Galadriels Spiegel: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Galadriels Spiegel'''
'''Galadriels Spiegel''' (Original: ''Mirror of Galadriel'') ist im [[Legendarium]] ein [[Curu|magischer]] Gegenstand [[Galadriel]]s.


== Beschreibung ==
== Beschreibung ==
Galadriels Spiegel war ein Wasserbecken in [[Caras Galadhon]], dem Sitz Galadriels und [[Celeborn (Elb)|Celeborns]] in [[Lothlórien]].<ref name="HDR II 7">[[J. R. R. Tolkien]]: ''[[Der Herr der Ringe]]''. Zweites Buch, Siebtes Kapitel: ''Galadriels Spiegel''.</ref>


Galadriels Spiegel ist ein Wasserbecken, das in [[Caras Galadhon]], sozusagen der Hauptstadt [[Lothlórien]]s, steht. Die Macht über den Spiegel hat [[Galadriel]].  
Der Spiegel zeigte vergangene, gegenwärtige und mögliche zukünftige Dinge. Die Schlüsse, die der Betrachter zog, konnten ebenso trügerisch sein wie die Bilder der [[Palantíri]], denn der Spiegel zeigte auch Dinge, die nicht geschehen wären, hätte der Betrachter nicht versucht, sie zu verhindern.<ref name="HDR II 7"></ref>


== Hintergrund ==
== Hintergrund ==
Das Besondere an Galadriels Spiegel ist, dass der Betrachter nicht weiß, was er sehen wird, denn "''der Spiegel zeigt Dinge, die waren, Dinge, die sind und Dinge, die vielleicht noch sein mögen.''" Allerdings können die Schlüsse, die der Betrachter zieht, ebenso trügerisch sein, wie beim [[Palantír]], denn der Spiegel zeigt auch Dinge, die nicht passieren werden, außer der, der sie sieht, lässt sich von seinem Weg abdrängen und versucht sie zu verhindern.  
Am [[15. Februar]] 3019 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]] sahen [[Samweis Gamdschie]] und [[Frodo Beutlin]] in den Spiegel. Samweis sah die Zerstörung des [[Auenland]]es am Beispiel der von [[Timm Sandigmann]] gefällten Bäume an der [[Wasserauer Straße]] und des umgegrabenenen [[Beutelhaldenweg]]s. Er überlegte, zurückzukehren, um es zu verhindern, wovon Galadriel jedoch abriet. Dass der Spiegel die tatsächliche Zukuft zeigte, erfuhren die [[Reisende|vier Hobbits]] erst nach ihrer Rückkehr (vgl. [[Befreiung des Auenlands]]).<ref name="HDR II 7"></ref>


Im Buch schauen sowohl [[Frodo Beutlin|Frodo]] als auch [[Sam]] in den Spiegel. Sam sieht die Zerstörung des [[Auenland]]es, die ja auch wirklich im letzten Buch vorkommt, Frodo allerdings sieht mehrere eher zusammenhangslose Bilder, u.a. von [[Bilbo]], [[Gandalf]] und der Stadt [[Minas Tirith (Gondor)|Minas Tirith]], bis sich das Bild schließlich verdunkelt und das Auge [[Sauron]]s erscheint.
Frodo sah zunächst mehrere eher zusammenhangslose Bilder, u.a. von [[Bilbo Beutlin]], [[Gandalf]] und der Stadt [[Minas Tirith (Gondor)|Minas Tirith]], bis sich das Bild schließlich verdunkelte und das [[Auge Saurons]] erschien.<ref name="HDR II 7"></ref>


== Filmtrilogie ==
== Filmtrilogie ==
 
In der Filmtrilogie sieht nur Frodo in den Spiegel und hat eine Vision davon, was passieren würde, wenn er scheiterte und der [[Der Eine Ring|Ring]] an [[Sauron]] fiele, nämlich die Vernichtung und Versklavung des Auenlandes und die Herrschaft Saurons über ganz [[Mittelerde]].
In der Filmtrilogie schaut nur Frodo in den Spiegel und hat eine Vision davon, was passieren würde, wenn er scheiterte und der Ring an Sauron fiele, nämlich die Vernichtung und Versklavung des Auenlandes und die Herrschaft Saurons über ganz [[Mittelerde]].


== Quellen ==
== Quellen ==
 
<references/>
* [[J. R. R. Tolkien]]: ''[[Der Herr der Ringe]]''. Zweites Buch, Siebtes Kapitel: ''Galadriels Spiegel''.


[[Kategorie:Gegenstände]]
[[Kategorie:Gegenstände]]

Aktuelle Version vom 13. März 2026, 20:59 Uhr

Galadriels Spiegel (Original: Mirror of Galadriel) ist im Legendarium ein magischer Gegenstand Galadriels.

Beschreibung

Galadriels Spiegel war ein Wasserbecken in Caras Galadhon, dem Sitz Galadriels und Celeborns in Lothlórien.[1]

Der Spiegel zeigte vergangene, gegenwärtige und mögliche zukünftige Dinge. Die Schlüsse, die der Betrachter zog, konnten ebenso trügerisch sein wie die Bilder der Palantíri, denn der Spiegel zeigte auch Dinge, die nicht geschehen wären, hätte der Betrachter nicht versucht, sie zu verhindern.[1]

Hintergrund

Am 15. Februar 3019 D. Z. sahen Samweis Gamdschie und Frodo Beutlin in den Spiegel. Samweis sah die Zerstörung des Auenlandes am Beispiel der von Timm Sandigmann gefällten Bäume an der Wasserauer Straße und des umgegrabenenen Beutelhaldenwegs. Er überlegte, zurückzukehren, um es zu verhindern, wovon Galadriel jedoch abriet. Dass der Spiegel die tatsächliche Zukuft zeigte, erfuhren die vier Hobbits erst nach ihrer Rückkehr (vgl. Befreiung des Auenlands).[1]

Frodo sah zunächst mehrere eher zusammenhangslose Bilder, u.a. von Bilbo Beutlin, Gandalf und der Stadt Minas Tirith, bis sich das Bild schließlich verdunkelte und das Auge Saurons erschien.[1]

Filmtrilogie

In der Filmtrilogie sieht nur Frodo in den Spiegel und hat eine Vision davon, was passieren würde, wenn er scheiterte und der Ring an Sauron fiele, nämlich die Vernichtung und Versklavung des Auenlandes und die Herrschaft Saurons über ganz Mittelerde.

Quellen

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Zweites Buch, Siebtes Kapitel: Galadriels Spiegel.