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{{Charakterbox
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{{Infobox Ort
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|Name        = Ringwil
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Der '''Ringwil''' ist im [[Legendarium]] ein Fluss in [[Beleriand|West-Beleriand]].
'''Forweg''' ist im [[Legendarium]] ein Mann aus [[Dor-lómin]].
 
==Beschreibung==
Forweg kam aus dem [[Haus Hador]]s und war der Anführer einer Gruppe von [[Geächtete]]n, die ihr Lager in den Wäldern südlich des [[Teiglin]]s aufgeschlagen hatten. Seine Bande wurde ''Gaurwaith'' genannt, was in [[Sindarin]] soviel wie ''Wolfs-Menschen'' bedeutete. Nachdem [[Túrin Turambar|Túrin]] aus [[Doriath]] geflohen war, traf er auf diese Gruppe. Er tötete einen der Geächteten. Forweg nahm Túrin – der sich zu diesem Zeitpunkt ''Neithan'' nannte - daraufhin an dessen Stelle in der Bande auf. <ref name="Nachrichten aus Mittelerde">[[J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.): ''[[Nachrichten aus Mittelerde]]''. Teil Eins: Das Erste Zeitalter, Kapitel II: ''Narn I Hîn Húrin''.Abschnitt 5: ''Túrin bei den Geächteten''.</ref>


==Geographie==
Etwa ein Jahr später wurde er selbst von Túrin erschlagen. Zu diesem Zeitpunkt hatte Forweg zusammen mit einem anderen Geächteten, [[Andróg]], die Tochter [[Larnach]]s verfolgt. Túrin bemerkte die flüchtende junge Frau, zog sein Schwert und tötete einen ihrer Verfolger. Erst als er zustieß, bemerkte er, dass es sich um Forweg handelte.<ref name="Nachrichten aus Mittelerde"></ref>
Der Ringwil war ein kleiner Bergfluss. Er entsprang im bewaldeten Hochland von  [[Taur-en-Faroth]], floß ein kurzes Stück nach Osten und stürzte von dort schäumend in eine Schlucht, durch die aus dem Norden der [[Narog]] heranrauschte. Beide Flüsse vereinigten sich dort zu einem schnellen Strom, der den Wall von [[Andram]] durchschnitt und erst nach Süden und später nach Osten floss, wo der Narog zuletzt im Waldgebiet von [[Nan-tathren]] in den [[Sirion]] mündete.<ref name="SilmXIV"></ref><ref name="WynnFonstad"></ref>


==Beschreibung==
Forweg wird folgendermaßen beschrieben:  
Der Ringwil wird als kurz und schäumend beschrieben. Auch der Narog war in diesem Bereich voller wilder Stromschnellen und konnte nach dem Zusammenfluss mit dem [[Ginglith]] weiter im Norden über weite Strecken nicht überschritten werden.<ref>[[ J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.),: ''[[Das Silmarillion]].'' Quenta Silmarillion, Kapitel XIX: ''Von Beren und Lúthien''.</ref> In den südlich des Ringwils und westlich des Narogs befindlichen Felswänden befand sich ein großes Höhlensystem.<ref name="SilmXIV"></ref><ref name="WynnFonstad"></ref>


An dieser Stelle, wo der Ringwil in den Narog stürzte, erbaute [[Finrod]] seine verborgene Höhlenfestung [[Nargothrond]]. Finrods Großonkel [[Elwe|König Thingol]], dessen Hallen ihn zu Nargothrond inspirierten, hatte den Noldorfürsten zuvor auf die geeignete Stelle für die Festung hingewiesen.<ref name="SilmXIII">[[ J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.),: ''[[Das Silmarillion]].'' Quenta Silmarillion, Kapitel XIII: ''Von der Rückkehr der Noldor''.</ref>
{{Zitat|Text=[...] ein großer, starker Mann mit hellem Haar und glitzernden unsteten Augen, der weit von den ehrlichen Wegen der Edain aus Hadors Volk.|Autor=[[J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.)|Quelle=''[[Nachrichten aus Mittelerde]]''. Übersetzt von [[Hans J. Schütz]]. Illustrierte Ausgabe, [[Klett-Cotta]], Stuttgart, 2021. Teil Eins: Das Erste Zeitalter. Kapitel II: ''Narn I Hîn Húrin''. Abschnitt 5: ''Túrin bei den Geächteten'', S. 147.}}
Der Ringwil verschwand nach dem [[Krieg des Zorns]] am Ende des [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalters]], als durch das Kriegstreiben und die dabei entfesselten Kräfte der größte Teil der Landmasse [[Beleriand]]s zerstört wurde und im Meer versank.<ref name="SilmXXIV">[[ J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.),: ''[[Das Silmarillion]].'' Quenta Silmarillion, Kapitel XXIV: ''Von Earendils Fahrt und dem Krieg des Zorns''.</ref>


