Ilmare

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Ilmare ist im Legendarium eine hohe Maia.

Volk

Ainur, Maiar

Beschreibung

Ilmare ist der Name der Zofe Vardas, der höchsten Valie. In der Valaquenta heißt es, Ilmare sei eine der „mächtigsten unter den Maiar von Valinor“ sei.[1]

Sonstiges

Ilmare ist die einzige namentlich erwähnte Maia in Vardas Gefolge. Allerdings besingt im Leithian-Lied LúthienSylphen-Mägde der Luft“ (sylphine maidens of the Air), die in Vardas Hallen in Ilmarin im Takt mit ihren Schwingen schlagen.[2]

Werkgeschichte

In der frühen Fassung der Mythologie, wie sie im Buch der Verschollenen Geschichten vorliegt, ist Ilmares Name Erinti. Sie ist die Tochter von Manwe und Varda und somit als die Schwester Fionwes. Sie trägt die Qenya-Beinamen Akairis („Braut“), Kalainis („Mai“) und Lotessë („Blüte“). Erinti wird auch als Schwester von Salmar und Amillo bezeichnet.[3]

Quellen

  1. J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (Hrsg.): Das Silmarillion. Valaquenta. Von den Maiar
  2. J. R. R. Tolkien: The Lays of Beleriand. (The History of Middle-earth, Band III.) Herausgegeben von Christopher Tolkien. George Allen & Unwin, London 1985. The Lay of Leithian. Canto XIII. Vers 4077–4079
  3. J. R. R. Tolkien: Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 1. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Hans J. Schütz. Klett-Cotta, Stuttgart 1999. (Im Original erschienen 1983 unter dem Titel The Book Of Lost Tales. Part One.) Die Ankunft der Valar und die Gründung Valinors