Ostviertel

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Ostviertel
Eckdaten
Ort Auenland[1][2]
Typ Region
Bewohner und Geschichte
Bewohner Hobbits
Gründung nach 1601 D. Z. (1 A. Z.)[3]
Ereignisse 1601 D. Z. (1 A. Z.): Die ersten Hobbits siedeln sich an.[4]

Das Ostviertel (Original Eastfarthing) ist im Legendarium das östlichste der vier Viertel des Auenlandes.

Geographie

Das Auenland war in vier Viertel eingeteilt: das Nord-, Süd-, Ost- und Westviertel. Das Ostviertel lag im östlichen Teil des Auenlandes. Es erstreckte sich in West-Ost-Richtung vom Drei-Viertel-Stein bis zum Brandywein. Die südliche Grenze bildete der Auenbronn, der gleichzeitig die Grenze zum Südviertel war. Die nördliche Grenze zum Nordviertel lag nördlich der Schärenhügel.[1][2]

Gewässer

  • Der Auenbronn bildete die südliche Grenze und mündete in den Brandywein.[1][5]
  • Der Baranduin, auch Brandywein genannt, bildete die östliche Grenze des Viertels.[1][2][6]
  • Der Distelbach floss im Westen von Waldende in den Auenbronn.[1]
  • Der Stockbach floss von Waldende in nordöstliche Richtung in den Brandywein.[1][7]
  • Die Wässer verlief zentral von Westen nach Osten durch das Ostviertel.[1][8][9]

Landschaften

Orte

Regionen

  • Der Bruch war eine Region südlich der Hugel, östlich von Waldende, östlich des Brandyweins und nördlich des Auenbronn.[1][7]
  • Brückenfelde war eine Region im Osten, südlich der Wässer, westlich des Brandyweins und nördlich der Oststraße.[1][6]
  • Die Hugel war eine Region südlich von Brückenfelde und nördlich des Bruchs.[1]
  • Die Insel Gürtenau befand sich im Brandywein, nördlich der Brandyweinbrücke.[1]

Straßen

  • Der Damm führte in nordsüdlicher Richtung von der Oststraße nach Tiefenhain.[1][7][13]
  • Eine Abzweigung der Stockstraße führte in östlicher Richtung nach Waldhof.[1][9]
  • Maggots Weg führte vom Damm zu Maggots Hof.[7][13]
  • Die Oststraße führte in West-Ost-Richtung vom Drei-Viertel-Stein bis zum Brandywein und verlief quer durchs Ostviertel.[1][2][11]
  • Eine Abzweigung der Oststraße führte nach Hafergut im Nordviertel und von dort weiter nach Dwollingen.[1][2]
  • Eine weitere Abzweigung der Oststraße führte nach Schären und Dachsbauten.[1]
  • Die Stockstraße verlief in West-Ost-Richtung von Tuckbergen im Westviertel durch das Ostviertel bis nach Stock im Bruch.[1][9]
  • Von Tiefenhain führte eine Straße in westlicher Richtung nach Weidengrund.[1][12]

Beschreibung

Nach 1601 D. Z. (1 A. Z.) zogen viele Hobbits von Bree nach Westen und erhielten von Argeleb II. die Erlaubnis, sich auf dem Land jenseits des Brandyweins anzusiedeln.[3]

Die meisten Bewohner des Ostviertels stammten von den Starren ab, wie sich an dem Flaum, den viele von ihnen auf den Wangen hatten, erkennen ließ. Sie waren ziemlich hochgewachsen und plumpfüßig.[4] Auch ihre vielen eigentümlichen Namen und Wörter, die sie verwendeten und die sonst nicht im Auenland gebräuchlich waren, wiesen auf die frühere Sprache der südlichen Starren hin.[14] Darüber hinaus verwendeten sie für einige Monatsnamen die Bezeichnungen, die auch im Breeland gebräuchlich waren.[15]