==Etymologie==
==Etymologie==
Der Namensbestandteil ''Ring'' ist [[Sindarin]] für ‚kalt‘, ‚frostig‘.<ref>[[J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.): ''[[Das Silmarillion]]''. Quenta Silmarillion, ''Anhang: Elemente in den Quenya- und Sindarin-Namen'' Eintrag zu ''ring''.</ref> Die Bedeutung der letzten Silbe ist unklar.
Die Bedeutung des Namens Forweg in der Sprache des [[Haus Hador|Volkes von Hador]] ist nicht bekannt. Wäre das Namenselement ''For'' Sindarin, hätte es die Bedeutung ‚Norden‘<ref>[[J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.): ''[[Das Silmarillion]]''. Quenta Silmarillion, Anhang: ''Elemente in den Quenya- und Sindarin-Namen'', Eintrag zu ''for''.</ref>  
 
In den frühen Fassungen der [[The Lays of Beleriand|Lays of Beleriand]] aus den 1920er Jahren lautet der Name des Flusses ''Ingwil''.<ref name="HoME III">[[J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.): ''[[The History of Middle-earth]] Vol. III [[The Lays of Beleriand]]''. Part One: ''The Lay of the Children of Húrin''. Kapitel III: ''Failivrin''.</ref>


==Quellen==
==Quellen==
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[[Kategorie:Flüsse]]


[[en:Ringwil]]
{{Navigationsleiste Geächtete}}
[[fr:encyclo/geographie/eaux/beleriand/ringwil]]
 
[[fi:Ringwil]]
[[Kategorie:Personen]]
[[Kategorie:Menschen]]
[[Kategorie:Edain]]
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Version vom 15. Oktober 2026, 13:26 Uhr

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„…“ soron ‚Adler‘ und tar ‚König‘.

Quellen



Forweg
Titel
Anführer der Geächteten
Eckdaten
Geboren unbekannt
Gestorben 484 E. Z. (J. S.)
Volk Menschen, Edain
Ort Dor-lómin.
Familie
Haus Haus Hador

Forweg ist im Legendarium ein Mann aus Dor-lómin.

Beschreibung

Forweg kam aus dem Haus Hadors und war der Anführer einer Gruppe von Geächteten, die ihr Lager in den Wäldern südlich des Teiglins aufgeschlagen hatten. Seine Bande wurde Gaurwaith genannt, was in Sindarin soviel wie Wolfs-Menschen bedeutete. Nachdem Túrin aus Doriath geflohen war, traf er auf diese Gruppe. Er tötete einen der Geächteten. Forweg nahm Túrin – der sich zu diesem Zeitpunkt Neithan nannte - daraufhin an dessen Stelle in der Bande auf. [1]

Etwa ein Jahr später wurde er selbst von Túrin erschlagen. Zu diesem Zeitpunkt hatte Forweg zusammen mit einem anderen Geächteten, Andróg, die Tochter Larnachs verfolgt. Túrin bemerkte die flüchtende junge Frau, zog sein Schwert und tötete einen ihrer Verfolger. Erst als er zustieß, bemerkte er, dass es sich um Forweg handelte.[1]

Forweg wird folgendermaßen beschrieben:

„ [...] ein großer, starker Mann mit hellem Haar und glitzernden unsteten Augen, der weit von den ehrlichen Wegen der Edain aus Hadors Volk. “

— J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): Nachrichten aus Mittelerde. Übersetzt von Hans J. Schütz. Illustrierte Ausgabe, Klett-Cotta, Stuttgart, 2021. Teil Eins: Das Erste Zeitalter. Kapitel II: Narn I Hîn Húrin. Abschnitt 5: Túrin bei den Geächteten, S. 147.

Etymologie

Die Bedeutung des Namens Forweg in der Sprache des Volkes von Hador ist nicht bekannt. Wäre das Namenselement For Sindarin, hätte es die Bedeutung ‚Norden‘[2]

Quellen

  1. ↑ 1,0 1,1 J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): Nachrichten aus Mittelerde. Teil Eins: Das Erste Zeitalter, Kapitel II: Narn I Hîn Húrin.Abschnitt 5: Túrin bei den Geächteten.
  2. ↑ J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): Das Silmarillion. Quenta Silmarillion, Anhang: Elemente in den Quenya- und Sindarin-Namen, Eintrag zu for.



Geächtete
Túrin Turambar • Forweg • Andróg • Algund • Orleg • Ulrad