Leuchtfeuerberge von Gondor: Unterschied zwischen den Versionen
Rigund (Diskussion | Beiträge) Quellen nachgeschlagen und im Textfluss verlinkt, Abschnitt Filmtrilogie neu, Abschnitt Sonstiges noch unbearbeitet (Quellen?) |
Rigund (Diskussion | Beiträge) weitere Quelle eingefügt |
||
| Zeile 30: | Zeile 30: | ||
Auch im südlichen Teil Gondors, an den Südhängen und südlichen Ausläufern des Weißen Gebirges, befanden sich Leuchtfeuer. | Auch im südlichen Teil Gondors, an den Südhängen und südlichen Ausläufern des Weißen Gebirges, befanden sich Leuchtfeuer. | ||
Wie die bekannteren, aber nicht unbedingt wichtigeren, nördlichen Leuchtfeuer waren die südlichen dafür gedacht, in Zeiten der Gefahr die Bevölkerung des ganzen Landes zu mobilisieren. Entlang der Südflanke des Gebirges konnte so das riesige Gebiet zwischen [[Anduin]] und [[Pinnath Gelin]] erreicht werden mit einer Bevölkerung, die zwar vor allem in kleinen Dörfern und vereinzelten Bauernhöfen lebte, die aber dennoch viele Zehn- oder Hunderttausende betrug, wobei außer [[Dol Amroth]] und [[Pelargir]] keine Stadt hier mehr als ein paar hundert Einwohner gehabt haben dürfte. | Wie die bekannteren, aber nicht unbedingt wichtigeren, nördlichen Leuchtfeuer waren die südlichen dafür gedacht, in Zeiten der Gefahr die Bevölkerung des ganzen Landes zu mobilisieren. Entlang der Südflanke des Gebirges konnte so das riesige Gebiet zwischen [[Anduin]] und [[Pinnath Gelin]] erreicht werden mit einer Bevölkerung, die zwar vor allem in kleinen Dörfern und vereinzelten Bauernhöfen lebte, die aber dennoch viele Zehn- oder Hunderttausende betrug, wobei außer [[Dol Amroth]] und [[Pelargir]] keine Stadt hier mehr als ein paar hundert Einwohner gehabt haben dürfte.<ref name ="Minas Tirith"></ref> | ||
== Quellen == | == Quellen == | ||
Version vom 27. Juli 2026, 07:21 Uhr
Die Leuchtfeuerberge am Weißen Gebirge (Original: Beacons of Gondor)
Geografie
An der Nordflanke des östlichen Teils des Weißen Gebirges waren auf vorspringenden oder vorgelagerten Hügeln die Leuchtfeuer von Gondor eingerichtet. Sie hießen von Ost nach West:
- Amon Dîn (östlich des Drúadan-Waldes)
- Eilenach (im Drúadan-Wald)
- Nardol (westlich des Drúadan-Waldes)
- Erelas
- Min-Rimmon
- Calenhad
- Halifirien (am südlichen Ende des Firienwaldes)[1]
Beschreibung
Diese sieben Leuchtfeuer wurden stets von Menschen aus Gondor bzw. Rohan bewacht, den sogenannten "Hütern des Lichts".[2]
Die Feuer dienten dazu, Botschaften zu senden oder im Kriegsfall die Verbündeten aus Rohan zu Hilfe zu rufen. Die Leuchtfeuer wurden von Gondor eingerichtet, nachdem der Nachrichtenaustausch über die Palantiri nicht mehr möglich war.[2]
Legendarium
Im Ringkrieg wurde das östlichste Feuer am Amon Dín entfacht, um den Truppen von Rohan zu melden, dass nun die Zeit gekommen sei, Gondor mit all ihrer Macht zu helfen.[1]
Filmtrilogie
Die Leuchtfeuer werden im dritten Teil der Herr-der-Ringe-Filmtrilogie gezeigt. Sie spielen im Unterschied zur Buchvorlage eine größere Rolle für die Kontaktaufnahme mit Rohan, denn der Rote Pfeil, der Théoden durch den Boten Hirgon überbracht wurde, fehlt hier.
Auch werden die Leuchtfeuer im Film nicht schon entzündet, während Gandalf und Pippin noch nach Minas Tirith reiten, sondern ohne Zutun Denethors erst auf Gandalfs Betreiben hin durch Pippin.
Die Berge, auf denen sich die Leuchtfeuer befinden, sind in der filmischen Darstellung deutlich höher als dies der Beschreibung im Buch entspricht.[3]
Sonstiges
Auch im südlichen Teil Gondors, an den Südhängen und südlichen Ausläufern des Weißen Gebirges, befanden sich Leuchtfeuer.
Wie die bekannteren, aber nicht unbedingt wichtigeren, nördlichen Leuchtfeuer waren die südlichen dafür gedacht, in Zeiten der Gefahr die Bevölkerung des ganzen Landes zu mobilisieren. Entlang der Südflanke des Gebirges konnte so das riesige Gebiet zwischen Anduin und Pinnath Gelin erreicht werden mit einer Bevölkerung, die zwar vor allem in kleinen Dörfern und vereinzelten Bauernhöfen lebte, die aber dennoch viele Zehn- oder Hunderttausende betrug, wobei außer Dol Amroth und Pelargir keine Stadt hier mehr als ein paar hundert Einwohner gehabt haben dürfte.[1]
Quellen
- ↑ 1,0 1,1 1,2 J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Fünftes Buch, Erstes Kapitel: Minas Tirith
- ↑ 2,0 2,1 J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): Nachrichten aus Mittelerde. Teil III: Das Dritte Zeitalter, II. Cirion und Eorl und die Freundschaft zwischen Gondor und Rohan, (3) Ciron und Eorl
- ↑ Peter Jackson: Der-Herr-der-Ringe-Filmtrilogie. New Line Cinema, WingNut Films
| Leuchtfeuerberge von Gondor | |
| Amon Dîn • Eilenach • Nardol • Erelas • Min-Rimmon • Calenhad • Halifirien | |
