Festwiese: Unterschied zwischen den Versionen
Tik (Diskussion | Beiträge) K iw en fi |
Text überarbeitet und eingefügt. Anstatt Hintergrund Beschreibung und Legendarium. Quellen zugewiesen. |
||
| (6 dazwischenliegende Versionen von 5 Benutzern werden nicht angezeigt) | |||
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
'''Die Festwiese''' '' | '''Die Festwiese''' (Original ''Party Field'') ist im [[Legendarium]] eine große Wiese südlich von [[Beutelsend]]. | ||
== | ==Beschreibung== | ||
Die Festwiese | Die Festwiese war eine große Wiese auf dem [[Bühl]] in [[Hobbingen]] im [[Westviertel]] des [[Auenland]]es. Sie lag südlich von [[Beutelsend]], nördlich des [[Beutelhaldenweg]]s und westlich der [[Bühlstraße]]. Auf der Wiese stand der große [[Festbaum]].<ref name=“HdR1,1“>[[J. R. R. Tolkien]]: ''[[Der Herr der Ringe]]''. Buch I, Erstes Kapitel: ''Ein lang erwartetes Fest''</ref><ref>[[Wayne G. Hammond]], [[Christina Scull]]: ''[[Die Kunst des Hobbit|The Art of the Hobbit by J.R.R. Tolkien]]''. ''The Hill : Hobbiton'', S. 32, 33</ref><ref>[[Karen Wynn Fonstad]]: ''[[Historischer Atlas von Mittelerde|The Atlas of Tolkien's Middle-Earth]]''. The Lord of the Rings: ''Hobbiton and Bag End''</ref> | ||
Ihren Namen erhielt die Festwiese durch die [[Abschiedsfest|Geburtstagsfeier]] am [[22. September]] 3001 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]] (1401 [[Auenland-Kalender|A. Z.]]) anlässlich des 111. Geburtstags von [[Bilbo Beutlin]] und des 33. Geburtstags von [[Frodo Beutlin]].<ref name=“HdR1,1“></ref> | |||
==Legendarium== | |||
Für dieses Fest wurde an der Böschung zur Bühlstraße ein zusätzlicher Eingang mit breiten Stufen und einem großen weißen Tor angelegt. Auf dem nördlichen Teil der Festwiese errichtete man eine Küche unter freiem Himmel. Zudem wurden zahlreiche kleine und große Zelte aufgebaut. Ein besonders großes Zelt war so hoch, dass ein großer Baum, der später [[Festbaum]] genannt wurde, darin Platz fand. Er stand am Kopf des längsten Tisches innerhalb des Zeltes. An dieser Stelle hielt Bilbo Beutlin auch seine Abschiedsrede.<ref name=“HdR1,1“></ref> | |||
Nach dem [[Ringkrieg]] bot die Festwiese einen traurigen Anblick. Der Festbaum war gefällt worden und lag welk und tot auf der Wiese.<ref>[[J. R. R. Tolkien]]: ''[[Der Herr der Ringe]]''. Buch VI, Achtes Kapitel: ''Die Befreiung des Auenlandes''</ref> [[Samweis Gamdschie]] pflanzte an seiner Stelle eine kleine silberne Nuss, die sich in dem Kästchen befunden hatte, das [[Galadriel]] ihm geschenkt hatte. Im Frühjahr 3020 D. Z. (1420 A. Z.) wuchs dort der einzige [[Mallorn]] westlich des [[Nebelgebirge]]s.<ref>[[J. R. R. Tolkien]]: ''[[Der Herr der Ringe]]''. Buch VI, Neuntes Kapitel: ''Die Grauen Anfurten''</ref> | |||
Im Westviertel, insbesondere in der Gegend um den Bühl in Hobbingen, entstand im [[Viertes Zeitalter|Vierten Zeitalter]] der Brauch, am [[6. April]] auf der Festwiese zu feiern und zu tanzen. Einige [[Hobbits]] erklärten, dies sei zu Ehren des Geburtstages von Samweis Gamdschie, andere glaubten, es sei der Tag gewesen, an dem der Mallorn erstmals geblüht hatte, während wiederum andere dachten, es werde an diesem Tag des Neujahres der [[Elben]] gedacht.<ref>[[J. R. R. Tolkien]]: ''[[Der Herr der Ringe]]''. Anhang D: ''Die Kalender''</ref> | |||
==Quellen== | ==Quellen== | ||
<references/> | |||
[[Kategorie:Felder und Ebenen]] | [[Kategorie:Felder und Ebenen]] | ||
[[en:Party Field]] | [[en:Party Field]] | ||
[[fi:Juhlakenttä]] | [[fi:Juhlakenttä]] | ||
Aktuelle Version vom 3. Februar 2026, 13:57 Uhr
Die Festwiese (Original Party Field) ist im Legendarium eine große Wiese südlich von Beutelsend.
