Lalaith
| Lalaith | |
|---|---|
| Eckdaten | |
| Andere Namen | Urwen[1] |
| Geboren | 466 E. Z. (J. S.) |
| Gestorben | 469 E. Z. (J. S.)[2] |
| Volk | Menschen |
| Zugehörigkeit | Edain[3] |
| Ort | Hithlum, Beleriand[4] |
| Familie | |
| Haus | Haus Hador |
| Mutter | Morwen Eledhwen |
| Vater | Húrin Thalion |
| Geschwister | Túrin & Nienor[2] |
| Körperliche Beschreibung | |
| Haarfarbe | blond[5] |
Lalaith ist im Legendarium ein Mädchen aus dem Haus Hador. Sie ist die Tochter von Morwen Eledhwen und Húrin Thalion.
Beschreibung
Lalaith war die Tochter von Morwen Eledhwen aus dem Haus Beor und Húrin Thalion aus dem Haus Hador und wurde im Jahr 466 E. Z. (J. S.) geboren. Ihr Bruder Túrin war zwei Jahre älter als sie und ihre jüngere Schwester Nienor wurde vier Jahre nach ihrem Tod geboren.
Ihr Vater Húrin war das Oberhaupt des Hauses Hador und der dritte Fürst von Dor-lómin.[2]
Legendarium
Lalaiths eigentlicher Name war Urwen, doch alle, die sie kannten, nannten sie aufgrund ihrer Fröhlichkeit Lalaith. Die Menschen sagten, sie sei schön wie ein Elbenkind und ihre Anwesenheit erfülle sie mit Freude. Ihr blondes Haar schimmerte wie die Blumen im Gras, wenn sie über die Wiesen lief, und ihr Lachen klang wie das plätschernde Wasser des Baches Nen Lalaith, der hinter dem Haus ihres Vaters aus den Bergen herabfloss.
Ihr Bruder Túrin liebte Lalaith innig. Auch wenn sie selten miteinander spielten, wachte er gerne über sie und lauschte ihren Kinderliedern.
Im Herbst des Jahres 469 E. Z. (J. S.) trug ein verfluchter Wind eine Seuche aus Angband nach Dor-lómin und viele Menschen wurden krank und starben. Lalaiths Bruder Túrin wurde sehr krank und Lalaith starb an der Seuche.[5]
Stammbaum
| Marach* | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Malach* | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Adanel | Magor* | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Hador* | Gildis | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Beren Erchamion | Glóredhel | Hareth | Galdor* | Gundor | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Handir | Morwen | Húrin* | Huor | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Brandir der Lahme | Túrin Turambar | Lalaith | Nienor | Tuor | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Elwing | Earendil | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Elrond | Elros | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Arwen | Aragorn | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
*Stammesführer des Hauses Hador[2]
Etymologie
- Der Name Lalaith ist Sindarin und bedeutet Lachen.[6]
- Der Bach hinter Lalaiths Haus in Hithlum trug den Namen Nen Lalaith.[5]
Sonstiges
Der Tod Lalaiths hinterließ bei ihrem Bruder Túrin eine große Leere. Zeit seines Lebens suchte er in den Gesichtern aller Frauen nach dem Lachen von Lalaith.[7]
Links
- Silmarillion Stammbaum (PDF, ca. 108 kb)
- Stammbaum der Eldar und Atani
Quellen
- ↑ J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): The Children of Húrin. Narn I Chîn Húrin, The Tale of the Children of Húrin, Kapitel I: The Childhood of Túrin
- ↑ 2,0 2,1 2,2 2,3 J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): The History of Middle-earth Vol. XI The War of the Jewels. Part Two: The Later Quenta Silmarillion, Kapitel XIV: Of the Coming of Men into the West, S. 234
- ↑ J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): Das Silmarillion. Quenta Silmarillion: Kapitel XVII: Von den ersten Menschen im Westen
- ↑ J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): Das Silmarillion. Quenta Silmarillion, Kapitel XXI: Von Túrin Turambar
- ↑ 5,0 5,1 5,2 J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): The Children of Húrin. Narn I Chîn Húrin, The Tale of the Children of Húrin, Kapitel I: The Childhood of Túrin
- ↑ Wolfgang Krege: Elbisches Wörterbuch. Klett-Cotta, Stuttgart 2025. Teil I: Elbisch Deutsch, lalaith, S. 113
- ↑ J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): Unfinished Tales. Teil 189, Note 7
