Festbaum: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Bild:Party Tree (Movie).jpg|thumb|320px|Der Festbaum in der ''Der Herr der Ringe''-Filmtrilogie.]]
[[Bild:Party Tree (Movie).jpg|thumb|320px|Der Baum der den Festbaum in der ''[[Der Herr der Ringe (Filmtrilogie)|Der Herr der Ringe-Filmtrilogie]]'' darstellt.]]
Der '''Festbaum''' (Original: ''Party Tree'', In der Übersetzung von [[Wolfgang Krege]]: ''Festwiesenbaum'') ist im [[Legendarium]] ein Baum in [[Hobbingen]].
Der '''Festbaum''' (Original ''Party Tree''; bei [[Wolfgang Krege|Krege]] ''Festwiesenbaum'') ist im [[Legendarium]] ein Baum auf der [[Festwiese]] in [[Hobbingen]].


== Beschreibung ==
== Beschreibung ==
Der von den Bewohnerns Hobbingens so genannte ''Festbaum'', war ein großer Baum, der auf der [[Festwiese]] südlich von [[Beutelsend]] stand.  
Der Festbaum wuchs auf einer großen [[Festwiese|Wiese]] auf dem [[Bühl]] in [[Hobbingen]] im [[Westviertel]] des [[Auenland]]es, südlich von [[Beutelsend]], nördlich des [[Beutelhaldenweg]]s und westlich der [[Bühlstraße]].


Während [[Saruman|Scharrer]]s Willkürherrschaft wurde er im November 3019 [[Drittes Zeitalter|D.Z.]] von seinen [[Strolche]]n abgehauen. [[Samweis Gamdschie|Sam Gamdschie]] pflanzte nach dem [[Ringkrieg]] an derselben Stelle den einzigen [[Mallorn]] [[Eriador]]s.
Seinen Namen erhielt der Festbaum am [[22. September]] 3001 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]] (1401 [[Auenland-Kalender|A. Z.]]), als auf der Wiese die [[Abschiedsfest|Geburtstagsfeier]] zu [[Bilbo Beutlin]]s 111. Geburtstag und [[Frodo Beutlin]]s 33. Geburtstag stattfand.<ref name=“HdR1,1“>[[J. R. R. Tolkien]]: ''[[Der Herr der Ringe]]''. Buch I, Erstes Kapitel: ''Ein lang erwartetes Fest''</ref>


== Hintergrund ==
== Legendarium ==
Bei den Vorbereitungen für [[Bilbo Beutlin]]s [[Bilbos Abschiedsfest|Abschiedsfest]] am [[22. September]] 3001 D.Z. wurde der Festbaum mit vielen Laternen geschmückt. Über ihm wurde ein großes Zelt errichtet, in dem Bilbo seine Abschiedsrede hielt.
Für dieses Fest wurden auf der Wiese zahlreiche kleine und große Zelte aufgebaut. Ein besonders großes Zelt war so hoch gebaut, dass der Baum darin Platz fand. Er stand am Kopf des längsten Tisches.
 
Bei den Vorbereitungen für das Geburtstagsfest wurde der Festbaum mit vielen Laternen geschmückt. Vor dem Baum, auf einem Stuhl stehend, hielt Bilbo Beutlin seine Abschiedsrede, bevor er sich den [[Einer Ring|Einen Ring]] auf den Finger steckte, vor den Augen der versammelten [[Hobbits]] verschwand und schließlich das Auenland verließ.<ref name=“HdR1,1“></ref>
 
Nach dem [[Ringkrieg]] bot die Festwiese einen trostlosen Anblick. Der Festbaum war gefällt worden und lag welk und tot auf der Wiese.<ref>[[J. R. R. Tolkien]]: ''[[Der Herr der Ringe]]''. Buch VI, Achtes Kapitel: ''Die Befreiung des Auenlandes''</ref> [[Samweis Gamdschie]] pflanzte an seiner Stelle eine kleine silberne Nuss aus dem Kästchen, das [[Galadriel]] ihm geschenkt hatte. Im Frühjahr 3020 D. Z. (1420 A. Z.) wuchs dort der einzige [[Mallorn]] westlich des [[Nebelgebirge]]s.<ref>[[J. R. R. Tolkien]]: ''[[Der Herr der Ringe]]''. Buch VI, Achtes Kapitel: ''Die Befreiung des Auenlandes''</ref>
 
Im [[Viertes Zeitalter|Vierten Zeitalter]] entwickelte sich im Westviertel, insbesondere rund um den Bühl in Hobbingen, der Brauch, am [[6. April]] auf der Festwiese zu feiern und zu tanzen. Einige [[Hobbits]] erklärten, dies sei zu Ehren des Geburtstages von Samweis Gamdschie, andere glaubten, es sei der Tag gewesen, an dem der Mallorn erstmals geblüht hatte, während wiederum andere dachten, es werde an diesem Tag des Neujahres der [[Elben]] gedacht.<ref>[[J. R. R. Tolkien]]: ''[[Der Herr der Ringe]]''. Anhang D: ''Die Kalender''</ref>


