Telperion

Aus Ardapedia
Ausschnitt aus Creation of the Two Trees
Teil des Triptychons Between the Lights
Bild: Stefan Bleyl

Telperion (Quenya für ‚Der Silbrige‘) ist im Legendarium der ältere der Lichtbäume von Valinor.

Zeitangabe

Beschreibung

Telperion war der ältere der Lichtbäume von Valinor und stand neben Laurelin vor den Toren der Stadt Valmar auf dem Hügel Ezellohar. Seine Blätter waren von dunklem Grün auf der Oberseite, von unten schimmerten sie silbrig bis grau. Der Tau, der aus seinen Blüten troff, war silbernes Licht, aus dem Varda die neuen Sterne schuf.[1]

Hintergrund

Telperion wurde nach der Gründung Valinors von Yavanna und Nienna geschaffen. Melkor und Ungoliant vernichteten ihn gemeinsam als die Valar ein Fest auf dem Gipfel des Taniquetil feierten. Nur eine einzelne Blüte blieb übrig, aus der Yavanna den Mond schuf, dessen Insel von dem Maia Tilion über den Himmel gezogen wurde.[2]

Andere Namen

  • Silpion
  • Dämmerglanz
  • Ninquelóte
  • Weiße Blüte

Sonstiges

Quellen

  1. J. R. R. Tolkien: Das Silmarillion. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Wolfgang Krege. Klett-Cotta, Stuttgart 1978. Quenta Silmarillion I Vom Anbeginn der Tage
  2. J. R. R. Tolkien: Das Silmarillion. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Wolfgang Krege. Klett-Cotta, Stuttgart 1978. Quenta Silmarillion VIII Von der Verdunkelung Valinors
  3. J. R. R. Tolkien: Das Silmarillion. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Wolfgang Krege. Klett-Cotta, Stuttgart 1978. Von den Ringen der Macht und dem Dritten Zeitalter
  4. J. R. R. Tolkien: Das Silmarillion. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Wolfgang Krege. Klett-Cotta, Stuttgart 1978. Quenta Silmarillion XV Von den Noldor in Beleriand
  5. J. R. R. Tolkien: Nachrichten aus Mittelerde. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Hans J. Schütz. Klett-Cotta, Stuttgart 1983. (Im Original erschienen 1980 unter dem Titel Unfinished Tales of Númenor and Middle-earth.) Teil Eins: Das Erste Zeitalter I. Von Tuor und seine Ankunft in Gondolin.