Totensümpfe

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Die Totensümpfe (Sin. Loeg Firn), Sumpflandschaft im östlichen Mittelerde

Geographie

Die Totensümpfe und die Dagorlad sind die weiten Sumpfländer zwischen den Emyn Muil und dem Morannon. Einst war dieses Gebiet ein mit Gras bewachsenes Flachland. Doch wurde es durch den Einfluss des nahen Schicksalsberg bzw. der Kräfte Saurons verwüstet und unfruchtbar.

Geschichte

Auf den Feldern der Dagorlad (Sindarin: Wallstadt) besiegte das letzte Bündnis der Elben und Menschen gegen Ende des zweiten Zeitalters (3434 Z.Z.) die Heere Saurons, woraufhin dieser gezwungen war, sich nach Barad-dûr zurückzuziehen. In der Ebene wurden große Hügelgräber für die Gefallenen errichtet.

Im Jahr 1636 D.Z. wütete in diesem Gebiet die große Pest, die die bisher größte Katastrophe für diese Region war. Glücklicherweise blieb Nindalf von den Auswirkungen dieser Plage größtenteils verschont, da die Sümpfe wie eine Barriere wirkten und keine Krankheitsüberträger hindurch ließen. Auch am Ende des dritten Zeitalters zeigt sich keine deutliche Besserung in dieser Region, im Gegenteil. Die Zuflüsse aus den westlichen Emyn Muil sind aus irgendeinem Grund versiegt, was den unabwendbaren Untergang für dieses Gebiet bedeutet.

Erwähnung in "Der Herr der Ringe"

(Drittes Buch / 2.Band "Die zwei Türme)

Die Totensümpfe werden von Frodo Beutlin, Sam Gamdschie und Gollum auf dem Weg nach Mordor durchquert. Als Gollum aus Mordor floh, entdeckte er nämlich einen begehbaren Pfad, der keinem der Diener Saurons bekannt war. Dabei sehen sie in den Gewässern des Moores verschiedene Gesichter von Leichen, sowohl Orks als auch Elben und Menschen, die alle eine Art Irrlicht über sich haben. Sie sind vor Jahrhunderten bei der Schlacht von Dagorlad gefallen. Gollum warnt die beiden Hobbits, nicht zu Nahe an die unheimlichen Gesichter zu kommen, weil sie sonst schon bald auch ein eigenes Licht anzünden würden.

Quellen