Die Hobbits, die sich im Bruch angesiedelt hatten, sollen die ersten gewesen sein, die von der Gewohnheit, in Smials zu leben, abgewichen sind und begonnen haben, Bauernhäuser und Scheunen zu bauen. Im Bruch gab es viele landwirtschaftlich bestellte Felder und Wiesen, die durch Hecken, Pforten und Abzugsgräben unterteilt waren.[4]

Gasthäuser

Gebäude

Legendarium

Frodo Beutlin war in seiner Jugendzeit, als er noch im Brandygut lebte, öfter im Ostviertel, unter anderem um Pilze von Bauer Maggot zu stibitzen. Auch Peregrin Tuk und Meriadoc Brandybock waren oft im Ostviertel unterwegs.[7]

Als Frodo Beutlin, Samweis Gamdschie und Peregrin Tuk Beutelsend verließen, um nach Krickloch zu gehen, durchquerten sie das Ostviertel größtenteils abseits der Straßen. Auf ihrem Weg begegneten sie den Nazgûl, Gildor Inglorion und anderen Elben sowie Bauer Maggot mit seiner Familie.[7]

Bei ihrer Rückkehr ins Auenland durchquerten Frodo, Samweis, Peregrin und Meriadoc das Ostviertel von der Brandyweinbrücke bis zum Drei-Viertel-Stein entlang der Oststraße. Auf dem Weg von Froschmoorstetten bis zur Grenze des Ostviertels wurden sie von einer Schar Landbüttel begleitet, die sie in Froschmoorstetten verhaftet hatten und nach Wasserau bringen sollten.[11]

Quellen

  1. 1,00 1,01 1,02 1,03 1,04 1,05 1,06 1,07 1,08 1,09 1,10 1,11 1,12 1,13 1,14 1,15 1,16 1,17 1,18 1,19 1,20 1,21 1,22 1,23 1,24 1,25 1,26 1,27 1,28 1,29 J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Prolog: Ein Teil des Auenlands
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 2,5 2,6 Karen Wynn Fonstad: The Atlas of Tolkien's Middle-Earth. Regional Maps: The Shire
  3. 3,0 3,1 J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Anhang B, Die Aufzählung der Jahre: Das Dritte Zeitalter
  4. 4,0 4,1 4,2 J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Prolog: Über Hobbits
  5. 5,0 5,1 J. R. R. Tolkien: Die Abenteuer des Tom Bombadil. Gedicht II: Tom geht rudern
  6. 6,0 6,1 6,2 J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Buch I, Fünftes Kapitel: Eine aufgedeckte Verschwörung
  7. 7,00 7,01 7,02 7,03 7,04 7,05 7,06 7,07 7,08 7,09 J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Buch IV, Erstes Kapitel: Geradewegs zu den Pilzen
  8. J. R. R. Tolkien: Der kleine Hobbit. Erstes Kapitel: Eine unvorhergesehene Gesellschaft
  9. 9,0 9,1 9,2 9,3 9,4 9,5 J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Buch I, Drittes Kapitel: Drei Mann hoch
  10. 10,0 10,1 10,2 J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Buch VI, Neuntes Kapitel: Die Grauen Anfurten
  11. 11,0 11,1 11,2 11,3 11,4 11,5 11,6 J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Buch VI, Achtes Kapitel: Die Befreiung des Auenlandes
  12. 12,0 12,1 J. R. R. Tolkien: Die Abenteuer des Tom Bombadil. Vorwort
  13. 13,0 13,1 Karen Wynn Fonstad: The Atlas of Tolkien's Middle-Earth. The Lord of the Rings: Along the Brandywine
  14. Wayne G. Hammond, Christina Scull: The Lord of the Rings: A Reader’s Companion. Prologue, S. 41
  15. J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Anhang D: Die Kalender


Viertel und Marken des Auenlandes
NordviertelOstviertelSüdviertelWestviertelOstmark (ab V. Z.) • Westmark (ab V. Z.)