Ainur
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Die Ainur (Quenya für ‚Heilige‘) sind im Legendarium die ersten Geschöpfe Ilúvatars, der sie aus seinen Gedanken schuf. Ihre geistige Nähe zueinander wird von den Elben als Verwandschaft angegeben, so werden Manwe und Melkor als Brüder in den Gedanken Ilúvatars bezeichnet.[1] Die meisten der Ainur wohnten bei Ilúvatar in den Zeitlosen Hallen, doch einige von ihnen, die Valar und Maiar, stiegen nach Ea hinab, um die Ainulindale zu erfüllen.[2]
Mächstigster der Ainur war Melkor, der durch seinen Hochmut und seinen Neid zum größten Feind der Valar und der Kinder Ilúvatars wurde. Viele der Maiar gewann er für seine Sache, darunter Sauron und die Balrogs.[1] Melkor wurde am Ende des Ersten Zeitalters aus der Welt verbannt und in die Leere hinausgestoßen.[3]
Die Ainur haben keine angeborene Form, können sich jedoch in Ea selbst in einen Körper (fana) inkarnieren. Entsprechend ihres Gemüts nehmen sie männliche bzw. weibliche Formen an. Die Namen, unter denen die Valar und Maiar bekannt sind, wurden ihnen von den Elben gegeben.[1]
Sonstiges
- Im Buch der Verschollenen Geschichten wird als ältester der Ainur Aluin, der Herr der Zeit, genannt.
- Namenlose Wesen sollen älter als die Ainur sein.
Quellen
- ↑ 1,0 1,1 1,2 J. R. R. Tolkien: Das Silmarillion. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Valaquenta, Das Buch von den Valar und den Maiar, nach der Überlieferung der Eldar.
- ↑ J. R. R. Tolkien: Das Silmarillion. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Ainulindale, Die Musik der Ainur.
- ↑ J. R. R. Tolkien: Das Silmarillion. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Quenta Silmarillion, XXIV Von Earendils Fahrt und dem Krieg des Zorns.
