Isegrim Tuk III.

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Isegrim Tuk III.
Titel
27. Thain[1]
Eckdaten
Geboren 2832 D. Z. (1232 A. Z.)
Gestorben 2930 D. Z. (1330 A. Z.)[1]
Volk Hobbits
Ort Tukland[2]
Auenland[3]
Familie
Familie Tuk
Eltern Alter Tuk & Adamanta Pausbacken
Geschwister Hildigard, Isumbras, Hildigrim, Isembold, Hildifons, Isembard, Hildibrand, Belladonna, Donnamira, Mirabella & Isengar[1]

Isegrim Tuk III. (Original Isengrim Took III) ist im Legendarium ein Hobbit. Er ist der 27. Thain des Auenlandes. und der älteste Sohn des Alten Tuks.

Beschreibung

Isegrim Tuk war der älteste Sohn der zwölf Kinder des Alten Tuks und Adamanta Pausbacken. Seine Geschwister waren Hildigard, Isumbras, Hildigrim, Isembold, Hildifons, Isembard, Hildibrand, Belladonna, Donnamira, Mirabella und Isengar.

Isegrim war ein Onkel von Bilbo, ein Großonkel von Frodo und ein Urgroßonkel von Pippin und Merry. Isegrim war ein Bruder von Bilbos Mutter Belladonna, Frodos Großmutter Mirabella und Hildigrim, dem Urgroßvater von Pippin und Merry.[1]

Im Jahre 2920 D. Z. (1320 A. Z.), nach dem Tod seines Vaters, übernahm Isegrim das Amt des Thains. Zu diesem Zeitpunkt war er schon fast 90 Jahre alt. Bis zu seinem Tod im Jahre 2930 D. Z. (1330 A. Z.) war er nur noch zehn Jahre im Amt. Da er keine Kinder hatte, folgte ihm sein Bruder Isumbras im Alter von 92 Jahren als 28. Thain des Auenlandes nach. Hildigard, der zweitälteste Sohn des Alten Tuks, war bereits verstorben.[1]

Stammbaum

Alter Tuk*
Adamanta Pausbacken
Isegrim *
Hildigard
Isumbras*
Hildigrim
Isembold
Hildifons
Isembard
Hildibrand
Belladonna
Donnamira
Mirabella
Isengar
Fortinbras*
Adalgrim
Bilbo Beutlin
sechs Kinder
Primula Brandybock
drei Töchter
Paladin*
Esmeralda
Frodo Beutlin
Pippin*
Merry

* Thain des Auenlandes

Werkgeschichte

In früheren Stammbaumentwürfen waren andere Lebensdaten von Isegrim angegeben. Im ersten Stammbaumentwurf der Familie Tuk lebte er von 2829 D. Z. (1229 A. Z.) bis 2925 D. Z. (1325 A. Z.) und im zweiten Entwurf lebte Isegrim von 2832 D. Z. (1232 A. Z.) bis 2882 D. Z. (1282 A. Z.).[4][5]

Etymologie

  • In ihrer Übersetzung von Herrn der Ringe verwendete Margaret Carroux anstelle von Isengrim den Namen Isegrim. Vielfach wird diese Abwandlung als bloßer Schreibfehler der Übersetzerin gewertet, wie etwa durch Helmut W. Pesch im Großen Mittelerde-Lexikon. Allerdings ist diese Änderung vollkommen korrekt, da sie in der Nomenclature of The Lord of the Rings angesprochen wird. Dort kommentiert Tolkien, dass Isengrim ein alter germanischer Name ist, welcher wohl am besten bekannt wäre als Name des Wolfes im Epos Reynard the Fox. In der deutschen Variante des Textes (Reinecke Fuchs) wird der Wolf nicht Isengrim, sondern Isegrim genannt.[6]
  • Der Name Isegrim stammt vom Mittelhochdeutschen Îsengrîn und setzt sich aus den Bestandteilen Îsen (Eisen) und grînen (knurren) zusammen.[7]
  • In den überarbeiteten Auflagen der Carroux-Übersetzungen (ab 2008) wird im Stammbaum der Tuks wieder die Form Isengrim verwendet.[8] In Wolfgang Kreges Übersetzung erscheint sowohl im Haupttext als auch in den Anhängen Isengrim.[9]

Quellen

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Anhang C, Ahnentafeln: Tuk von Groß-Smials.
  2. Wayne G. Hammond, Christina Scull: The Lord of the Rings: A Reader’s Companion. Prologue, S. 33.
  3. J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Prolog: Über Hobbits.
  4. J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): The History of Middle-earth Vol. VI The Return of the Shadow. The Third Phase (1), Kapitel XIX: The Journey to Bree, S. 317.
  5. J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): The History of Middle-earth Vol. XII The Peoples of Middle-earth. Kapitel III: Family Trees, S. 106–111, Table T2–T4.
  6. Wayne G. Hammond, Christina Scull: The Lord of the Rings: A Reader’s Companion: Prologue, 2, Concerning Pipeweed, S. 31.
  7. Isegrim. Wikipedia – Die freie Enzyklopädie, abgerufen am 28. Juni 2026.
  8. J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Übersetzt von Margaret Carroux. Klett-Cotta, Stuttgart 2019.
  9. J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Übersetzt von Wolfgang Krege. Klett-Cotta, Stuttgart 2000.


Vorgänger Thain des Auenlandes Nachfolger
Gerontius 1330 – 1330 A. Z. Iumbras IV.