Amon Dîn: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Amon Dîn''' ([[Sindarin]] für ‚stiller Berg‘) ist im [[Legendarium]] ein Leuchtfeuerberg [[Gondor]]s.
'''Amon Dîn''' ist im [[Legendarium]] ein Leuchtfeuerberg [[Gondor]]s.


== Geographie ==
==Geographie==
Der Amon Dîn lag im Osten des [[Drúadan-Wald]]es in [[Anórien]], nur wenige Meilen nordwestlich von [[Minas Tirith (Gondor)|Minas Tirith]].<ref name="Atlas">[[Karen Wynn Fonstad]]: ''[[Historischer Atlas von Mittelerde|The Atlas of Tolkien’s Middle-earth]] Das Weiße Gebirge'', S. 88f</ref>


Der Amon Dîn lag im Osten des [[Drúadan-Wald]]es in [[Anórien]], nur wenige Meilen nordwestlich von [[Minas Tirith (Gondor)|Minas Tirith]].
==Beschreibung==
Er war der östlichste der sieben [[Leuchtfeuerberge von Gondor|Leuchtfeuerberge Gondors]], die eine Kette bis hin zur Grenze von [[Rohan]] bildeten.<ref >[[J. R. R. Tolkien]]: ''[[Der Herr der Ringe]]''. Fünftes Buch, Erstes Kapitel: ''Minas Tirith''</ref>


== Beschreibung ==
Amon Dîn galt als ältester der Leuchtfeuerberge und war ursprünglich ein befestigter Außenposten von Minas Tirith, dem es am nächsten lag. Von diesem Außenposten aus sollte der Durchgang von der [[Dagorlad]] nach Nord-[[Ithilien]] und jeder feindliche Versuch einer Überschreitung des [[Anduin]]s bei oder nahe [[Cair Andros]] überwacht werden.<ref name ="NaM">[[J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.): ''[[Nachrichten aus Mittelerde]]''. Teil III: ''Das Dritte Zeitalter'', II. ''Cirion und Eorl und die Freundschaft zwischen Gondor und Rohan, Anmerkung 51''</ref>
 
==Etymologie==
Warum der Leuchtfeuerberg Amon Dîn, ([[Sindarin]] für ‚stiller Berg‘),<ref >[[J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.): ''[[Das Silmarillion]]'' Anhang: ''Elemente in den Quenya- und Sindarin-Namen''. Stichworte ''amon'' und ''dîn'''</ref>,  heißt, ist nicht aufgezeichnet. Jedoch steht zur Vermutung, dass seine Einzelposition als felsiger, kahler Berg zwischen den bewaldeten Hügeln des Waldes und die Tatsache, dass weder Menschen noch Tiere oft hier heraufkamen, zu seinem Namen beitrugen.<ref name ="NaM"></ref>


Der Amon Dîn war der östlichste der sieben [[Leuchtfeuerberge von Gondor|Leuchtfeuerberge Gondors]], die eine Kette bis hin zur Grenze von [[Rohan]] bildeten. Er galt als ältester der Leuchtfeuerberge und war ursprünglich ein befestigter Außenposten von Minas Tirith, dem es am nächsten lag. Von diesem Außenposten aus sollte der Durchgang von der [[Dagorlad]] nach Nord-[[Ithilien]] und jeder feindliche Versuch einer Überschreitung des [[Anduin]]s bei oder nahe [[Cair Andros]] überwacht werden.
==Legendarium==
Als König Théoden und seine [[Rohirrim]] zur Zeit des [[Ringkrieg]]s, dem Hilferuf aus [[Minas Tirith (Gondor)|Minas Tirith]] folgend, nach [[Gondor]] zogen, lagerten in der Nähe vom Amon Dîn [[Orks]] und [[Ostlinge]], die die [[Große Weststraße]] blockierten<ref >.[[J. R. R. Tolkien]]: ''[[Der Herr der Ringe]]''. Fünftes Buch, Fünftes Kapitel: ''Der Ritt der Rohirrim''</ref>


