Tukland

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Tukland
Eckdaten
Ort Grünbergland, Westviertel, Auenland[1]
Typ Region
Bewohner und Geschichte
Bewohner Hobbits, Tuks[2]
Ereignisse Seit 2340 D. Z. (740 A. Z.): Sitz des Thains des Auenlandes[3]

Das Tukland (Original Tookland) ist im Legendarium eine Region im Auenland und der Stammsitz der Familie Tuk.

Geographie

Das Tukland lag im östlichen Westviertel des Auenlandes. Im Norden wurde es von der Oststraße begrenzt, im Westen von der Straße von Wegscheid nach Langgrund und im Osten von der Grenze des Südviertels.[4][5] Die Region war eine ausgeprägte Hügellandschaft[6] und umfasste geographisch die westlichen Ausläufer des Grünberglands.[1][4]

Siedlungen

Beschreibung

Das Tukland war die Heimat der Familie Tuk, einer der größten und angesehensten Familien im Auenland.[3][8] Die meisten Hobbits, die in dieser Region lebten, waren Tuks.[5] In Tuckbergen, einer der ältesten Siedlungen im Auenland, befand sich der Sitz der Familie Tuk. Ein Großteil ihrer zahlreichen Mitglieder lebte in den Groß-Smials.[3] Es ist bekannt, dass Thain Isegrim Tuk III. (2620–2722 D. Z.) mit den Grabungen zu den Smials begonnen hatte.[9]

Seit 2340 D. Z. (740 A. Z.) befand sich der Sitz des Thains des Auenlandes im Tukland, da das jeweilige Oberhaupt der Familie Tuk seit dieser Zeit das Amt des Thains innehatte.[3]

Legendarium

Die Familie von Peregrin Tuk, genannt Pippin, lebte im Tukland. Sein Vater Paladin Tuk bewirtschaftete das Land um Weißbrunn.[10]

Am Abend des 23. September 3018 D. Z. (1418 A. Z.)[9] verließen Frodo Beutlin, Samweis Gamdschie und Peregrin Tuk gemeinsam Beutelsend und machten sich auf den Weg nach Krickloch. Noch am selben Abend erreichten sie das Tukland. Von dort aus blickten sie ein letztes Mal auf Hobbingen und das liebliche Tal der Wässer.[11]

Während der Besetzung des Auenlandes war das Tukland um Tuckbergen der einzige Landesteil, den die Strolche nicht zu betreten wagten. Die Tuks zogen sich in dieser Zeit in ihre Groß-Smials zurück. Lotho Sackheim-Beutlin, der im Auenland nach der Alleinherrschaft strebte, schickte seine Strolche ins Tukland. Die Tuks ließen die Strolche nicht auf ihr Land und machten Jagd auf sie. Dabei wurden drei Strolche wegen Plünderns und Raubens erschossen. In der Folge bewachten die Strolche die Grenzen des Tuklandes, sodass niemand das Gebiet betreten oder verlassen konnte.[12]

Quellen

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 Karen Wynn Fonstad: The Atlas of Tolkien's Middle-Earth. Regional Maps: The Shire, S. 70, 71
  2. J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Buch I, Drittes Kapitel: Drei Mann hoch
  3. 3,0 3,1 3,2 3,3 J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Prolog: Von der Ordnung im Auenland
  4. 4,0 4,1 4,2 4,3 J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Prolog: Ein Teil des Auenlands
  5. 5,0 5,1 Wayne G. Hammond, Christina Scull: The Lord of the Rings: A Reader’s Companion. Prologue, S. 33
  6. Wayne G. Hammond, Christina Scull: The Lord of the Rings: A Reader’s Companion. The Fellowship of the Ring. Buch Eins, Kapitel III: Three is the Company, S. 95
  7. J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Buch V, Erstes Kapitel: Minas Tirith
  8. J. R. R. Tolkien, Humphrey Carpenter (ed.): The Letters of J.R.R. Tolkien. Letter 25: An den Redakteur des Observers
  9. 9,0 9,1 J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Anhang B, Die Aufzählung der Jahre: Das Dritte Zeitalter
  10. J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Buch V, Erstes Kapitel: Minas Tirith
  11. J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Buch I, Viertes Kapitel: Geradewegs zu den Pilzen
  12. J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Buch VI, Achtes Kapitel: Die Befreiung des Auenlandes