Ostviertel: Unterschied zwischen den Versionen
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Das '''Ostviertel''' (Original ''Eastfarthing'') ist im [[Legendarium]] das östlichste der vier Viertel des [[Auenland]]es. | |||
== Geographie == | == Geographie == | ||
Das [[Auenland]] war in vier Viertel eingeteilt: das [[Nordviertel|Nord]]-, [[Südviertel|Süd]]-, Ost- und [[Westviertel]]. Das Ostviertel lag im östlichen Teil des Auenlandes. Es erstreckte sich in West-Ost-Richtung vom [[Drei-Viertel-Stein]] bis zum [[Baranduin|Brandywein]]. Die südliche Grenze bildete der [[Auenbronn]], der gleichzeitig die Grenze zum Südviertel war. Die nördliche Grenze zum Nordviertel lag nördlich der [[Schärenhügel]].<ref name=“Karte“></ref><ref name=“WynnFonstad“></ref> | |||
Das | === Gewässer === | ||
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=== Orte === | |||
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== Beschreibung == | == Beschreibung == | ||
Nach 1601 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]] (1 [[Auenland-Kalender|A. Z.]]) zogen viele [[Hobbits]] von [[Bree]] nach Westen und erhielten von [[Argeleb II.]] die Erlaubnis, sich auf dem Land jenseits des [[Baranduin|Brandywein]]s anzusiedeln.<ref name=“AnhangB“></ref> | |||
Die meisten Bewohner des Ostviertels stammten von den [[Starren]] ab, wie sich an dem Flaum, den viele von ihnen auf den Wangen hatten, erkennen ließ. Sie waren ziemlich hochgewachsen und plumpfüßig.<ref name=“Prolog“></ref> Auch ihre vielen eigentümlichen Namen und Wörter, die sie verwendeten und die sonst nicht im Auenland gebräuchlich waren, wiesen auf die frühere Sprache der südlichen Starren hin.<ref>[[Wayne G. Hammond]], [[Christina Scull]]: ''[[The Lord of the Rings: A Reader’s Companion]]''. ''Prologue'', S. 41</ref> Darüber hinaus verwendeten sie für einige Monatsnamen die Bezeichnungen, die auch im [[Breeland]] gebräuchlich waren.<ref>[[J. R. R. Tolkien]]: ''[[Der Herr der Ringe]]''. Anhang D: ''Die Kalender''</ref> | |||
Die [[Hobbits]], die sich im Bruch angesiedelt hatten, sollen die ersten gewesen sein, die von der Gewohnheit, in [[Smials]] zu leben, abgewichen sind und begonnen haben, Bauernhäuser und Scheunen zu bauen. Im Bruch gab es viele landwirtschaftlich bestellte Felder und Wiesen, die durch Hecken, Pforten und Abzugsgräben unterteilt waren.<ref name=“Prolog“></ref> | |||
=== Gasthäuser === | |||
*Das [[Brückenwirtshaus]] lag an der Oststraße, direkt an der Brandyweinbrücke.<ref name=“HdR6,8“></ref> | |||
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Das Ostviertel | === Gebäude === | ||
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[[Frodo Beutlin]] war in seiner Jugendzeit, als er noch im [[Brandygut]] lebte, öfter im Ostviertel, unter anderem um Pilze von Bauer Maggot zu stibitzen. Auch [[Peregrin Tuk]] und [[Meriadoc Brandybock]] waren oft im Ostviertel unterwegs.<ref name=“HdR1,4“></ref> | |||
Als Frodo Beutlin, [[Samweis Gamdschie]] und Peregrin Tuk [[Beutelsend]] verließen, um nach [[Krickloch]] zu gehen, durchquerten sie das Ostviertel größtenteils abseits der Straßen. Auf ihrem Weg begegneten sie den [[Nazgûl]], [[Gildor Inglorion]] und anderen [[Elben]] sowie [[Bauer Maggot]] mit seiner Familie.<ref name=“HdR1,4“></ref> | |||
Bei ihrer Rückkehr ins Auenland durchquerten Frodo, Samweis, Peregrin und Meriadoc das Ostviertel von der Brandyweinbrücke bis zum Drei-Viertel-Stein entlang der Oststraße. Auf dem Weg von Froschmoorstetten bis zur Grenze des Ostviertels wurden sie von einer Schar [[Landbüttel]] begleitet, die sie in Froschmoorstetten verhaftet hatten und nach Wasserau bringen sollten.<ref name=“HdR6,8“></ref> | |||
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Aktuelle Version vom 19. Februar 2026, 16:09 Uhr
| Ostviertel | |
|---|---|
| Eckdaten | |
| Ort | Auenland[1][2] |
| Typ | Region |
| Bewohner und Geschichte | |
| Bewohner | Hobbits |
| Gründung | nach 1601 D. Z. (1 A. Z.)[3] |
| Ereignisse | 1601 D. Z. (1 A. Z.): Die ersten Hobbits siedeln sich an.[4] |
Das Ostviertel (Original Eastfarthing) ist im Legendarium das östlichste der vier Viertel des Auenlandes.
