern gefunden hatte, merkte anfangs nichts von dessen magische Kräften.  
''"Es gab einmal ein Dorf - für Menschen mit gutem Gedächtnis ist es nicht lange her, und für solche, die gut ausschreiten können, nicht weit fort. Großholzingen hieß es, denn es war größer als Kleinholzingen, das einige Meilen weiter tief in den Wäldern lag. Sehr groß war es aber auch nicht, doch seinerzeit wohlhabend, und es lebte darin eine Anzahl Menschen, gute und böse, bunt durcheinander, wie stets und überall (...)"''
 
An seinem zehnten Geburtstag kennzeichnete ihn der Stern jedoch an der Stirn. Seitdem schützte ihn der Stern vor Gefahren und zeigte ihm die versteckten Wunder der Natur.


== Genealogie ==
== Genealogie ==


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==Hörbuch==
==Hörbuch==
Erschien unter dem Titel '''Der Elbenstern''' als Hörbuch beim [[Der Hörverlag|Hörverlag]], gelesen von [[Joachim Höppner|Achim Höppner]].
 
''Der Schmied von Großholzingen'' erschien unter dem Titel ''Der Elbenstern'' auch als Hörbuch beim [[Der Hörverlag|Hörverlag]], gelesen von [[Joachim Höppner]].


==Quellen==
==Quellen==
* [[Fabelhafte Geschichten]]
J. R. R. Tolkien: ''[[Fabelhafte Geschichten]]''.


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[[Kategorie:Tolkiens Werke|Schmied von Großholzingen]]
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[[fi:Seppä ja satumaa]]
[[fi:Seppä ja satumaa]]

Aktuelle Version vom 9. März 2026, 22:10 Uhr

Der Schmied von Großholzingen ist eine Geschichte von J. R. R. Tolkien. 1967 erschien sie unter dem Titel The Great Cake, später Smith of Wootton Major, im Original. Sie wurde von Karl A. Klewer ins Deutsche übersetzt und erschien 1975 in Fabelhafte Geschichten.

Inhalt

Smith and the Queen of Faery von Ted Nasmith

Das Dorf Großholzingen war in der gesamten Gegend bekannt für seine großen Feste. Das wichtigste und größte war das „Fest der guten Kinder“ (zu vergleichen mit unserem Weihnachten), das nur alle 24 Jahre im Winter stattfand. An diesem Fest nahmen 24 gute Kinder des Dorfes Teil um 24 Tage zu feiern. Der Höhepunkt des Festes war der große Kuchen, der magische Zutaten enthielt und für den Koch die Krönung seiner Karriere war.

Als der amtierende Koch eines Tages verschwand und nur einen fremden Lehrling elbischen Blutes zurückließ, wählte die Bevölkerung den alten Kochgehilfen Nokes als neuen Koch und nicht den Lehrling, der von allen nur „der Stift“ genannt wurde. Als nun das nächste Fest der guten Kinder gekommen war, suchte Nokes, den das Fest unvorbereitet traf, fieberhaft nach einem Weg, einen anständigen großen Kuchen zu backen. Mit der Hilfe des Lehrlings und seiner Idee, Gegenstände im Kuchen zu verstecken, brachte er schließlich ein respektables Werk zu Stande. Allerdings hatte er auch einen angelaufenen Silberstern, den er in der Gewürztruhe des alten Kochs gefunden hatte und den der Stift als Elbenstern bezeichnete, im Kuchen versteckt. Der Sohn des Schmiedes, der diesen Stern gefunden hatte, merkte anfangs nichts von dessen magische Kräften.

An seinem zehnten Geburtstag kennzeichnete ihn der Stern jedoch an der Stirn. Seitdem schützte ihn der Stern vor Gefahren und zeigte ihm die versteckten Wunder der Natur.

Genealogie

Waller
Schmied
Alter Nokes
Schmied
Nell
[Schwester]
[Sohn]
Nan
Tom
Ned
Nokes
Tommilein
Tim

Hörbuch

Der Schmied von Großholzingen erschien unter dem Titel Der Elbenstern auch als Hörbuch beim Hörverlag, gelesen von Joachim Höppner.

