Ringló
| Ringló | |
|---|---|
| Eckdaten | |
| Ort | Gondor[1] |
| Typ | Fluss |
Der Ringló ist im Legendarium ein Fluss in Gondor.
Geographie
Der Ringló ist ein ca. 190 Meilen langer Fluss, der in Lamedon in Gondor entspringt. Sein Anfang ist in einem hohen Schneefeld zu finden, das einen eisigen kleinen See in den Bergen speiste, welcher zur Zeit der Schneeschmelze übertrat und Wasser in den Fluss abgab.[2].
Bei Ethring gab es eine Furt, welche die Hauptüberquerungsmöglichkeit darstellt. 50 Meilen unterhalb der Furt mündet der Ciril in den Strom. Bei Edhellond mündet der Ringló dann in den Morthond, kurz bevor dieser dann selbst in den Cobas Hafen mündet.
Der Ringló bildet die Grenze zwischen Anfalas und Belfalas.[1][3]
Legendarium
Am 10. März 3019 D. Z. überqueren Aragorn, Legolas, Gimli und die Graue Schar den Fluss bei Ethring auf dem Weg nach Pelargir.[1][4]
Etymologie
Ringló ist ein Sindarinname und bedeutet soviel wie ‚Kaltflut‘. Ring bedeutet ‚kalt‘ und lô bedeutet ‚triefend nass‘, ‚sumpfig‘. ló ist sehr oft im Namen von Flüssen zu finden, die im Frühjahr bei der Schneeschmelze dazu neigen, über die Ufer zu treten.[2][5].
Quellen
- ↑ 1,0 1,1 1,2 J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Fünftes Buch, Neuntes Kapitel: Die letzte Beratung.
- ↑ 2,0 2,1 J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): Nachrichten aus Mittelerde. Teil II: Das Zweite Zeitalter, IV. Die Geschichte von Galadriel und Celeborn und von Amroth, König von Lórien, Anhänge
- ↑ Karen Wynn Fonstad: The Atlas of Tolkien's Middle-Earth. Regionalkarten: Das Weiße Gebirge S. 89.
- ↑ J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Anhänge und Register, Anhang B: Die Aufzählung der Jahre (Zeittafel der Westlande).
- ↑ J. R. R. Tolkien, Carl F. Hostetter (Hrsg.): Natur und Wesen von Mittelerde. Dritter Teil: Die Welt und ihre Länder und Bewohner, Kapitel 22: Die Flüsse und Leuchtfeuerberge von Gondor.