Geographie
Das Auenland war in vier Viertel eingeteilt: das Nord-, Süd-, Ost- und Westviertel. Das Ostviertel lag im östlichen Teil des Auenlandes. Es erstreckte sich in West-Ost-Richtung vom Drei-Viertel-Stein bis zum Brandywein. Die südliche Grenze bildete der Auenbronn, der gleichzeitig die Grenze zum Südviertel war. Die nördliche Grenze zum Nordviertel lag nördlich der Schärenhügel.[1][2]
Gewässer
- Der Auenbronn bildete die südliche Grenze und mündete in den Brandywein.[1][5]
- Der Baranduin, auch Brandywein genannt, bildete die östliche Grenze des Viertels.[1][2][6]
- Der Distelbach floss im Westen von Waldende in den Auenbronn.[1]
- Der Stockbach floss von Waldende in nordöstliche Richtung in den Brandywein.[1][7]
- Die Wässer verlief zentral von Westen nach Osten durch das Ostviertel.[1][8][9]
Landschaften
- Das Grünbergland lag im Westen, südlich der Stockstraße.[1][9]
- Die Schärenhügel lagen im Norden.[2][10]
- Waldende war ein Waldgebiet im Süden.[1][9]
Orte
- Balgfurt lag in Brückenfelde an der Oststraße.[1][6]
- Dachsbauten befand sich südlich der Schärenhügel, westlich von Schären.[1][10]
- Dwollingen lag nördlich der Schärenhügel im Norden.[2]
- Froschmoorstetten befand sich direkt an der Oststraße.[1][11]
- Rohrholm lag im östlichen Bruch.[5]
- Schären lag südlich der Schärenhügel im Norden, östlich von Dachsbauten.[1][10]
- Steinbruch befand sich in den südlichen Schärenhügeln im Norden.[1]
- Stock befand sich im nordöstlichen Bruch.[1][7][9]
- Tiefenhain lag im südlichen Bruch, am Mündungsgebiet Meite des Brandyweins und des Auenbronns.[1][12]
- Waldhof befand sich nordöstlich von Waldende im Bruch.[1][7]
- Weidengrund lag südlich von Waldende an der Mündung des Diestelbachs in den Auenbronn.[1]
- Weißfurchen lag in der Region Brückenfelde an der Oststraße.[1][11]
Regionen
- Der Bruch war eine Region südlich der Hugel, östlich von Waldende, östlich des Brandyweins und nördlich des Auenbronn.[1][7]
- Brückenfelde war eine Region im Osten, südlich der Wässer, westlich des Brandyweins und nördlich der Oststraße.[1][6]
- Die Hugel war eine Region südlich von Brückenfelde und nördlich des Bruchs.[1]
- Die Insel Gürtenau befand sich im Brandywein, nördlich der Brandyweinbrücke.[1]
Straßen
- Der Damm führte in nordsüdlicher Richtung von der Oststraße nach Tiefenhain.[1][7][13]
- Eine Abzweigung der Stockstraße führte in östlicher Richtung nach Waldhof.[1][9]
- Maggots Weg führte vom Damm zu Maggots Hof.[7][13]
- Die Oststraße führte in West-Ost-Richtung vom Drei-Viertel-Stein bis zum Brandywein und verlief quer durchs Ostviertel.[1][2][11]
- Eine Abzweigung der Oststraße führte nach Hafergut im Nordviertel und von dort weiter nach Dwollingen.[1][2]
- Eine weitere Abzweigung der Oststraße führte nach Schären und Dachsbauten.[1]
- Die Stockstraße verlief in West-Ost-Richtung von Tuckbergen im Westviertel durch das Ostviertel bis nach Stock im Bruch.[1][9]
- Von Tiefenhain führte eine Straße in westlicher Richtung nach Weidengrund.[1][12]
Beschreibung
Nach 1601 D. Z. (1 A. Z.) zogen viele Hobbits von Bree nach Westen und erhielten von Argeleb II. die Erlaubnis, sich auf dem Land jenseits des Brandyweins anzusiedeln.[3]
Die meisten Bewohner des Ostviertels stammten von den Starren ab, wie sich an dem Flaum, den viele von ihnen auf den Wangen hatten, erkennen ließ. Sie waren ziemlich hochgewachsen und plumpfüßig.[4] Auch ihre vielen eigentümlichen Namen und Wörter, die sie verwendeten und die sonst nicht im Auenland gebräuchlich waren, wiesen auf die frühere Sprache der südlichen Starren hin.[14] Darüber hinaus verwendeten sie für einige Monatsnamen die Bezeichnungen, die auch im Breeland gebräuchlich waren.[15]