Quellen

J. R. R. Tolkien: Fabelhafte Geschichten.

Veröffentlichungen
Werke J. R. R. Tolkiens
Belletristik Songs for the Philologists (1936) • Der Hobbit (1937) • The Lay of Aotrou and Itroun (1945) • Blatt von Tüftler (1947) • Bauer Giles von Ham (1949) • The Homecoming of Beorhtnoth Beorhthelm’s Son (1953) • Der Herr der Ringe (1. Die Gefährten (1954) • 2. Die Zwei Türme (1954) • 3. Die Rückkehr des Königs (1955)) • Die Abenteuer des Tom Bombadil und andere Gedichte aus dem Roten Buch (1962) • Baum und Blatt (1964, Sammelband) • The Tolkien Reader (1966, Sammelband) • The Road Goes Ever On (1967) • Der Schmied von Großholzingen (1967)
Posthum veröffentlichte Belletristik Briefe vom Weihnachtsmann (1976) • Das Silmarillion (1977) • Nachrichten aus Mittelerde (1980) • Herr Glück (1982) • The History of Middle-earth (1. Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 1 (1983) • 2. Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 2 (1984) • 3. The Lays of Beleriand (1985) • 4. The Shaping of Middle-earth (1986) • 5. The Lost Road and Other Writings (1987) • 6. The Return of the Shadow (1988) • 7. The Treason of Isengard (1993) • 8. The War of the Ring (1992) • 9. Sauron Defeated (1992) • 10. Morgoth’s Ring (1993) • 11. The War of the Jewels (1994) • 12. The Peoples of Middle-earth (1996)) • Bilbos Abschiedslied (1990) • Geschichten aus dem gefährlichen Königreich (1997, Sammelband) • Roverandom (1998) • Die Kinder Húrins (2007) • The History of The Hobbit (2007) • Die Legende von Sigurd und Gudrún (2009) • König Arthurs Untergang (2013) • Die Geschichte von Kullervo (2015) • Beren und Lúthien (2017) • Der Fall von Gondolin (2018) • Natur und Wesen von Mittelerde (2021) • Der Untergang von Númenor (2022) • Die Schlacht von Maldon und Die Heimkehr von Beorhtnoth (2023) • The Collected Poems of J. R. R. Tolkien (2024) • Die Bovadium-Fragmente (2025)
Akademische Werke A Middle English Vocabulary (1922) • Sir Gawain and the Green Knight (Mittelenglischer Text, 1925) • The Devil’s Coach-Horses (1925) • Ancrene Wisse and Hali Meiðhad (1929) • Sigelwara Land (1932–34) • The Name Nodens (1932) • Chaucer as a Philologist: The Reeve’s Tale (1934) • Beowulf: Die Ungeheuer und ihre Kritiker (1936) • Über Märchen (1939) • Zur Übersetzung des Beowulf (1940) • Sir Orfeo (1944) • ‘iþþlen’ in Sawles Warde (1947) • A Fourteenth-Century Romance (1953) • Ancrene Wisse (1962) • English and Welsh (1963) • Beiträge zur Jerusalemer Bibel (als Übersetzer und Lexikograph, 1966)
Posthume akademische Veröffentlichungen Sir Gawain and the Green Knight, Pearl, and Sir Orfeo (1975) • The Old English Exodus (1982) • Finn and Hengest (1982) • Die Ungeheuer und ihre Kritiker (1983) • Beowulf and the Critics (2002) • Beowulf: A Translation and Commentary together with Sellic Spell (2014) • A Secret Vice (2016)
Werke anderer Autoren
Über das Legendarium Das große Mittelerde-Lexikon (1978) • The Lord of the Rings: A Reader’s Companion (2005) • The Maps of Middle-earth (2024)
Tolkien-Biographien J. R. R. Tolkien: Eine Biographie (1977) • The Inklings (1978) • Tolkien und der Erste Weltkrieg (2003)
Wissenschaftliche Werke Der Weg nach Mittelerde (1982) • The Keys of Middle-earth (2005) • The J. R. R. Tolkien Companion and Guide (2005) • The Ring of Words (2006) • A Companion to J. R. R. Tolkien (2014) • Tolkien’s Lost Chaucer (2019) • Tolkien’s Library (2019) • The Great Tales Never End (2022) • Tolkien on Chaucer, 1913–1959 (2024)
Wissenschaftliche Zeitschriften Tolkien Studies • (The Chronology)
Andere Werke Tolkiens
Linguistische Zeitschriften Vinyar Tengwar (seit 1988; verschiedene Ausgaben) • Parma Eldalamberon (seit 1971; Ausgabe 11–23)
Sammlungen von Kunst und Manuskripten Pictures by J. R. R. Tolkien (1979) • J. R. R. Tolkien: Life and Legend (1992) • J. R. R. Tolkien – Der Künstler (1995) • Die Kunst des Hobbit (2011) • Die Kunst des Herr der Ringe (2015) • Tolkien: Schöpfer von Mittelerde (2018) • Tolkien: Treasures (2018) • J. R. R. Tolkien: The Art of the Manuscript (2022)
BibliographieJ. R. R. Tolkien Briefe