Telperion: Unterschied zwischen den Versionen
Bild hinzugefügt: Telperion (Between the Lights) von Stefan Bleyl |
Quellen eingefügt |
||
| (Eine dazwischenliegende Version desselben Benutzers wird nicht angezeigt) | |||
| Zeile 12: | Zeile 12: | ||
== Beschreibung == | == Beschreibung == | ||
'''Telperion''' war der ältere der Lichtbäume von Valinor und stand neben [[Laurelin]] vor den Toren der Stadt [[Valmar]] auf dem Hügel [[Ezellohar]]. Seine Blätter waren von dunklem Grün auf der Oberseite, von unten schimmerten sie silbrig bis grau. Der Tau, der aus seinen Blüten troff, war silbernes Licht, aus dem [[Varda]] die neuen [[Sterne]] schuf.<ref>[[J. R. R. Tolkien]]: ''[[Das Silmarillion]].'' Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]]. Übersetzt von [[Wolfgang Krege]]. [[Klett-Cotta]], Stuttgart 1978. ''[[Quenta Silmarillion]]'' I ''Vom Anbeginn der Tage''</ref> | |||
'''Telperion''' war der ältere der Lichtbäume von Valinor und stand neben [[Laurelin]] vor den Toren der Stadt [[Valmar]] auf dem Hügel [[Ezellohar]]. Seine Blätter waren von dunklem Grün auf der Oberseite, von unten schimmerten sie silbrig bis grau. Der Tau, der aus seinen Blüten troff, war silbernes Licht, aus dem [[Varda]] die [[ | |||
== Hintergrund == | == Hintergrund == | ||
Telperion wurde nach der Gründung Valinors von [[Yavanna]] und [[Nienna]] geschaffen. [[Melkor]] und [[Ungoliant]] vernichteten ihn gemeinsam als die [[Valar]] ein Fest auf dem Gipfel des [[Taniquetil]] feierten. Nur eine einzelne Blüte blieb übrig, aus der Yavanna den [[Mond]] schuf, dessen Insel von dem [[Maiar|Maia]] [[Tilion]] über den Himmel gezogen wurde.<ref>[[J. R. R. Tolkien]]: ''[[Das Silmarillion]].'' Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]]. Übersetzt von [[Wolfgang Krege]]. [[Klett-Cotta]], Stuttgart 1978. ''[[Quenta Silmarillion]]'' VIII ''Von der Verdunkelung Valinors''</ref> | |||
Telperion wurde nach der Gründung Valinors von [[Yavanna]] und [[Nienna]] geschaffen. [[Melkor]] und [[Ungoliant]] vernichteten ihn gemeinsam als die [[Valar]] ein Fest auf dem Gipfel des [[Taniquetil]] feierten. Nur eine einzelne Blüte blieb übrig, aus der Yavanna den [[Mond]] schuf, dessen Insel von dem [[Maiar|Maia]] [[Tilion]] über den Himmel gezogen wurde. | |||
== Andere Namen == | == Andere Namen == | ||
| Zeile 27: | Zeile 25: | ||
== Sonstiges == | == Sonstiges == | ||
* Yavanna schuf ihm ein Abbild, das in [[Tirion]] stand, jedoch keinen Glanz abgab. Ihn nannte man [[Galathilion]]. Aus seiner Linie entstammen die Weißen Bäume [[Celeborn (Baum)|Celeborn]] auf [[Tol Eressea]], [[Nimloth (Baum)|Nimloth]] in [[Númenor]] und der [[Weißer Baum von Minas Anor|Weiße Baum von Minas Anor]].<ref>[[J. R. R. Tolkien]]: ''[[Das Silmarillion]].'' Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]]. Übersetzt von [[Wolfgang Krege]]. [[Klett-Cotta]], Stuttgart 1978. ''[[Von den Ringen der Macht und dem Dritten Zeitalter]]''</ref> | |||
