Vardamir: Unterschied zwischen den Versionen
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Vardamir | |||
Vardamir | ==Etymologie== | ||
Der Name Vardamir bedeutet Juwel der [[Varda]] und setzt sich aus dem Namen der [[Valar|Valie]] Varda sowie dem [[Quenya]]-Wort míre für Juwel zusammen.<ref>[[J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.): ''[[Das Silmarillion]]''. Quenta Silmarillion, Anhang: Elemente in den Quenya- und Sindarin-Namen'' Eintrag zu mír.</ref> | |||
Der Name Nólimon enthält den Quenya-Begriff ''nóle'' für ''langes Mühen, Kunde, Wissen'' und bedeutet damit ''der Gelehrte''.<ref>[[J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.): ''[[Das Silmarillion]]''. Quenta Silmarillion, Anhang: Elemente in den Quenya- und Sindarin-Namen'' Eintrag zu gúl.</ref> | |||
== | ==Sonstiges== | ||
Seit Vardamir war es in Númenor Brauch, dass die Könige ihren Nachfolgern das Zepter vor ihrem Tod überließen.<ref>[[J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.): ''[[Nachrichten aus Mittelerde]]''. Teil II: ''Das Zweite Zeitalter'', III. ''Die Linie der Könige von Elros. Könige von Númenor</ref> | |||
==Links== | |||
* [[Medium:Ardapedia_Silmarillon_Genealogie.pdf|Silmarillion Stammbaum]] (PDF, ca. 108 kb) | * [[Medium:Ardapedia_Silmarillon_Genealogie.pdf|Silmarillion Stammbaum]] (PDF, ca. 108 kb) | ||
* [https://web.archive.org/web/20250403151539/http://gernot-katzers-spice-pages.com/tolkien/edain.pdf Stammbaum der Eldar und Atani] | * [https://web.archive.org/web/20250403151539/http://gernot-katzers-spice-pages.com/tolkien/edain.pdf Stammbaum der Eldar und Atani] | ||
== Quellen == | ==Quellen== | ||
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Version vom 3. Juli 2026, 21:01 Uhr
| Vardamir Nólimon | |
|---|---|
| Bekannt für | |
| Titel | |
| König von Númenor | |
| Eckdaten | |
| Geboren | 61 Z. Z.[1] |
| Gestorben | 471 Z. Z.[1] |
| Volk | Menschen, Dúnedain |
| Ort | Númenor |
| Familie | |
| Vater | Elros Tar-Minyatur |
| Geschwister | Manwendil, Atanalcar, Tindómiel |
| Kinder | Tar-Amandil, Vardilme, Aulendil, Nolondil. |
Vardamir Nólimon gilt im Legendarium als zweiter König von Númenor.
Zeitangabe
- geboren 61 Z. Z.
- 442 Z. Z. erhielt das Zepter von seinem Vater, bestieg den Thron aber nicht und gab das Zepter weiter
- gestorben 471 Z. Z. (er wurde 410 Jahre alt)
Beschreibung
Vardamir wird als zweite König von Númenor angesehen, obwohl er das Zepter sofort an seinen ältesten Sohn Tar-Amandil weitergab, als er es nach dem Tod von Elros Tar-Minyatur erhalten sollte. Er war der einzige männliche Thronerbe, der sofort auf sein Erbe verzichtete. In der Linie der Könige wurde er allerdings so behandelt, als habe er ein Jahr regiert.[2]
Vardamir hatte außer Tar-Amandil noch drei weitere Kinder, seine Tochter Vardilme und seine zwei jüngeren Söhne Aulendil und Nolondil.[3]
Vardamir wurde Nólimon genannt, da er sich voll und ganz dem überlieferten Wissen widmete, das er von Elben und Menschen erwarb. Dieses Wissen gab er weiter und zwar vor allem an seinen Enkel, den späteren König Tar-Elendil, genannt Parmaite. Dieser verfasste zahlreichen Bücher und Sammelwerke, um die Überlieferungen seines Großvaters für die Nachwelt festzuhalten.
Etymologie
Der Name Vardamir bedeutet Juwel der Varda und setzt sich aus dem Namen der Valie Varda sowie dem Quenya-Wort míre für Juwel zusammen.[4]
Der Name Nólimon enthält den Quenya-Begriff nóle für langes Mühen, Kunde, Wissen und bedeutet damit der Gelehrte.[5]
Sonstiges
Seit Vardamir war es in Númenor Brauch, dass die Könige ihren Nachfolgern das Zepter vor ihrem Tod überließen.[6]
Links
- Silmarillion Stammbaum (PDF, ca. 108 kb)
- Stammbaum der Eldar und Atani
Quellen
| Vorgänger | König von Númenor | Nachfolger |
| Elros Tar-Minyatur | 442 Z. Z. | Tar-Amandil |
- ↑ 1,0 1,1 J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe: Anhang A, Annalen der Könige und Herrscher, I: Die númenórischen Könige
- ↑ J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): Nachrichten aus Mittelerde. Teil II: Das Zweite Zeitalter, II. Aldarion und Erendis; Das Weib des Seefahrers, Anmerkung 26
- ↑ J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): Nachrichten aus Mittelerde. Teil II: Das Zweite Zeitalter, II. Aldarion und Erendis; Das Weib des Seefahrers, Stammbaum
- ↑ J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): Das Silmarillion. Quenta Silmarillion, Anhang: Elemente in den Quenya- und Sindarin-Namen Eintrag zu mír.
- ↑ J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): Das Silmarillion. Quenta Silmarillion, Anhang: Elemente in den Quenya- und Sindarin-Namen Eintrag zu gúl.
- ↑ J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): Nachrichten aus Mittelerde. Teil II: Das Zweite Zeitalter, III. Die Linie der Könige von Elros. Könige von Númenor
