Haldad

Aus Ardapedia
Version vom 9. April 2026, 12:56 Uhr von VeoViolet (Diskussion | Beiträge) (Charakterbox eingefügt. Text überarbeitet. Quellen zugeordnet. Hintergrund in Beschreibung und Legendarium aufgeteilt. Stammbaum und Etymologie eingefügt. Kategorie Haus Haleth eingefügt.)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Haldad
Bekannt für
  • Er vereinte das Volk und übernahm die Führung im Kampf gegen die Orks[1]
Eckdaten
Geboren 315 E. Z. (J. S.)
Gestorben 375 E. Z. (J. S.)[2]
Volk Menschen
Zugehörigkeit Edain
Ort Thargelion, Beleriand[1]
Sprache Halethian[3]
Familie
Haus Haus Haleth[1]
Kinder Haleth & Haldar[2]

Haldad ist im Legendarium ein Mensch aus dem Haus Haleth und der Vater der Zwillinge Haleth und Haldar.

Beschreibung

Haldad aus dem Haus Haleth, dem zweiten der drei Häuser der Edain, wurde im Jahr 315 E. Z. (J. S.) geboren. Er war Vater von Zwillingen, einer Tochter namens Haleth und eines Sohnes namens Haldar,[2] und lebte in Thargelion.

Haladin war ein furchtloser Mann, dessen Wort Gewicht hatte.[1]

Legendarium

Nachdem die Haladin im Jahr 312 E. Z. (J. S.)[4] die Blauen Berge nach Beleriand überschritten hatten, lebten sie zunächst ein ruhiges und friedliches Leben in Thargelion, den Ländern von Caranthir. Zu dieser Zeit hatten sie keinen Fürsten und lebten auch nicht an einem gemeinsamen Ort, sondern in vereinzelten Gehöften, die jeweils eine eigene Ordnung hatten.[1]

Im Jahr 375 E. Z. (J. S.)[5] sandte Morgoth eine Schar Orks aus, um den Menschen zu schaden. Diese überfielen die Haladin in den südlichen Wäldern von Caranthirs Land. Haldad sammelte das Volk und führte es zusammen. Sie zogen sich auf eine Landzunge zwischen den Flüssen Ascar und Gelion zurück und errichteten südlich von Sarn Athrad eine Palisade, hinter der sie Frauen und Kinder in Sicherheit brachten. Dort wurden die Haladin belagert, bis ihre Vorräte erschöpft waren.

Schließlich unternahm Haldad einen verzweifelten Ausfall und wurde dabei von den Orks getötet. Als sein Sohn Haldar versuchte, den Leichnam seines Vaters zu bergen, fiel auch er im Kampf. Daraufhin übernahm seine Tochter Haleth die Führung des Volkes und hielt die Leute zusammen, bis nach einer Woche Caranthir mit seinem Heer aus dem Norden kam und die Orks in die Flüsse trieb.[1]

Stammbaum

Haldad
Haleth*
Haldar
Haldan*
Hareth
Húrin
Huor
Túrin Turambar
Tuor
Earendil
Elrond
Elros

* Stammesführer des Hauses Haleth[2]

Etymologie

Der Name Haldad bedeutet Wachhund. Die Silbe hal- stammt aus der alten Sprache der Haladin und steht für Wache oder Beschützer, während Halad Wächter bedeutet.[6]

Links

Quellen

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 1,5 J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): Das Silmarillion. Quenta Silmarillion: Kapitel XVII: Von den ersten Menschen im Westen
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): The History of Middle-earth Vol. XI The War of the Jewels. Part Two: The Later Quenta Silmarillion, Kapitel XIV: Of the Coming of Men into the West, S. 237
  3. J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): The History of Middle-earth Vol. XII The Peoples of Middle-earth. Part Two: Late Writings, Kapitel XII The Problem of Ros, S. 372, Note 4
  4. J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): The History of Middle-earth Vol. XI The War of the Jewels. Part Two: The Later Quenta Silmarillion, Kapitel XIV: Of the Coming of Men into the West, S. 227, §13
  5. J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): The History of Middle-earth Vol. XI The War of the Jewels. Part Two: The Later Quenta Silmarillion, Kapitel XIV: Of the Coming of Men into the West, S. 227, § 24
  6. J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): The History of Middle-earth Vol. XI The War of the Jewels. Part Three: The Wanderings of Húrin and other Writings not forming Part of the Quenta Silmarillion, Kapitel I: The Wanderings of Húrin, S. 270