Eldalonde

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Eldalonde
Eckdaten
Andere Namen Eldalonde der Grüne
(Original Eldalondë the Green)
Typ Hafen
Regionen Númenor, an der Mündung des Nunduine[1]
Bewohner und Geschichte
Bewohner Númenorer[1]
Gründung Im Zweiten Zeitalters
Zerstörung 3319 Z. Z.
Untergang von Númenor[2]

Eldalonde (Original Eldalondë) ist im Legendarium ein Hafen an der Westküste von Númenor.

Geographie

Eldalonde lag an der Mündung des Nunduine in der Bucht von Eldanna. Der Hafen befand sich im Gebiet von Nísimaldar, der von duftenden Bäumen geprägten Landschaft rund um die Bucht. Die Gegend war vor nördlichen Winden geschützt und den westlichen Meeren zugewandt.[1][3]

Beschreibung

Eldalonde galt als der schönste aller Häfen Númenóres. In den frühen Tagen der Insel haben die Eldar von Tol Eressea oft und gerne an diesem Hafen mit ihren Schiffen angelegt. Sie brachten aus dem Westen immergrüne und wohlriechende Pflanzen mit, die rund um den Hafen bis weit ins Landesinnere hineinwuchsen. Die Elben sagten, dass dieser Hafen beinahe so schön sei wie ein Hafen in Tol Eressea. Daher wurde Eldalonde auch Eldalonde der Grüne genannt.[1]

Mit der zunehmenden Entfremdung der Bewohner Númenors von den Eldar wurden deren Besuche seltener. Es ist vermerkt, dass während der Zeit der Herrschaft von König Ar-Adûnakhôr die Schiffe aus Tol Eressea nur noch selten kamen und heimlich an der Westküste anlegten. Unter Ar-Gimilzôr verschärfte sich die Lage weiter. Er verbot, dass Elben nach Númenor kamen, und bestrafte diejenigen, die sie willkommen hießen.[4]

Als Ar-Pharazôn mit einer großen Flotte nach Valinor segelte, um die unsterblichen Lande zu erobern, baten die Valar Eru um Hilfe. Eru veränderte daraufhin die Gestalt der Welt und mit Númenor versank auch der Hafen Eldalonde im Jahr 3319 Z. Z.[2][5]

Etymologie

Eldalondë ist ein Quenyawort für ‚Hafen der Eldar‘, das sich aus den Bestandteilen elda (‚Elben‘) und londë (‚Hafen‘) zusammensetzt.[6][7][8]

Quelle

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): Nachrichten aus Mittelerde. Teil Zwei: Das Zweite Zeitalter, Kapitel I: Eine Beschreibung der Insel Númenor.
  2. 2,0 2,1 J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Anhang B, Die Aufzählung der Jahre: Das Zweite Zeitalter.
  3. Karen Wynn Fonstad: The Atlas of Tolkien's Middle-Earth. The Second Age: Númenor.
  4. J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): Nachrichten aus Mittelerde. Teil Zwei: Das Zweite Zeitalter, Kapitel III: Die Linie von Elros: Könige von Númenor.
  5. J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): Das Silmarillion. Akallabêth: Der Untergang von Númenor.
  6. Helmut W. Pesch: Das große Elbisch-Buch. Bastei Lübbe, Köln 2012. Kapitel VIII: Wörterbuch Elbisch-Deutsch, B. Wörterbuch Quenya - Deutsch, S. 301.
  7. Helmut W. Pesch: Das große Elbisch-Buch. Bastei Lübbe, Köln 2012. Kapitel VIII: Wörterbuch Elbisch-Deutsch, B. Wörterbuch Quenya - Deutsch, S. 302.
  8. Helmut W. Pesch: Das große Elbisch-Buch. Bastei Lübbe, Köln 2012. Kapitel VIII: Wörterbuch Elbisch-Deutsch, B. Wörterbuch Quenya - Deutsch, S. 342.
Geographie von Númenor
Regionen Mittalmar (Inland) • Andustar (Westen) • Forostar (Norden) • Orrostar (Nordosten) • Hyarrostar (Südosten) • Hyarnustar (Südwesten)
Länder ArandorEmeriëNísimaldarHyarastorni
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