Fana: Unterschied zwischen den Versionen

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Die '''Fana''' ist im [[Legendarium]] die Gestalt, welche die [[Valar]] annehmen, wenn sie unter Elben wandeln.
Die '''Fana''' ist im [[Legendarium]] die Gestalt, welche die [[Ainur]] in [[Arda]] annahmen.


== Beschreibung ==
== Beschreibung ==
Die [[Ainur]] sind rein geistige Wesen, die von [[Eru]] aus seinen Gedanken geschaffen wurden. Zahlreiche Ainur, die aus den [[Zeitlose Hallen|Zeitlosen Hallen]] nach [[Ea]] gekommen waren, inkarnierten sich selbst in einer Fana, namentlich die [[Valar]] und [[Maiar]], aber auch [[Melkor]] und die [[Balrogs]]. Dabei wurde aus Liebe zu den [[Eruhíni]] vornehmlich deren äußerliche Erscheinung angenommen.<ref>J. R. R. Tolkien, [[Carl F. Hostetter]]: ''[[Natur und Wesen von Mittelerde]].'' Zweiter Teil: ''Körper, Verstand und Geist.'' Kapitel 14: ''Die sichtbaren Formen der Valar und Maiar''.</ref> Die ''fanar'' scheinen auch biologisch den Hroar der Kinder Ilúvatars ähnlich zu sein, da die Maia [[Melian]] mit dem [[Elben]] [[Elwe]] eine Tochter, [[Lúthien]], zeugen konnte.


Mit dem Wort ''Fana'' werden die Körper beschrieben, in denen die Valar sich selbst inkarnieren. Für gewöhnlich sehen sie den Körper von [[Elben]] (und [[Menschen]]) sehr ähnlich. Sie nahmen diese Form nach ihren schöpferischen Arbeiten an. Bevor die ersten Elben erwachten. Das taten sie, aus Liebe und dem Sehnen nach den Kindern Erus, für welche sie [[Arda]] gestaltet hatten. Die zukünftigen Formen von Elben und Menschen kannten sie bereits. Obwohl sie auch andere Formen annehmen konnten, auch nicht humanoide, zeigten sie sich meistens in diesen Gestalten. Ihre Erscheinungen waren majestätisch groß (aber nicht gigantisch), gekleidet in Roben, die ihre Natur und ihre Funktion wiederspiegelten. Die Hochelben berichten, dass diese Gestalten strahlten, als seien sie von einem inneren Licht erfüllt.<ref name = "rgeo">[[J.R.R. Tolkien]], [[Donald Swann]]: ''[[The Road Goes Ever On]]''. ''Notes and Translation: A Elbereth Gilthoniel''.</ref></br>
Obwohl sie auch andere Formen (z. B. [[Adler]]) annehmen konnten, zeigten sie sich meistens in der Gestalt der Kinder Ilúvatars. Ihre Erscheinungen waren majestätisch groß (aber nicht gigantisch), gekleidet in Roben, die ihre Natur und ihre Funktion wiederspiegelten. Die Hochelben berichten, dass diese Gestalten strahlten, als seien sie von einem inneren Licht erfüllt.<ref name = "rgeo">[[J. R. R. Tolkien]], [[Donald Swann]]: ''[[The Road Goes Ever On]]''. ''Notes and Translation: A Elbereth Gilthoniel''.</ref>


== Etymologie ==
== Etymologie ==
''fana'' stammt aus dem Quenya und bedeutet "Schleier" oder "Gewand". Aufgrund der engen Assoziation zu den Valar, wird es jedoch nur in Verbundung mit ihnen verwendet.<ref name = "rgeo"></ref>
''fana'' stammt aus dem Quenya und bedeutet ‚Schleier‘ oder ‚Gewand‘. Aufgrund der engen Assoziation zu den Ainur wird es jedoch nur in Verbundung mit ihnen verwendet.<ref name = "rgeo"></ref>
 
== Sonstiges ==
Da Melkor sich dauerhaft in Arda inkarnierte, konnte er die materielle Welt sehr stark beeinflussen: Außerhalb [[Aman]]s beinhalten alle gegenständlichen Dinge ein ''Melkor-Element'' (Original: ''Melkor-ingredient''). Alles Körperliche hat daher eine Tendenz zu Melkor und kann sich nicht gänzlich von ihm freimachen. Jede Kreatur, die sich ihm unterwirft, wird von Hass und Zerstörungswahn korrumpiert, da der melkorverseuchte [[Hroa]] auch die [[Fea]] beeinflusst.<ref name = "HoME X MT">[[J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]]: [[Morgoth’s Ring]]. (The History of Middle-earth, Band X), ''Myths transformed.''</ref>


== Quellen ==
== Quellen ==
<references/>
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[[Kategorie:Ainur]]
[[en:Fana]]

Aktuelle Version vom 21. April 2026, 15:19 Uhr

Die Fana ist im Legendarium die Gestalt, welche die Ainur in Arda annahmen.

Beschreibung

Die Ainur sind rein geistige Wesen, die von Eru aus seinen Gedanken geschaffen wurden. Zahlreiche Ainur, die aus den Zeitlosen Hallen nach Ea gekommen waren, inkarnierten sich selbst in einer Fana, namentlich die Valar und Maiar, aber auch Melkor und die Balrogs. Dabei wurde aus Liebe zu den Eruhíni vornehmlich deren äußerliche Erscheinung angenommen.[1] Die fanar scheinen auch biologisch den Hroar der Kinder Ilúvatars ähnlich zu sein, da die Maia Melian mit dem Elben Elwe eine Tochter, Lúthien, zeugen konnte.

Obwohl sie auch andere Formen (z. B. Adler) annehmen konnten, zeigten sie sich meistens in der Gestalt der Kinder Ilúvatars. Ihre Erscheinungen waren majestätisch groß (aber nicht gigantisch), gekleidet in Roben, die ihre Natur und ihre Funktion wiederspiegelten. Die Hochelben berichten, dass diese Gestalten strahlten, als seien sie von einem inneren Licht erfüllt.[2]

Etymologie

fana stammt aus dem Quenya und bedeutet ‚Schleier‘ oder ‚Gewand‘. Aufgrund der engen Assoziation zu den Ainur wird es jedoch nur in Verbundung mit ihnen verwendet.[2]

Sonstiges

Da Melkor sich dauerhaft in Arda inkarnierte, konnte er die materielle Welt sehr stark beeinflussen: Außerhalb Amans beinhalten alle gegenständlichen Dinge ein Melkor-Element (Original: Melkor-ingredient). Alles Körperliche hat daher eine Tendenz zu Melkor und kann sich nicht gänzlich von ihm freimachen. Jede Kreatur, die sich ihm unterwirft, wird von Hass und Zerstörungswahn korrumpiert, da der melkorverseuchte Hroa auch die Fea beeinflusst.[3]

Quellen

  1. J. R. R. Tolkien, Carl F. Hostetter: Natur und Wesen von Mittelerde. Zweiter Teil: Körper, Verstand und Geist. Kapitel 14: Die sichtbaren Formen der Valar und Maiar.
  2. 2,0 2,1 J. R. R. Tolkien, Donald Swann: The Road Goes Ever On. Notes and Translation: A Elbereth Gilthoniel.
  3. J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien: Morgoth’s Ring. (The History of Middle-earth, Band X), Myths transformed.