Earnil II.

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Earnil II. ist im Legendarium der 32. König von Gondor.

Zeitangabe

  • geboren 1883 D. Z. [1]
  • gestorben 2043 D. Z. (er wurde 160 Jahre alt)
  • König von Gondor ab 1945 D. Z. (98 Jahre Regierungszeit)

Volk

Menschen, Dúnedain

Beschreibung

Earnil II. war der zweiunddreißigste König Gondors, der Sohn Siriondils und Nachfolger Ondohers. Er war unter König Ondoher der Befehlshaber der Südlichen Armee Gondors. Im Krieg gegen die Wagenfahrer besiegte er die Armee der mit diesen verbündeten Menschen aus Harad vernichtend in Südithilien. Die Nördliche Armee von Gondor war unterdessen von den Wagenfahrern geschlagen worden, der König und dessen Söhne waren gefallen. Earnil sammelte daraufhin die Reste der Nördlichen Armee um sich und griff das Hauptlager der Wagenfahrer an, die dort bereits ihren Sieg feierten. Er gewann die Schlacht des Lagers und vertrieb die Reste der Eindringlinge aus Ithilien.

Nachdem der Thronanspruch von Arvedui von Arthedain abgelehnt worden war, wurde schließlich 1945 Earnil zum König von Gondor gekrönt. Er war ein Abkömmling von Telumehtar Umbardacil, stammte somit aus dem Königshaus von Gondor.

Als Arthedain 1974 von Angmar bedroht wurde, schickte Earnil zur Unterstützung seinen Sohn Earnur mit einer großen Flotte. Dieser kam allerdings zu spät, der Hexenkönig von Angmar hatte Arthedain bereits erobert. Zusammen mit Círdan verjagte Earnur schließlich den Hexenkönig aus dem Norden. In der Folge ging der Hexenkönig nach Mordor und versammelte dort die anderen Ringgeister um sich. Im Jahre 2000 verließen die Nazgûl das schwarze Land über Cirith Ungol und belagerten Minas Ithil. 2002 nahmen sie die Stadt ein und erbeuteten den Palantír. Für den Rest des Dritten Zeitalters konnten sie von dort nicht mehr verjagt werden. Die Stadt wurde fortan Minas Morgul genannt. Viele Bewohner Ithiliens flohen. Nachfolger Earnils II. wurde sein Sohn Earnur.

Etymologie

  • Earnil ist eine Kurzform von Eärendil und bedeutet im Quenya Freund des Meeres [2].

Links

Einzelnachweise

  1. J. R. R. Tolkien: The Peoples of Middle-earth, VII. The Heirs of Elendil, p. 201. (Dies ist das einzige Mal, dass das Geburtsjahr Erwähnung findet, somit ist es nicht völlig verlässlich)
  2. Helmut W. Pesch: Das große Elbisch-Buch. Quenya-Deutsch, S. 300

Quellen

  • J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe.
    • Anhang A, Annalen der Könige und Herrscher: I. Die Númenórischen Könige, 2. Die Reiche in der Verbannung.
  • J. R. R. Tolkien: Das Silmarillion. Herausgegeben von Christopher Tolkien.
    • Von den Ringen der Macht und dem Dritten Zeitalter, worin diese Erzählungen zum Ende kommen
  • J. R. R. Tolkien: The Peoples of Middle-earth. (The History of Middle-earth, Band XII.) Herausgegeben von Christopher Tolkien. The Prologue and Appendices to The Lord of the Rings, VII. The Heirs of Elendil.
Vorgänger König von Gondor Nachfolger
Ondoher 1945–2043 D. Z. Earnur