== Sonstiges ==
== Sonstiges ==
[[J. R. R. Tolkien]] wurde vermutlich zum Festbaum und dessen Schicksal durch eine alte Weide inspiriert, die sich in Sarehole über den Mühlteich lehnte. In seiner Kindheit war Tolkien anscheinend auf ihr herum geklettert und er war sehr aufgebracht, als sie die Weide eines Tages fällten und das tote Holz zu nichts verwendeten, sondern den Baum einfach liegen ließen.  
Möglicherweise  wurde [[J. R. R. Tolkien]]s Festbaum und dessen Schicksal durch eine alte Weide inspiriert, die sich in Sarehole über den Mühlteich neigte. [[Humphrey Carpenter]] berichtet in '' [[J. R. R. Tolkien: Eine Biographie]]'', dass Tolkien in seiner Kindheit häufig auf diesen Baum geklettert sei. Eines Tages sei diese Weide gefällt worden. Carpenter hielt in der Biographie fest, dass Tolkien nie vergessen habe, wie eines Tages der Stamm einfach dalag und zu nichts weiter verwendet wurde.<ref>[[Humphrey Carpenter]]: ''[[J. R. R. Tolkien: Eine Biographie]]''. Kapitel II: ''Birmingham''</ref>
 
Das gleiche Schicksal erlitt der Festbaum in ''[[Der Herr der Ringe]]''.


== Quellen ==
== Quellen ==
 
<references/>
* J. R. R. Tolkien: ''Der Herr der Ringe''.
** Erstes Buch, Erstes Kapitel: ''Ein lang erwartetes Fest''.
** Sechstes Buch, Achtes Kapitel: ''Die Befreiung des Auenlandes''.
** Sechstes Buch, Neuntes Kapitel: ''Die Grauen Anfurten''.
* [[Wayne G. Hammond]] und [[Christina Scull]]: ''[[J. R. R. Tolkien – Der Künstler]]''.
** IV „Der Hobbit“, Bild: ''Der Bühl: Hobbingen jenseits der Wässer''.
* [[Humphrey Carpenter]]: ''[[J. R. R. Tolkien: Eine Biographie]]''.


[[Kategorie:Bäume]]
[[Kategorie:Bäume]]

Aktuelle Version vom 3. Februar 2026, 14:06 Uhr

Der Baum der den Festbaum in der Der Herr der Ringe-Filmtrilogie darstellt.

Der Festbaum (Original Party Tree; bei Krege Festwiesenbaum) ist im Legendarium ein Baum auf der Festwiese in Hobbingen.

Beschreibung

Der Festbaum wuchs auf einer großen Wiese auf dem Bühl in Hobbingen im Westviertel des Auenlandes, südlich von Beutelsend, nördlich des Beutelhaldenwegs und westlich der Bühlstraße.

Seinen Namen erhielt der Festbaum am 22. September 3001 D. Z. (1401 A. Z.), als auf der Wiese die Geburtstagsfeier zu Bilbo Beutlins 111. Geburtstag und Frodo Beutlins 33. Geburtstag stattfand.[1]

Legendarium

Für dieses Fest wurden auf der Wiese zahlreiche kleine und große Zelte aufgebaut. Ein besonders großes Zelt war so hoch gebaut, dass der Baum darin Platz fand. Er stand am Kopf des längsten Tisches.

Bei den Vorbereitungen für das Geburtstagsfest wurde der Festbaum mit vielen Laternen geschmückt. Vor dem Baum, auf einem Stuhl stehend, hielt Bilbo Beutlin seine Abschiedsrede, bevor er sich den Einen Ring auf den Finger steckte, vor den Augen der versammelten Hobbits verschwand und schließlich das Auenland verließ.[1]

Nach dem Ringkrieg bot die Festwiese einen trostlosen Anblick. Der Festbaum war gefällt worden und lag welk und tot auf der Wiese.[2] Samweis Gamdschie pflanzte an seiner Stelle eine kleine silberne Nuss aus dem Kästchen, das Galadriel ihm geschenkt hatte. Im Frühjahr 3020 D. Z. (1420 A. Z.) wuchs dort der einzige Mallorn westlich des Nebelgebirges.[3]

Im Vierten Zeitalter entwickelte sich im Westviertel, insbesondere rund um den Bühl in Hobbingen, der Brauch, am 6. April auf der Festwiese zu feiern und zu tanzen. Einige Hobbits erklärten, dies sei zu Ehren des Geburtstages von Samweis Gamdschie, andere glaubten, es sei der Tag gewesen, an dem der Mallorn erstmals geblüht hatte, während wiederum andere dachten, es werde an diesem Tag des Neujahres der Elben gedacht.[4]

Sonstiges

Möglicherweise wurde J. R. R. Tolkiens Festbaum und dessen Schicksal durch eine alte Weide inspiriert, die sich in Sarehole über den Mühlteich neigte. Humphrey Carpenter berichtet in J. R. R. Tolkien: Eine Biographie, dass Tolkien in seiner Kindheit häufig auf diesen Baum geklettert sei. Eines Tages sei diese Weide gefällt worden. Carpenter hielt in der Biographie fest, dass Tolkien nie vergessen habe, wie eines Tages der Stamm einfach dalag und zu nichts weiter verwendet wurde.[5]

Quellen

  1. 1,0 1,1 J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Buch I, Erstes Kapitel: Ein lang erwartetes Fest
  2. J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Buch VI, Achtes Kapitel: Die Befreiung des Auenlandes
  3. J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Buch VI, Achtes Kapitel: Die Befreiung des Auenlandes
  4. J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Anhang D: Die Kalender
  5. Humphrey Carpenter: J. R. R. Tolkien: Eine Biographie. Kapitel II: Birmingham