* Yavanna schuf ihm ein Abbild, das in [[Tirion]] stand, jedoch keinen Glanz abgab. Ihn nannte man [[Galathilion]]. Aus seiner Linie entstammen die Weißen Bäume | * [[Turgon (Sohn von Fingolfin)|Turgon]] schmiedete ein weiteres Abbild in [[Gondolin]] aus Silber, das [[Belthil]] (''Götterglanz'') genannt wurde.<ref>[[J. R. R. Tolkien]]: ''[[Das Silmarillion]].'' Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]]. Übersetzt von [[Wolfgang Krege]]. [[Klett-Cotta]], Stuttgart 1978. ''[[Quenta Silmarillion]]'' XV ''Von den Noldor in Beleriand''</ref> Auf dem [[Silbernes Tor|Silbernen Tor]] von Gondolin stand ein Abbild Telperions.<ref>[[J. R. R. Tolkien]]: ''[[Nachrichten aus Mittelerde]]''. Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]]. Übersetzt von Hans J. Schütz. Klett-Cotta, Stuttgart 1983. (Im Original erschienen 1980 unter dem Titel ''Unfinished Tales of Númenor and Middle-earth''.) Teil Eins: ''Das Erste Zeitalter'' I. ''Von Tuor und seine Ankunft in Gondolin''.</ref> | ||
* [[Turgon (Sohn von Fingolfin)|Turgon]] schmiedete ein weiteres Abbild in [[Gondolin]] aus Silber, das [[Belthil]] (Götterglanz) genannt wurde. | |||
== Quellen == | == Quellen == | ||
<references/> | |||
[[Kategorie:Bäume]] | [[Kategorie:Bäume]] | ||
Aktuelle Version vom 28. März 2026, 00:16 Uhr


Bild: Stefan Bleyl
Telperion (Quenya für ‚Der Silbrige‘) ist im Legendarium der ältere der Lichtbäume von Valinor.
Zeitangabe
- 3500 Z. T. erschaffen
- 1495 E. Z. (J. B.) zerstört
Beschreibung
Telperion war der ältere der Lichtbäume von Valinor und stand neben Laurelin vor den Toren der Stadt Valmar auf dem Hügel Ezellohar. Seine Blätter waren von dunklem Grün auf der Oberseite, von unten schimmerten sie silbrig bis grau. Der Tau, der aus seinen Blüten troff, war silbernes Licht, aus dem Varda die neuen Sterne schuf.[1]
Hintergrund
Telperion wurde nach der Gründung Valinors von Yavanna und Nienna geschaffen. Melkor und Ungoliant vernichteten ihn gemeinsam als die Valar ein Fest auf dem Gipfel des Taniquetil feierten. Nur eine einzelne Blüte blieb übrig, aus der Yavanna den Mond schuf, dessen Insel von dem Maia Tilion über den Himmel gezogen wurde.[2]
Andere Namen
- Silpion
- Dämmerglanz
- Ninquelóte
- Weiße Blüte
Sonstiges
- Yavanna schuf ihm ein Abbild, das in Tirion stand, jedoch keinen Glanz abgab. Ihn nannte man Galathilion. Aus seiner Linie entstammen die Weißen Bäume Celeborn auf Tol Eressea, Nimloth in Númenor und der Weiße Baum von Minas Anor.[3]
- Turgon schmiedete ein weiteres Abbild in Gondolin aus Silber, das Belthil (Götterglanz) genannt wurde.[4] Auf dem Silbernen Tor von Gondolin stand ein Abbild Telperions.[5]
Quellen
- ↑ J. R. R. Tolkien: Das Silmarillion. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Wolfgang Krege. Klett-Cotta, Stuttgart 1978. Quenta Silmarillion I Vom Anbeginn der Tage
- ↑ J. R. R. Tolkien: Das Silmarillion. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Wolfgang Krege. Klett-Cotta, Stuttgart 1978. Quenta Silmarillion VIII Von der Verdunkelung Valinors
- ↑ J. R. R. Tolkien: Das Silmarillion. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Wolfgang Krege. Klett-Cotta, Stuttgart 1978. Von den Ringen der Macht und dem Dritten Zeitalter
- ↑ J. R. R. Tolkien: Das Silmarillion. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Wolfgang Krege. Klett-Cotta, Stuttgart 1978. Quenta Silmarillion XV Von den Noldor in Beleriand
- ↑ J. R. R. Tolkien: Nachrichten aus Mittelerde. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Hans J. Schütz. Klett-Cotta, Stuttgart 1983. (Im Original erschienen 1980 unter dem Titel Unfinished Tales of Númenor and Middle-earth.) Teil Eins: Das Erste Zeitalter I. Von Tuor und seine Ankunft in Gondolin.
