Durin IV.
| Durin IV. | |
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| Bekannt für | |
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| Titel | |
| König von Durins Volk | |
| Eckdaten | |
| Geboren | Zwischen der zweiten Hälfte des Zweiten Zeitalters und dem Anfang des Dritten Zeitalters, genaueres unbekannt |
| Gestorben | Zwischen der zweiten Hälfte des Zweiten Zeitalters und dem Anfang des Dritten Zeitalters, genaueres unbekannt |
| Volk | Zwerge, Durins Volk |
| Ort | Khazad-dûm |
Durin IV. ist im Legendarium ein König der Langbärte und ein Zwerg aus Durins Volk.
Beschreibung
Über Durin IV. ist wie über Durin II. und Durin V. nur wenig bekannt.
Er war ein Nachkomme von Durin III. von Moria und ein Vorfahr von Durin V. Es ist aber unbekannt, wieviele Generationen jeweils zwischen ihnen lagen. Auch Durin IV. muss jedoch dem Stammvater der Langbärte, König Durin dem Unsterblichen, so ähnlich gewesen sein, dass er nach dem Glauben der Zwerge als dessen Reinkarnation galt.[1]
Weil Durin III. in der Mitte des Zweiten Zeitalters und Durin VI. in der Mitte des Dritten Zeitalter in Khazad-dûm regierten, darf man annehmen, dass Durin IV. vermutlich irgendwann zwischen der zweiten Hälfte des zweiten Zeitalters und dem Beginn des Dritten Zeitalters über das Zwergenreich im Nebelgebirge herrschte.
Etymologie
Der Name Durin ist altnordisch und stammt aus der Älteren Edda. Dort wird er in der Völuspá genannt.[2]. Die Bedeutung des Namen ist ‚der Schläfrige‘.[3]
Tolkien schrieb, der Name scheine einfach das Wort für ‚König‘ in der Sprache der Nordmenschen des Zweiten Zeitalters gewesen zu sein.[4]
Adaptionen
In der Serie Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht kommt Durin IV. im Schnitt in jeder zweiten Episode vor und zwar als Prinz Durin IV. Er wird dargestellt von Owain Arthur. Das erste Mal wird er in Staffel 1, Episode 2 eingeführt als enger Freund von Elrond.[5]
Dass zeitgleich mit ihm auch sein Vater den Namen Durin trägt, ist angesichts des Umstands, dass es immer nur einen einzigen reinkarnierten Durin geben dürfte, recht verwunderlich. In J. R. R. Tolkiens späten Aufzeichnungen findet sich folgende Notiz[4]:
| „ | (...) the spirit of each of the Fathers (such as Durin) should, at the end of the long span of life allotted to Dwarves, fall asleep, but then lie in a tomb of his own body, at rest, and there its wearinesss and any hurts that had befallen it should be amended. Then after long years he should arise and take up his kingship again. | “ |
— J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): The History of Middle-earth Vol. XII The Peoples of Middle-earth. Part Two: XIII. Last Writings S. 383. | ||
| (...) der Geist jedes der Väter (wie Durin) sollte, am Ende der langen Lebensspanne, die den Zwergen zugewiesen ist, einschlafen, aber dann im Grab seines eigenen Körpers liegen, ruhend, und dort sollen Müdigkeit und alle Schmerzen, die er erlitten hat, geheilt werden. Dann, nach vielen Jahren, soll er aufstehen und seine Königsherrschaft wieder beginnen. | ||
Übersetzung: Ardapedia | ||
Quellen
- ↑ 1,0 1,1 J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Anhang A (III): Durins Volk.
- ↑ Karl Simrock, (Übersetzer u. Herausgeber): Die Edda – Nordische Götter- und Heldensagen I. Die ältere Edda. 1. Wöluspa, Vers 11.
- ↑ Rudolf Simek: Mittelerde – Tolkien und die germanische Mythologie 3. Personennamen skandinavischer Herkunft: Zwerge in der Edda und bei Tolkien.
- ↑ 4,0 4,1 J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): The History of Middle-earth Vol. XII The Peoples of Middle-earth. Part Two: X. Of Dwarves and Men.
- ↑ Patrick McKay, J. D. Payne: Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht (2022). Amazon MGM Studios. Staffel 1, Folge 2 Treibgut.
| Vorgänger | König von Durins Volk | Nachfolger |
| Durin III. | Regierungszeit unbekannt | Durin V. |
