Bruch: Unterschied zwischen den Versionen
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Der '''Bruch''' (Original ''The Marish'') ist im [[Legendarium]] eine Region im [[Ostviertel]] des [[Auenland]]es. | |||
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Der Bruch war ein urbar gemachtes Feuchtgebiet im südöstlichen Teil des [[Ostviertel]]s.<ref>[[Wayne G. Hammond]], [[Christina Scull]]: ''[[The Lord of the Rings: A Reader’s Companion]]''. ''Prologue'', S. 28</ref> Er wurde im Westen vom Waldgebiet [[Waldende]], im Norden von der [[Stockstraße]], im Süden vom [[Auenbronn]] und im Osten vom [[Baranduin|Brandywein]] begrenzt. Der [[Stockbach]] durchfloss den Bruch. Die größten Siedlungen im Bruch waren [[Stock]], [[Rohrholm]] und [[Tiefenhain]]. Sie waren durch eine Straße, den sogenannten [[Damm]], miteinander verbunden, der parallel zum Brandywein verlief. Von Tiefenhain führte eine weitere Straße westwärts nach [[Weidengrund]].<ref name=“Karte“></ref> Die [[Bockenburger Fähre]] lag nahe dem [[Damm]], südlich von [[Stock]] und nördlich von [[Rohrholm]], und verband den Bruch mit dem [[Bockland]] jenseits des Brandyweins.<ref name=“HdR1,5“>[[J. R. R. Tolkien]]: ''[[Der Herr der Ringe]]''. Buch I, Fünftes Kapitel: ''Eine aufgedeckte Verschwörung''</ref> | |||
== Beschreibung == | |||
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== Legendarium == | |||
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== Etymologie == | |||
*''Marish'' ist eine alte Form des englischen Wortes ''marsh'' (''Sumpf'', ''Marsch'').<ref name=“ReadCom“>[[Wayne G. Hammond]], [[Christina Scull]]: ''[[The Lord of the Rings: A Reader’s Companion]]''. ''Nomenclature of the Lord of the Rings'', S. 773</ref> | |||
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Aktuelle Version vom 19. Februar 2026, 13:59 Uhr
| Bruch | |
|---|---|
| Eckdaten | |
| Ort | Ostviertel, Auenland[1] |
| Typ | Region |
| Bewohner und Geschichte | |
| Bewohner | Hobbits[2] |
| Ereignisse | 1979 D. Z. (379 A. Z.): Bucca aus dem Bruch wird der erste Thain des Auenlandes.[3] bis 2340 D. Z. (740 A. Z.): Der amtierende Thain lebt im Bruch.[3] |
Der Bruch (Original The Marish) ist im Legendarium eine Region im Ostviertel des Auenlandes.
Geographie
Der Bruch war ein urbar gemachtes Feuchtgebiet im südöstlichen Teil des Ostviertels.[4] Er wurde im Westen vom Waldgebiet Waldende, im Norden von der Stockstraße, im Süden vom Auenbronn und im Osten vom Brandywein begrenzt. Der Stockbach durchfloss den Bruch. Die größten Siedlungen im Bruch waren Stock, Rohrholm und Tiefenhain. Sie waren durch eine Straße, den sogenannten Damm, miteinander verbunden, der parallel zum Brandywein verlief. Von Tiefenhain führte eine weitere Straße westwärts nach Weidengrund.[1] Die Bockenburger Fähre lag nahe dem Damm, südlich von Stock und nördlich von Rohrholm, und verband den Bruch mit dem Bockland jenseits des Brandyweins.[5]
Beschreibung
Die Hobbits des Bruchs waren später als andere Hobbits aus dem fernen Süden in diese Gegend gekommen. Viele von ihnen stammten von den Starren ab, was sich an dem Flaum, den viele von ihnen auf ihren Wangen hatten, erkennen ließ. Sie waren ziemlich hochgewachsen und plumpfüßig.[2] Auch ihre vielen eigentümlichen Namen und Wörter, die sie verwendeten und die sonst nicht im Auenland gebräuchlich waren, wiesen auf die frühere Sprache der südlichen Starren hin.[6] Außerdem ist bekannt, dass sie bei Matschwetter Zwergenstiefel trugen.
Die Hobbits, die sich im Bruch angesiedelt hatten, sollen die ersten gewesen sein, die von der Gewohnheit, in Smials zu leben, abgewichen sind und begonnen haben, Bauernhäuser und Scheunen zu bauen. Im Bruch gab es viele landwirtschaftlich bestellte Felder und Wiesen, die durch Hecken, Pforten und Abzugsgräben unterteilt waren.[2]
Zu den bekannten Familien des Bruchs gehörten die Maggots sowie die Familie Platschfuß. Der Hof der Familie Maggot trug den Namen Bonmeilen.[7]
Legendarium
Bucca aus dem Bruch war ab dem Jahr 1979 D. Z. (379 A. Z.) der erste Thain des Auenlands. Bis etwa zum Jahr 2340 D. Z. (740 A. Z.), als Gorhendad Altbock, der letzte Thain des Bruchs, mit seiner Familie den Brandywein überquerte, lebte der Thain im Bruch.[3]
Meriadoc Brandybock aus dem Bockland war mit Bauer Maggot befreundet und war zusammen mit Peregrin Tuk häufig im Bruch. Auch Frodo Beutlin war in seiner Jugendzeit, als er im Brandygut lebte im Bruch, unter anderem um Pilze von Bauer Maggot zu stibitzen.[7]
Am 25. September 3018 D. Z. (1418 A. Z.) erschien ein Schwarzer Reiter im Bruch. Er ritt auf den Hof der Maggots und fragte Bauer Maggot nach „Beutlin“.
Kurz darauf kamen Frodo Beutlin, Samweis Gamdschie und Peregrin Tuk auf ihrem Weg nach Krickloch am Hof des Bauerns vorbei. Bauer Maggot lud die drei Hobbits ein, bewirtete sie und erzählte ihnen von dem Schwarzen Reiter. Anschließend brachte er Frodo, Samweis und Peregrin mit seinem Wagen zur Bockenburger Fähre.[5]
Etymologie
- Marish ist eine alte Form des englischen Wortes marsh (Sumpf, Marsch).[8]
- In seiner Nomenclature of The Lord of the Rings empfahl J. R. R. Tolkien, in den Übersetzungen nach Möglichkeit ein Wort zu verwenden, das in der jeweiligen Sprache verständlich, aber nicht modern ist.[8]
Quellen
- ↑ 1,0 1,1 J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Prolog: Ein Teil des Auenlands
- ↑ 2,0 2,1 2,2 J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Prolog: Über Hobbits
- ↑ 3,0 3,1 3,2 J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Anhang B, Die Aufzählung der Jahre: Das Dritte Zeitalter
- ↑ Wayne G. Hammond, Christina Scull: The Lord of the Rings: A Reader’s Companion. Prologue, S. 28
- ↑ 5,0 5,1 J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Buch I, Fünftes Kapitel: Eine aufgedeckte Verschwörung
- ↑ Wayne G. Hammond, Christina Scull: The Lord of the Rings: A Reader’s Companion. Prologue, S. 41
- ↑ 7,0 7,1 J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Buch IV, Erstes Kapitel: Geradewegs zu den Pilzen
- ↑ 8,0 8,1 Wayne G. Hammond, Christina Scull: The Lord of the Rings: A Reader’s Companion. Nomenclature of the Lord of the Rings, S. 773
