Beutelhaldenweg 3: Unterschied zwischen den Versionen

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K Tolkien leitet sich das Wort "Smial" vom altenglischen Wort "smygel" ab und das ist männlich.
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'''Beutelhaldenweg 3''' ''(Krege: Beutelhaldenweg Nummer 3; orig.: Number 3 Bagshot Row)''
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}}'''Beutelhaldenweg 3''' (Original ''Number 3, Bagshot Row''; bei [[Wolfgang Krege|Krege]] ''Beutelhaldenweg Nummer 3'') ist im [[Legendarium]] ein [[Smial]], das von [[Hamfast Gamdschie|Hamfast]] und [[Samweis Gamdschie]] bewohnt wird.


==Lage==
==Beschreibung==
Der Beutelhaldenweg 3 war ein [[Smial]] im [[Beutelhaldenweg]] am [[Bühl]] unterhalb von [[Beutelsend]] in [[Hobbingen]] im [[Westviertel]] des [[Auenland]]es. Bewohner des Smials waren der Gärtner von [[Beutelsend]], [[Hamfast Gamdschie (Sohn von Hobsen)|Hamfast Gamdschie]], sowie dessen Sohn [[Samweis Gamdschie]].<ref name=“HdR1,1“></ref><ref name=“Karte“></ref><ref>[[Wayne G. Hammond]], [[Christina Scull]]: ''[[Die Kunst des Hobbit|The Art of the Hobbit by J.R.R. Tolkien]]''. ''The Hill : Hobbiton'', S. 32, 33</ref>
 
==Legendarium==
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Während der Besetzung des Auenlandes wurde der Beutelhaldenweg von den [[Strolche]]n zerstört und musste einer Sand- und Kiesgrube weichen. Nach dem [[Ringkrieg]] wurde der Weg wiederhergestellt. Die Vorderseite der Sandgrube wurde eingeebnet und in einen großen, eingezäunten Garten umgewandelt. In die Südseite wurden neue Höhlen gegraben, die innen mit Backsteinen ausgelegt wurden.<ref name=“HdR6,9“></ref><ref>[[Karen Wynn Fonstad]]: ''[[Historischer Atlas von Mittelerde|The Atlas of Tolkien's Middle-Earth]]''. The Lord of the Rings: ''Hobbiton and Bag End''</ref>


Der [[Smial]] Beutelhaldenweg 3 lag am Ende des [[Beutelhaldenweg]]s im unteren Teil des [[Bühl]]s.
Über die Benennung des neu angelegten Weges bestanden unterschiedliche Meinungen. Vorgeschlagen wurden unter anderem die Namen ''Gärten der Schlacht'' oder ''Bessere Smials''. Schließlich erhielt er den Namen ''Neuer Weg''. In Anspielung auf den Tod [[Saruman]]s bezeichneten ihn einige scherzhaft ''Scharrers Ende'', was jedoch lediglich ein Wasserauer Witz war.


==Beschreibung==
Nachdem Samseis im Frühling des Jahres 3020 D. Z. (1420 A. Z.) [[Rose Hüttinger (Tochter von Tolman)|Rose Hüttinger]] geheiratet hatte, zogen sie nach Beutelsend. Der alte Ohm wohnte nun alleine im Beutelhaldenweg 3 und wurde von der [[Witwe Rumpel]] versorgt.<ref name=“HdR6,9“></ref>


Zur Zeit des [[Ringkrieg]]s lebte hier die [[Gamdschie|Familie Gamdschie]], genauer [[Sam]] und sein Vater [[Hamfast Gamdschie|Hamfast]], vorher hatte hier Hamfasts Lehrmeister [[Holman Grünhand]] gewohnt. Wie auf einem Aquarell [[J. R. R. Tolkien]]s zu sehen ist war die runde Tür des Smials hellrot gestrichen.
==Etymologie==
Während [[Saruman|Scharrers]] Herrschaft im [[Auenland]] wurde der Beutelhaldenweg abgetragen und dabei auch Beutelhaldenweg 1–3 zerstört. Nach dem Ringkrieg wurde Beutelhaldenweg 3 neu errichtet, wohl deutlich komfortabler und mit Ziegelsteinen ausgelegt. Später wohnte hier nur noch Hamfast Gamdschie, der dort von seiner Haushälterin, der [[Witwe Rumpel]], versorgt wurde.
*Die [[Hobbits]] erzählten sich, dass der ''Beutelhaldenweg'' (''Bagshot Row'') genannt wurde, weil die beim Aushub von Beutelsend anfallende Erde über den Hang hinabgestoßen (''shot'') worden sei und später die Gärten und Erdwälle des Beutelhaldenwegs gebildet habe.<ref name=“ReadCom“>[[Wayne G. Hammond]], [[Christina Scull]]: ''[[The Lord of the Rings: A Reader’s Companion]]''. The Fellowship of the Ring. Buch Eins, Kapitel I: ''A Long-Expected Party'', S. 56, 57</ref>
*Das erste Namenslement ''Bag'' von ''Bagshot Row''  wiederholt die erste Silbe von ''Bag End'' (''Beutelsend''). Der zweite Bestandteil ''-shot'' könnte mit dem alten Dialektwort ''shot'' (''Landteilung'') zusammenhängen; naheliegender ist jedoch eine Ableitung von scẽot (''steiler Abhang''), einem nicht belegten altenglischen Wort. Damit handelt es sich vermutlich um ein Wortspiel mit der Bedeutung ''Hügel''. ''Shotover'' ist der Name eines steil abfallenden Hügels östlich von Oxford.<ref name=“ReadCom“></ref>


