Beutelhaldenweg 3: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 27. Januar 2026, 14:03 Uhr
| Beutelhaldenweg 3 | |
|---|---|
| Eckdaten | |
| Ort | Beutelhaldenweg, Hobbingen, Westviertel, Auenland[1][2] |
| Typ | Smial |
| Bewohner und Geschichte | |
| Bewohner | Hamfast und Samweis Gamdschie |
| Zerstörung | 3019 D. Z. (1419 A. Z.) |
| Wiederaufbau | Nach dem Ringkrieg [3] |
Beutelhaldenweg 3 (Original Number 3, Bagshot Row; bei Krege Beutelhaldenweg Nummer 3) ist im Legendarium ein Smial, das von Hamfast und Samweis Gamdschie bewohnt wird.
Beschreibung
Der Beutelhaldenweg 3 war ein Smial im Beutelhaldenweg am Bühl unterhalb von Beutelsend in Hobbingen im Westviertel des Auenlandes. Bewohner des Smials waren der Gärtner von Beutelsend, Hamfast Gamdschie, sowie dessen Sohn Samweis Gamdschie.[1][2][4]
Legendarium
Als Samweis Gamdschie am 14. Februar 3019 D. Z. (1419 A. Z.)[5] in Caras Galadhon in Lothlórien in Galadriels Spiegel blickte, sah er, dass der Beutelhaldenweg aufgegraben worden war und sein Vater gezwungen wurde, den Beutelhaldenweg 3 mit seinen sieben Sachen zu verlassen.[6]
Während der Besetzung des Auenlandes wurde der Beutelhaldenweg von den Strolchen zerstört und musste einer Sand- und Kiesgrube weichen. Nach dem Ringkrieg wurde der Weg wiederhergestellt. Die Vorderseite der Sandgrube wurde eingeebnet und in einen großen, eingezäunten Garten umgewandelt. In die Südseite wurden neue Höhlen gegraben, die innen mit Backsteinen ausgelegt wurden.
Über die Benennung des neu angelegten Weges bestanden unterschiedliche Meinungen. Vorgeschlagen wurden unter anderem die Namen Gärten der Schlacht oder Bessere Smials. Schließlich erhielt er den Namen Neuer Weg. In Anspielung auf den Tod Sarumans bezeichneten ihn einige scherzhaft Scharrers Ende, was jedoch lediglich ein Wasserauer Witz war.
Nachdem Samseis im Frühling des Jahres 3020 D. Z. (1420 A. Z.) Rose Hüttinger geheiratet hatte, zogen sie nach Beutelsend. Der alte Ohm wohnte nun alleine im Beutelhaldenweg 3 und wurde von der Witwe Rumpel versorgt.[3]
Etymologie
- Die Hobbits erzählten sich, dass der Beutelhaldenweg (Bagshot Row) genannt wurde, weil die beim Aushub von Beutelsend anfallende Erde über den Hang hinabgestoßen (shot) worden sei und später die Gärten und Erdwälle des Beutelhaldenwegs gebildet habe.[7]
- Das erste Namenslement Bag von Bagshot Row wiederholt die erste Silbe von Bag End (Beutelsend). Der zweite Bestandteil -shot könnte mit dem alten Dialektwort shot (Landteilung) zusammenhängen; naheliegender ist jedoch eine Ableitung von scẽot (steiler Abhang), einem nicht belegten altenglischen Wort. Damit handelt es sich vermutlich um ein Wortspiel mit der Bedeutung Hügel. Shotover ist der Name eines steil abfallenden Hügels östlich von Oxford.[7]
Quellen
- ↑ 1,0 1,1 J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Prolog: Von der Ordnung im Auenland
- ↑ 2,0 2,1 J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Prolog: Ein Teil des Auenlands
- ↑ 3,0 3,1 J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Buch VI, Neuntes Kapitel: Die Grauen Anfurten
- ↑ Wayne G. Hammond, Christina Scull: The Art of the Hobbit by J.R.R. Tolkien. The Hill : Hobbiton, S. 32, 33
- ↑ J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Anhang B, Die Aufzählung der Jahre: Die Grossen Jahre
- ↑ J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Buch II, Siebentes Kapitel: Galadriels Spiegel
- ↑ 7,0 7,1 Wayne G. Hammond, Christina Scull: The Lord of the Rings: A Reader’s Companion. The Fellowship of the Ring. Buch Eins, Kapitel I: A Long-Expected Party, S. 56, 57