== Etymologie ==
Später, als die acht verbliebenen [[Gefährten]] nach dem Ende des Krieges den Leichnam von König Théoden zurück nach [[Edoras]] geleiteten, kamen sie auch am Amon Dîn vorbei. Hier hörten sie Trommeln der [[Drúedain]] und [[Aragorn II.|König Elessar]] ließ an diesem Ort bekannt geben, dass er den [[Drúadan-Wald]] an [[Ghân-buri-Ghân]] und sein Volk übergebe.<ref >[[J. R. R. Tolkien]]: ''[[Der Herr der Ringe]]''. Sechstes Buch, Sechstes Kapitel: ''Viele Abschiede''</ref>


Warum der Leuchtfeuerberg Amon Dîn heißt, ist nicht aufgezeichnet. Jedoch steht zur Vermutung, dass seine Einzelposition, als felsiger, kahler Berg zwischen den bewaldeten Hügeln des Waldes und die Tatsache, dass weder Menschen noch Tiere oft hier heraufkamen, zu seinem Namen beitrugen.
==Quellen==
<references/>


== Quellen ==


* [[J. R. R. Tolkien]]: ''[[Der Herr der Ringe]]''.
** Fünftes Buch, Erstes Kapitel: ''Minas Tirith''.
* J. R. R. Tolkien: ''[[Nachrichten aus Mittelerde]]''. Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]].
** Teil Drei: Das Dritte Zeitalter (3.) ''Cirion und Eorl'', Anmerkungen 35 und 51.
* J. R. R. Tolkien: ''[[Das Silmarillion]].'' Herausgegeben von Christopher Tolkien.
** Anhang: ''Elemente in den Quenya- und Sindarin-Namen''. Stichworte ''amon'' und ''dîn''.


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Version vom 24. Juli 2026, 10:03 Uhr

Amon Dîn ist im Legendarium ein Leuchtfeuerberg Gondors.

Geographie

Der Amon Dîn lag im Osten des Drúadan-Waldes in Anórien, nur wenige Meilen nordwestlich von Minas Tirith.[1]

Beschreibung

Er war der östlichste der sieben Leuchtfeuerberge Gondors, die eine Kette bis hin zur Grenze von Rohan bildeten.[2]

Amon Dîn galt als ältester der Leuchtfeuerberge und war ursprünglich ein befestigter Außenposten von Minas Tirith, dem es am nächsten lag. Von diesem Außenposten aus sollte der Durchgang von der Dagorlad nach Nord-Ithilien und jeder feindliche Versuch einer Überschreitung des Anduins bei oder nahe Cair Andros überwacht werden.[3]  

Etymologie

Warum der Leuchtfeuerberg Amon Dîn, (Sindarin für ‚stiller Berg‘),[4], heißt, ist nicht aufgezeichnet. Jedoch steht zur Vermutung, dass seine Einzelposition als felsiger, kahler Berg zwischen den bewaldeten Hügeln des Waldes und die Tatsache, dass weder Menschen noch Tiere oft hier heraufkamen, zu seinem Namen beitrugen.[3]

Legendarium

Als König Théoden und seine Rohirrim zur Zeit des Ringkriegs, dem Hilferuf aus Minas Tirith folgend, nach Gondor zogen, lagerten in der Nähe vom Amon Dîn Orks und Ostlinge, die die Große Weststraße blockierten[5]

Später, als die acht verbliebenen Gefährten nach dem Ende des Krieges den Leichnam von König Théoden zurück nach Edoras geleiteten, kamen sie auch am Amon Dîn vorbei. Hier hörten sie Trommeln der Drúedain und König Elessar ließ an diesem Ort bekannt geben, dass er den Drúadan-Wald an Ghân-buri-Ghân und sein Volk übergebe.[6]

Quellen

  1. Karen Wynn Fonstad: The Atlas of Tolkien’s Middle-earth Das Weiße Gebirge, S. 88f
  2. J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Fünftes Buch, Erstes Kapitel: Minas Tirith
  3. 3,0 3,1 J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): Nachrichten aus Mittelerde. Teil III: Das Dritte Zeitalter, II. Cirion und Eorl und die Freundschaft zwischen Gondor und Rohan, Anmerkung 51
  4. J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): Das Silmarillion Anhang: Elemente in den Quenya- und Sindarin-Namen. Stichworte amon und dîn'
  5. .J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Fünftes Buch, Fünftes Kapitel: Der Ritt der Rohirrim
  6. J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Sechstes Buch, Sechstes Kapitel: Viele Abschiede



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