==Quellen==
==Quellen==
<references/>


* [[J. R. R. Tolkien]]: ''[[Der Herr der Ringe]]''
[[Kategorie:Gebäude und Festungen]]
** Zweites Buch; Siebentes Kapitel: ''Galadriels Spiegel''
** Sechstes Buch; Achtes Kapitel: ''Die Befreiung des Auenlandes''
* [[J. R. R. Tolkien – Der Künstler]]
** '''Der Hobbit''': Bild 98: ''Der Bühl: Hobbingen jenseits der Wässer''


[[Kategorie:Gebäude und Festungen]]
[[en:Bagshot Row]]
[[en:Bagshot Row]]
[[fi:Repunreuna]]
[[fi:Repunreuna]]

Aktuelle Version vom 27. Januar 2026, 14:43 Uhr

Beutelhaldenweg 3
Eckdaten
Ort Beutelhaldenweg, Hobbingen, Westviertel, Auenland[1][2]
Typ Smial
Bewohner und Geschichte
Bewohner Hamfast und Samweis Gamdschie
Zerstörung 3019 D. Z. (1419 A. Z.)
Wiederaufbau Nach dem Ringkrieg [3]

Beutelhaldenweg 3 (Original Number 3, Bagshot Row; bei Krege Beutelhaldenweg Nummer 3) ist im Legendarium ein Smial, das von Hamfast und Samweis Gamdschie bewohnt wird.

Beschreibung

Der Beutelhaldenweg 3 war ein Smial im Beutelhaldenweg am Bühl unterhalb von Beutelsend in Hobbingen im Westviertel des Auenlandes. Bewohner des Smials waren der Gärtner von Beutelsend, Hamfast Gamdschie, sowie dessen Sohn Samweis Gamdschie.[1][2][4]

Legendarium

Als Samweis Gamdschie am 14. Februar 3019 D. Z. (1419 A. Z.)[5] in Caras Galadhon in Lothlórien in Galadriels Spiegel blickte, sah er, dass der Beutelhaldenweg aufgegraben worden war und sein Vater gezwungen wurde, den Beutelhaldenweg 3 mit seinen sieben Sachen zu verlassen.[6]

Während der Besetzung des Auenlandes wurde der Beutelhaldenweg von den Strolchen zerstört und musste einer Sand- und Kiesgrube weichen. Nach dem Ringkrieg wurde der Weg wiederhergestellt. Die Vorderseite der Sandgrube wurde eingeebnet und in einen großen, eingezäunten Garten umgewandelt. In die Südseite wurden neue Höhlen gegraben, die innen mit Backsteinen ausgelegt wurden.[3][7]

Über die Benennung des neu angelegten Weges bestanden unterschiedliche Meinungen. Vorgeschlagen wurden unter anderem die Namen Gärten der Schlacht oder Bessere Smials. Schließlich erhielt er den Namen Neuer Weg. In Anspielung auf den Tod Sarumans bezeichneten ihn einige scherzhaft Scharrers Ende, was jedoch lediglich ein Wasserauer Witz war.

Nachdem Samseis im Frühling des Jahres 3020 D. Z. (1420 A. Z.) Rose Hüttinger geheiratet hatte, zogen sie nach Beutelsend. Der alte Ohm wohnte nun alleine im Beutelhaldenweg 3 und wurde von der Witwe Rumpel versorgt.[3]

Etymologie

  • Die Hobbits erzählten sich, dass der Beutelhaldenweg (Bagshot Row) genannt wurde, weil die beim Aushub von Beutelsend anfallende Erde über den Hang hinabgestoßen (shot) worden sei und später die Gärten und Erdwälle des Beutelhaldenwegs gebildet habe.[8]
  • Das erste Namenslement Bag von Bagshot Row wiederholt die erste Silbe von Bag End (Beutelsend). Der zweite Bestandteil -shot könnte mit dem alten Dialektwort shot (Landteilung) zusammenhängen; naheliegender ist jedoch eine Ableitung von scẽot (steiler Abhang), einem nicht belegten altenglischen Wort. Damit handelt es sich vermutlich um ein Wortspiel mit der Bedeutung Hügel. Shotover ist der Name eines steil abfallenden Hügels östlich von Oxford.[8]

Quellen

  1. 1,0 1,1 J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Prolog: Von der Ordnung im Auenland
  2. 2,0 2,1 J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Prolog: Ein Teil des Auenlands
  3. 3,0 3,1 3,2 J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Buch VI, Neuntes Kapitel: Die Grauen Anfurten
  4. Wayne G. Hammond, Christina Scull: The Art of the Hobbit by J.R.R. Tolkien. The Hill : Hobbiton, S. 32, 33
  5. J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Anhang B, Die Aufzählung der Jahre: Die Grossen Jahre
  6. J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Buch II, Siebentes Kapitel: Galadriels Spiegel
  7. Karen Wynn Fonstad: The Atlas of Tolkien's Middle-Earth. The Lord of the Rings: Hobbiton and Bag End
  8. 8,0 8,1 Wayne G. Hammond, Christina Scull: The Lord of the Rings: A Reader’s Companion. The Fellowship of the Ring. Buch Eins, Kapitel I: A Long-Expected Party, S. 56, 57