Festbaum: Unterschied zwischen den Versionen
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Der '''Festbaum''' ( | Der '''Festbaum''' (Original ''Party Tree''; bei [[Wolfgang Krege|Krege]] ''Festwiesenbaum'') ist im [[Legendarium]] ein Baum auf der [[Festwiese]] in [[Hobbingen]]. | ||
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Der Festbaum wuchs auf einer großen [[Festwiese|Wiese]] auf dem [[Bühl]] in [[Hobbingen]] im [[Westviertel]] des [[Auenland]]es, südlich von [[Beutelsend]], nördlich des [[Beutelhaldenweg]]s und westlich der [[Bühlstraße]]. | |||
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Für dieses Fest wurden auf der Wiese zahlreiche kleine und große Zelte aufgebaut. Ein besonders großes Zelt war so hoch gebaut, dass der Baum darin Platz fand. Er stand am Kopf des längsten Tisches. | |||
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Nach dem [[Ringkrieg]] bot die Festwiese einen trostlosen Anblick. Der Festbaum war gefällt worden und lag welk und tot auf der Wiese.<ref>[[J. R. R. Tolkien]]: ''[[Der Herr der Ringe]]''. Buch VI, Achtes Kapitel: ''Die Befreiung des Auenlandes''</ref> [[Samweis Gamdschie]] pflanzte an seiner Stelle eine kleine silberne Nuss aus dem Kästchen, das [[Galadriel]] ihm geschenkt hatte. Im Frühjahr 3020 D. Z. (1420 A. Z.) wuchs dort der einzige [[Mallorn]] westlich des [[Nebelgebirge]]s.<ref>[[J. R. R. Tolkien]]: ''[[Der Herr der Ringe]]''. Buch VI, Achtes Kapitel: ''Die Befreiung des Auenlandes''</ref> | |||
Im [[Viertes Zeitalter|Vierten Zeitalter]] entwickelte sich im Westviertel, insbesondere rund um den Bühl in Hobbingen, der Brauch, am [[6. April]] auf der Festwiese zu feiern und zu tanzen. Einige [[Hobbits]] erklärten, dies sei zu Ehren des Geburtstages von Samweis Gamdschie, andere glaubten, es sei der Tag gewesen, an dem der Mallorn erstmals geblüht hatte, während wiederum andere dachten, es werde an diesem Tag des Neujahres der [[Elben]] gedacht.<ref>[[J. R. R. Tolkien]]: ''[[Der Herr der Ringe]]''. Anhang D: ''Die Kalender''</ref> | |||
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Möglicherweise wurde [[J. R. R. Tolkien]]s Festbaum und dessen Schicksal durch eine alte Weide inspiriert, die sich in Sarehole über den Mühlteich neigte. [[Humphrey Carpenter]] berichtet in '' [[J. R. R. Tolkien: Eine Biographie]]'', dass Tolkien in seiner Kindheit häufig auf diesen Baum geklettert sei. Eines Tages sei diese Weide gefällt worden. Carpenter hielt in der Biographie fest, dass Tolkien nie vergessen habe, wie eines Tages der Stamm einfach dalag und zu nichts weiter verwendet wurde.<ref>[[Humphrey Carpenter]]: ''[[J. R. R. Tolkien: Eine Biographie]]''. Kapitel II: ''Birmingham''</ref> | |||
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Aktuelle Version vom 3. Februar 2026, 14:06 Uhr

Der Festbaum (Original Party Tree; bei Krege Festwiesenbaum) ist im Legendarium ein Baum auf der Festwiese in Hobbingen.
Beschreibung
Der Festbaum wuchs auf einer großen Wiese auf dem Bühl in Hobbingen im Westviertel des Auenlandes, südlich von Beutelsend, nördlich des Beutelhaldenwegs und westlich der Bühlstraße.
Seinen Namen erhielt der Festbaum am 22. September 3001 D. Z. (1401 A. Z.), als auf der Wiese die Geburtstagsfeier zu Bilbo Beutlins 111. Geburtstag und Frodo Beutlins 33. Geburtstag stattfand.[1]
Legendarium
Für dieses Fest wurden auf der Wiese zahlreiche kleine und große Zelte aufgebaut. Ein besonders großes Zelt war so hoch gebaut, dass der Baum darin Platz fand. Er stand am Kopf des längsten Tisches.
Bei den Vorbereitungen für das Geburtstagsfest wurde der Festbaum mit vielen Laternen geschmückt. Vor dem Baum, auf einem Stuhl stehend, hielt Bilbo Beutlin seine Abschiedsrede, bevor er sich den Einen Ring auf den Finger steckte, vor den Augen der versammelten Hobbits verschwand und schließlich das Auenland verließ.[1]
Nach dem Ringkrieg bot die Festwiese einen trostlosen Anblick. Der Festbaum war gefällt worden und lag welk und tot auf der Wiese.[2] Samweis Gamdschie pflanzte an seiner Stelle eine kleine silberne Nuss aus dem Kästchen, das Galadriel ihm geschenkt hatte. Im Frühjahr 3020 D. Z. (1420 A. Z.) wuchs dort der einzige Mallorn westlich des Nebelgebirges.[3]
Im Vierten Zeitalter entwickelte sich im Westviertel, insbesondere rund um den Bühl in Hobbingen, der Brauch, am 6. April auf der Festwiese zu feiern und zu tanzen. Einige Hobbits erklärten, dies sei zu Ehren des Geburtstages von Samweis Gamdschie, andere glaubten, es sei der Tag gewesen, an dem der Mallorn erstmals geblüht hatte, während wiederum andere dachten, es werde an diesem Tag des Neujahres der Elben gedacht.[4]
Sonstiges
Möglicherweise wurde J. R. R. Tolkiens Festbaum und dessen Schicksal durch eine alte Weide inspiriert, die sich in Sarehole über den Mühlteich neigte. Humphrey Carpenter berichtet in J. R. R. Tolkien: Eine Biographie, dass Tolkien in seiner Kindheit häufig auf diesen Baum geklettert sei. Eines Tages sei diese Weide gefällt worden. Carpenter hielt in der Biographie fest, dass Tolkien nie vergessen habe, wie eines Tages der Stamm einfach dalag und zu nichts weiter verwendet wurde.[5]
Quellen
- ↑ 1,0 1,1 J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Buch I, Erstes Kapitel: Ein lang erwartetes Fest
- ↑ J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Buch VI, Achtes Kapitel: Die Befreiung des Auenlandes
- ↑ J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Buch VI, Achtes Kapitel: Die Befreiung des Auenlandes
- ↑ J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Anhang D: Die Kalender
- ↑ Humphrey Carpenter: J. R. R. Tolkien: Eine Biographie. Kapitel II: Birmingham