Die Hobbits, die sich im Bruch angesiedelt hatten, sollen die ersten gewesen sein, die von der Gewohnheit, in Smials zu leben, abgewichen sind und begonnen haben, Bauernhäuser und Scheunen zu bauen. Im Bruch gab es viele landwirtschaftlich bestellte Felder und Wiesen, die durch Hecken, Pforten und Abzugsgräben unterteilt waren.[4]
Gasthäuser
- Das Brückenwirtshaus lag an der Oststraße, direkt an der Brandyweinbrücke.[11]
- Der Goldene Barsch befand sich in Stock.[7]
- Der Schwimmende Balken lag in Froschmoorstetten an der Oststraße.[11]
Gebäude
- Bonmeilen war der Name des Hofes der Familie Maggot im Bruch.[7]
- Das Landbüttelhaus in Froschmoorstetten diente als Unterkunft der Ersten Ostviertel-Schar.[11]
Legendarium
Frodo Beutlin war in seiner Jugendzeit, als er noch im Brandygut lebte, öfter im Ostviertel, unter anderem um Pilze von Bauer Maggot zu stibitzen. Auch Peregrin Tuk und Meriadoc Brandybock waren oft im Ostviertel unterwegs.[7]
Als Frodo Beutlin, Samweis Gamdschie und Peregrin Tuk Beutelsend verließen, um nach Krickloch zu gehen, durchquerten sie das Ostviertel größtenteils abseits der Straßen. Auf ihrem Weg begegneten sie den Nazgûl, Gildor Inglorion und anderen Elben sowie Bauer Maggot mit seiner Familie.[7]
Bei ihrer Rückkehr ins Auenland durchquerten Frodo, Samweis, Peregrin und Meriadoc das Ostviertel von der Brandyweinbrücke bis zum Drei-Viertel-Stein entlang der Oststraße. Auf dem Weg von Froschmoorstetten bis zur Grenze des Ostviertels wurden sie von einer Schar Landbüttel begleitet, die sie in Froschmoorstetten verhaftet hatten und nach Wasserau bringen sollten.[11]
Quellen
- ↑ 1,00 1,01 1,02 1,03 1,04 1,05 1,06 1,07 1,08 1,09 1,10 1,11 1,12 1,13 1,14 1,15 1,16 1,17 1,18 1,19 1,20 1,21 1,22 1,23 1,24 1,25 1,26 1,27 1,28 1,29 J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Prolog: Ein Teil des Auenlands
- ↑ 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 2,5 2,6 Karen Wynn Fonstad: The Atlas of Tolkien's Middle-Earth. Regional Maps: The Shire
- ↑ 3,0 3,1 J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Anhang B, Die Aufzählung der Jahre: Das Dritte Zeitalter
- ↑ 4,0 4,1 4,2 J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Prolog: Über Hobbits
- ↑ 5,0 5,1 J. R. R. Tolkien: Die Abenteuer des Tom Bombadil. Gedicht II: Tom geht rudern
- ↑ 6,0 6,1 6,2 J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Buch I, Fünftes Kapitel: Eine aufgedeckte Verschwörung
- ↑ 7,00 7,01 7,02 7,03 7,04 7,05 7,06 7,07 7,08 7,09 J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Buch IV, Erstes Kapitel: Geradewegs zu den Pilzen
- ↑ J. R. R. Tolkien: Der kleine Hobbit. Erstes Kapitel: Eine unvorhergesehene Gesellschaft
- ↑ 9,0 9,1 9,2 9,3 9,4 9,5 J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Buch I, Drittes Kapitel: Drei Mann hoch
- ↑ 10,0 10,1 10,2 J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Buch VI, Neuntes Kapitel: Die Grauen Anfurten
- ↑ 11,0 11,1 11,2 11,3 11,4 11,5 11,6 J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Buch VI, Achtes Kapitel: Die Befreiung des Auenlandes
- ↑ 12,0 12,1 J. R. R. Tolkien: Die Abenteuer des Tom Bombadil. Vorwort
- ↑ 13,0 13,1 Karen Wynn Fonstad: The Atlas of Tolkien's Middle-Earth. The Lord of the Rings: Along the Brandywine
- ↑ Wayne G. Hammond, Christina Scull: The Lord of the Rings: A Reader’s Companion. Prologue, S. 41
- ↑ J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Anhang D: Die Kalender
| Viertel und Marken des Auenlandes | |
|---|---|
| Nordviertel • Ostviertel • Südviertel • Westviertel • Ostmark (ab V. Z.) • Westmark (ab V. Z.) | |