Beschreibung
Die Festwiese war eine große Wiese auf dem Bühl in Hobbingen im Westviertel des Auenlandes. Sie lag südlich von Beutelsend, nördlich des Beutelhaldenwegs und westlich der Bühlstraße. Auf der Wiese stand der große Festbaum.[1][2][3]
Ihren Namen erhielt die Festwiese durch die Geburtstagsfeier am 22. September 3001 D. Z. (1401 A. Z.) anlässlich des 111. Geburtstags von Bilbo Beutlin und des 33. Geburtstags von Frodo Beutlin.[1]
Legendarium
Für dieses Fest wurde an der Böschung zur Bühlstraße ein zusätzlicher Eingang mit breiten Stufen und einem großen weißen Tor angelegt. Auf dem nördlichen Teil der Festwiese errichtete man eine Küche unter freiem Himmel. Zudem wurden zahlreiche kleine und große Zelte aufgebaut. Ein besonders großes Zelt war so hoch, dass ein großer Baum, der später Festbaum genannt wurde, darin Platz fand. Er stand am Kopf des längsten Tisches innerhalb des Zeltes. An dieser Stelle hielt Bilbo Beutlin auch seine Abschiedsrede.[1]
Nach dem Ringkrieg bot die Festwiese einen traurigen Anblick. Der Festbaum war gefällt worden und lag welk und tot auf der Wiese.[4] Samweis Gamdschie pflanzte an seiner Stelle eine kleine silberne Nuss, die sich in dem Kästchen befunden hatte, das Galadriel ihm geschenkt hatte. Im Frühjahr 3020 D. Z. (1420 A. Z.) wuchs dort der einzige Mallorn westlich des Nebelgebirges.[5]
Im Westviertel, insbesondere in der Gegend um den Bühl in Hobbingen, entstand im Vierten Zeitalter der Brauch, am 6. April auf der Festwiese zu feiern und zu tanzen. Einige Hobbits erklärten, dies sei zu Ehren des Geburtstages von Samweis Gamdschie, andere glaubten, es sei der Tag gewesen, an dem der Mallorn erstmals geblüht hatte, während wiederum andere dachten, es werde an diesem Tag des Neujahres der Elben gedacht.[6]
Quellen
- ↑ 1,0 1,1 1,2 J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Buch I, Erstes Kapitel: Ein lang erwartetes Fest
- ↑ Wayne G. Hammond, Christina Scull: The Art of the Hobbit by J.R.R. Tolkien. The Hill : Hobbiton, S. 32, 33
- ↑ Karen Wynn Fonstad: The Atlas of Tolkien's Middle-Earth. The Lord of the Rings: Hobbiton and Bag End
- ↑ J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Buch VI, Achtes Kapitel: Die Befreiung des Auenlandes
- ↑ J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Buch VI, Neuntes Kapitel: Die Grauen Anfurten
- ↑ J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Anhang D: Die Kalender
