Schlacht auf dem Feld von Celebrant
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Matěj Čadil, Seal Of The Stewards, 2022 | |||||||||||||
| Datum | 15. April 2510 D. Z.[1] | ||||||||||||
| Ort | Feld von Celebrant | ||||||||||||
| Grund | Einfall der Balchoth und Orks über den Anduin | ||||||||||||
| Ausgang | Sieg Gondors und der Éothéod[2] | ||||||||||||
| Folgen | Gründung des Königreichs Rohan Eid von Eorl[3] | ||||||||||||
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Die Schlacht auf dem Feld von Celebrant (Original Battle of the Field of Celebrant; bei Krege Schlacht auf dem Feld/der Ebene des Celebrant; bei Schütz Schlacht auf der Ebene von Celebrant) ist im Legendarium eine Schlacht an der Grenze Gondors.
Beschreibung
Die Schlacht auf dem Feld von Celebrant war eine Schlacht auf dem Feld von Celebrant. Die Truppen Gondors konnten mit der Hilfe eines Reiterheeres der Éothéod die Balchoth und die Orks aus dem Nebelgebirge besiegen. Unter der Führung von Cirion, dem Truchsess von Gondor, und Eorl, dem Jungen, wurden die Balchoth und die Orks vernichtend geschlagen.[2]
Vorgeschichte
Als Cirion im Jahr 2489 D. Z. Truchsess von Gondor wurde, war der Einfluss Gondors geschwächt. Die Bevölkerung Calenardhons war zurückgegangen, sodass es zunehmend schwieriger wurde, die Grenzen Gondors gegen seine Feinde zu verteidigen. Die größte Gefahr lag im Norden. In Rhovanion, zwischen dem Düsterwald und dem Fluss Eilend, lebten die Balchoth. Sie unternahmen oft Raubzüge und wurden stetig durch weitere Menschen ihres Volkes verstärkt, die aus dem Osten kamen.[2]
Cirion fiel es zunehmend schwer, die Stellung Gondors am Anduin zu halten. Da er Kundschafter ausgesandt hatte, war ihm bewusst, dass stetig weitere gefährliche Feinde aus dem Osten kamen. Die Lage wurde immer bedrohlicher und viele seiner Kundschafter kehrten niemals zurück. Im Winter des Jahres 2509 D. Z. wurde Cirion gewahr, dass sich Heerscharen von Männern sammelten und ein großer Feldzug gegen Gondor vorbereitet wurde. Was ihnen an Kriegsausrüstung fehlte, machten sie durch ihre große Zahl an Kämpfern wett.
Da beschloss Cirion, die Éothéod um Hilfe zu bitten. Er schickte sechs Boten, die sich freiwillig gemeldet hatten und den gefährlichen Weg in den Norden nehmen mussten. Diese schickte er paarweise mit einem Tag Abstand los. Der erste Bote brach am 10. Súlimë auf. Jeder von ihnen hatte die zu überbringende Botschaft auswendig gelernt und trug einen kleinen Stein mit dem Siegel des Tuchsessen, der dem Herrn der Éothéod persönlich überbracht werden sollte. Cirion selbst hatte keine Hoffnung, dass einer der Boten die Éothéod erreichen würde, und befahl mit seiner gesamten Streitmacht, dem Sturm entgegenzutreten.[1]
Verlauf
Im Jahr 2510 D. Z. überquerten zahlreiche Balchoth mithilfe von Flößen und Booten den Anduin. Die Gondorianer konnten dem Angriff nicht standhalten. Das aus dem Süden heranmarschierende Heer Gondors wurde abgeschnitten und über den Limklar nach Norden getrieben. Dort wurde es überraschend von einer Orkhorde angegriffen, die aus dem Nebelgebirge gekommen war. Die Gondorianer wurden zum Anduin abgedrängt, sodass ihre Lage aussichtslos schien.[Anm. 1]
Wider Erwarten traf am 15. Víressë im letzten Moment Hilfe aus dem Norden ein. Die Éothéod unter Eorls Führung waren zur Rettung Gondors gekommen. Borondir, einer der Boten, hatte unter größten Anstrengungen die Éothéod nach 15 Tagen erreicht und Eorl die Botschaft überbringen können. Eorl überlegte kurz und sagte dann:
| „ | I will come. If the Mundburg falls, whither shall we flee from the Darkness? | “ |
— J. R. R. Tolkien: Nachrichten aus Mittelerde. Harper Collins, London 2014. Teil Drei: Das Dritte Zeitalter, Kapitel II Cirion und Eorl und die Freundschaft zwischen Gondor und Rohan, (ii) Der Ritt Eorls, S. 385. | ||
| Ich werde kommen. Wenn die Mundburg fällt, wohin sollen wir vor der Dunkelheit fliehen? | ||
Übersetzung: Ardapedia | ||
Eorl war sich bewusst, dass all seiner Stärke gebraucht würde und er nicht viele Männer zurücklassen konnte, um sein eigenes Volk zu schützen. Am 6. Víressë brachen die Éothéod auf und Borondir führte ihnen den Weg. Auf ihrem Weg in den Süden wurde das Heer nicht angegriffen. Alle, ob gut oder böse, flohen vor seiner Macht und Pracht. Als sie schließlich eintrafen, konnten die zahlreichen Reiter der Éothéod die Feinde Gondors über den Limklar zurückdrängen. Anschließend jagten die Éothéod die Balchoth über die Ebenen von Calenardhon, bis sie endgültig besiegt waren.[1][2]
Folgen
Als die Bedrohung durch die Balchoth endete, entstand eine neue Ära des Friedens für Gondor. Cirion, der weise Herrscher Gondors, und Eorl der Junge, Anführer der Éothéod, schlossen einen bedeutungsvollen Eid gegenseitiger Unterstützung. Dieser historische Schwur würde in den Annalen der Zeit widerhallen. In einem großzügigen Akt überließ Cirion den Éothéod die fruchtbaren Ländereien Calenardhons. Mit neuer Hoffnung besiedelten sie dieses Land und gründeten unter Eorls Führung das Königreich Rohan. Dieses Königreich wurde zum Symbol der Freiheit und ein leuchtendes Zeichen der Verbundenheit zwischen Gondor und den Reitern des Nordens.[3]
Anmerkungen
- ↑ Ob zwischen den Orks und den Balchoth ein Bündnis oder eine Absprache bestand, ist nicht bekannt.
Quellen
- ↑ 1,0 1,1 1,2 1,3 J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): Nachrichten aus Mittelerde. Teil Drei: Das Dritte Zeitalter, Kapitel II Cirion und Eorl und die Freundschaft zwischen Gondor und Rohan, (ii) Der Ritt Eorls.
- ↑ 2,0 2,1 2,2 2,3 J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Anhang A: Annalen der Könige und Herrscher, I. Die númenorischen Könige, 4. Gondor und die Erben von Anárion, Die Truchsesse.
- ↑ 3,0 3,1 J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): Nachrichten aus Mittelerde. Teil Drei: Das Dritte Zeitalter, Kapitel II Cirion und Eorl und die Freundschaft zwischen Gondor und Rohan, (iii) Ciriol und Eorl.
- ↑ J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Anhang A: Annalen der Könige und Herrscher, II. Das Haus von Eorl.
