Celebrimbor

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Celebrimbor

Celebrimbor war ein Noldo-Elb aus dem Haus Feanor und wurde, vermutlich in Aman, als Sohn von Curufin, dem fünften Sohn von Feanor, geboren. Das genaue Geburtsdatum ist nicht bekannt. Auch über seine Mutter wird nichts berichtet.

Zeitangabe

Volk

Elben, Noldor

Etymologie

Celebrimbor ist Sindarin und bedeutet Silberne Hand. Die Quenya-Form seines Namens war Telperinquar und bedeutete das selbe.

Beschreibung

In Aman geboren, folgte Celebrimbor seinem Vater Curufin nach Mittelerde, während seine Mutter in Valinor blieb. Nach der Niederlage in der Dagor Bragollach floh er gemeinsam mit seinem Vater und dessen Bruder Celegorm nach Nargothrond. Celebrimbor sagte sich von seines Vaters Taten los, als dieser versuchte, die Herrschaft über Nargothrond an sich zu reißen, wovon das Leithian-Lied erzählt.[1]

Nach dem Untergang Beleriands ging Celebrimbor gemeinsam mit Galadriel und Celeborn nach Eregion, wo er das Oberhaupt der Gwaith-i-Mírdain, der Gilde der Juwelenschmiede, wurde und eine enge Beziehung zu den Handwerkern von Khazad-dûm hatte. Celebrimbor hatte die Kunstfertigkeit seines Großvaters Feanor geerbt.[2] Zu seinen Werken gehörten beispielsweise die Inschrift am Westtor Khazad-dûms sowie der Elessar.[3] Diesen schenkte er Galadriel, die er liebte und deren Sorge um Mittelerde er mit seiner Kunstfertigkeit zu lindern versuchte.[4]

Als Sauron gegen 1200 Z. Z. erstmals in Eregion erschien, hatte Celebrimbor ein offenes Ohr für dessen scheinbar unbegrenztes Wissen. Um 1500 begannen die Elben unter Saurons Anleitung mit dem Schmieden der Ringe der Macht. Sauron kehrte nach Mordor zurück und Celebrimbor schmiedete 1590 die Drei Ringe Narya, Nenya und Vilya. Als Sauron um das Jahr 1600 den Meister-Ring schmiedete, bemerkte Celebrimbor schließlich Saurons Falle und gab die Drei Ringe in Galadriels und Gil-galads Gewahrsam. 1693 begann Saurons Krieg gegen Eriador, in dem Sauron Celebrimbor 1697 gefangen nahm und foltern ließ. Da dieser nicht preisgeben wollte, wo sich die Drei Ringe befinden, ließ Sauron Celebrimbor töten.[2] Es heißt, dass Sauron auf seinem Marsch gegen Elronds Streitkräfte Celebrimbors Leichnam wie ein Banner vor sich trug.[3]

Westtor von Moria

Narvi, ein Zwerg aus Moria, schuf das Westtor von Moria und Celebrimbor zeichnete die Worte in elbischer Sprache auf das Tor: Im Narvi hain echant: Celebrimbor o Eregion teithant i thiw hin.[5] Celebrimbor und Narvi waren sehr enge Freunde.[3]

Fernsehserie

In der Fernsehserie Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht wird Celebrimbor von dem Schauspieler Charles Edwards verkörpert.

Links

Quellen

  1. J. R. R. Tolkien: Das Silmarillion. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Quenta Silmarillion, XIX Von Beren und Lúthien.
  2. 2,0 2,1 J. R. R. Tolkien: Das Silmarillion. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Wolfgang Krege. Klett-Cotta, Stuttgart 1978. Von den Ringen der Macht und dem Dritten Zeitalter
  3. 3,0 3,1 3,2 J. R. R. Tolkien: Nachrichten aus Mittelerde. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Hans J. Schütz. Klett-Cotta, Stuttgart 1983. (Im Original erschienen 1980 unter dem Titel Unfinished Tales of Númenor and Middle-earth.) Teil Zwei: Das Zweite Zeitalter IV. Die Geschichte von Galadriel und Celeborn und von Amroth, König von Lórien.
  4. J. R. R. Tolkien: Nachrichten aus Mittelerde. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Hans J. Schütz. Klett-Cotta, Stuttgart 1983. (Im Original erschienen 1980 unter dem Titel Unfinished Tales of Númenor and Middle-earth.) Teil Zwei: Das Zweite Zeitalter IV. Die Geschichte von Galadriel und Celeborn und von Amroth, König von Lórien. Der Elessar
  5. J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Übersetzt von Margaret Carroux und Ebba-Margareta von Freymann. Klett-Cotta, Stuttgart 1969/1970. (Im Original erschienen 1954/55 unter dem Titel The Lord of the Rings.) Zweites Buch, Viertes Kapitel: "Eine Wanderung im Dunkeln"