Elendur (Sohn von Isildur): Unterschied zwischen den Versionen

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'''Elendur''', ''Isildurs Sohn''
{{Charakterbox
|Name          = Elendur
|Bild          = Elendur.jpg
|Bildinfo      = [[Anke Eißmann]], ''Elendur'', 2008


==Zeitangaben==
|Bekannt für  = Elendur galt als einer der Größten und Schönsten aus dem Geschlecht Elendils<ref name="NaM11">[[J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.): ''[[Nachrichten aus Mittelerde|Unfinished Tales]]''. Teil Drei: Das Dritte Zeitalter, Kapitel I: ''Das Verhängnis auf den Schwertelfeldern'', Anmerkung 11.</ref>
* geb. [[Zweites Zeitalter|3299 Z.Z.]]  
|Bekannt für 2 =
* —  [[Drittes Zeitalter|2 D.Z.]] (144 Jahre alt)
|Bekannt für 3 =


==Volk==
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[[Menschen]], [[Edain]], [[Dúnedain]]
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|Geboren      = {{ZZ|3299}}<ref name="NaM11"></ref>
|Gestorben    = {{DZ|2}}<ref>[[J. R. R. Tolkien]]: ''[[Der Herr der Ringe]]''. Anhang B, Die Aufzählung der Jahre: ''Das Dritte Zeitalter''.</ref><br>[[Verhängnis auf den Schwertelfeldern]]<ref name="SilmarillionB">[[J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.): ''[[Das Silmarillion]]''. ''Von den Ringen der Macht und dem Dritten Zeitalter, Worin diese Erzählungen zum Ende kommen''.</ref>
|Volk          = [[Menschen]]
|Zugehörigkeit = [[Dúnedain|Númenorer]]
|Ort          = [[Númenor]]<br>[[Gondor]]<ref name="NaM">[[J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.): ''[[Nachrichten aus Mittelerde]]''. Teil Drei: Das Dritte Zeitalter, Kapitel I: ''Das Verhängnis auf den Schwertelfeldern''.</ref>
|Sprache      =
 
|Eltern        =          <!--Nur verwenden, wenn beide Elternteile bekannt sind-->
|Mutter        =          <!--Nur verwenden, wenn nur die Mutter bekannt ist-->
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|Geschwister  = [[Aratan]], [[Ciryon]] und [[Valandil (Sohn von Isildur)|Valandil]]<ref name="NaM"></ref>
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|Kleidung      =
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|Audioinfo    =
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}}'''Elendur''' ist im [[Legendarium]] ein [[Mensch|Mann]] aus [[Númenor]] und der älteste Sohn [[Isildur]]s.


==Beschreibung==
==Beschreibung==
Elendur war der älteste Sohn [[Isildur]]s aus [[Númenor]] und wurde im Jahr {{ZZ|3299}} geboren.<ref name="NaM11"></ref> Seine jüngeren Brüder waren [[Aratan]], [[Ciryon]] und [[Valandil (Sohn von Isildur)|Valandil]]. Elendur war der Enkel [[Elendil der Lange|Elendils]]. Elendil gehörte zu den [[Getreue]]n Númenors. Das waren Númenórer, die den Elben und alten Traditionen Númenors treu geblieben waren.<ref name="SilmarillionA">[[J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.): ''[[Das Silmarillion]]''. Akallabêth: ''Der Untergang von Númenor''.</ref>
Elendur war stark und weise und wirkte majestätisch, ohne stolz zu sein. Er galt als einer der Größten und Schönsten aus dem Geschlecht Elendils.<ref name="NaM"></ref> Er war seinem Großvater Elendil besonders ähnlich. Auch [[Aragorn II.]], der ein Nachkomme von Elendurs Bruder [[Valandil]] war, wies eine auffallende Ähnlichkeit mit Elendur auf.<ref>[[J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.): ''[[Nachrichten aus Mittelerde|Unfinished Tales]]''. Teil Drei: Das Dritte Zeitalter, Kapitel I: ''Das Verhängnis auf den Schwertelfeldern'', Anmerkung 26.</ref>


Elendur war [[Isildur]]s ältester Sohn. Er war der Thronerbe. Doch als er zusammen mit seinem Vater, seinen Brüdern [[Aratan]] und [[Ciryon]], auf den [[Schwertelfelder]]n umkam, fiel der Thron seinem jüngeren Bruder [[Valandil, Sohn Isildurs|Valandil]] zu.  
==Legendarium==
Elendurs Urgroßvater [[Amandil]] sah die Zerstörung Númenors voraus und riet seinem Sohn Elendil, vorzusorgen.<ref name="SilmarillionA"></ref> Daraufhin bereiteten sie nicht nur  neun Schiffe vor, sondern verstauten auch diejenigen Dinge auf den Schiffen, die sie vor der Vernichtung Númenors retten wollten, darunter ein Sämling von [[Nimloth (Baum)|Nimloth]] und die sieben [[Palantíri]].<ref name="AnhangA">[[J. R. R. Tolkien]]: ''[[Der Herr der Ringe]]''. Anhang A, Annalen der Könige und Herrscher: ''Die Númenórischen Könige''.</ref> Als sie im Jahr 3319 Z. Z. in See stachen und Númenor unterging,  war Elendur 20 Jahre alt.<ref name="AnhangB">[[J. R. R. Tolkien]]: ''[[Der Herr der Ringe]]''. Anhang B, Die Aufzählung der Jahre: ''Das Zweite Zeitalter''.</ref>


Zur Zeit des Untergangs [[Númenor|Númenors]] im Jahre 3319 des [[Zweites Zeitalter|Zweite Zeitalters]], konnte er zusammen mit Isildur und dessen Bruder [[Anárion]] auf den Schiffen des [[Elendil|Elendils]] nach [[Mittelerde]] flüchten, wo das Königreich von [[Arnor]] gegründet wurde.
Elendur kam gemeinsam mit seinem Vater Isildur und seinem Onkel [[Anárion (Sohn von Elendil)|Anárion]] nach Mittelerde. Sie gelangten mit ihren Schiffen zu den Mündungen des [[Anduin]].<ref name="NaM"></ref> Im Jahr 3320 Z. Z. wurden die Reiche [[Gondor]] und [[Arnor]] gegründet.<ref name="AnhangB"></ref> Elendurs Vater Isildur errichtete [[Minas Ithil]] und lebte dort mit seiner Familie. Sein Onkel Anárion begründete [[Minas Anor]], das spätere [[Minas Tirith (Gondor)|Minas Tirith]]. Im Jahr 3429 Z. Z. eroberte [[Sauron]] Minas Ithil.<ref name="AnhangB"></ref> Isildur floh mit seiner Familie nach Arnor zu Elendil und begab sich anschließend nach [[Lindon]] zu [[Gil-galad]].<ref name="NaM"></ref>


* [http://ardapedia.herr-der-ringe-film.de/images/f/f3/Ardapedia_Silmarillon_Genealogie.pdf Silmarillion Stammbaum herunterladen (PDF, ca. 108 kb)]
Im Jahr 3430 Z. Z. schlossen Elendil und Gil-Galad das [[Letztes Bündnis|Letzte Bündnis]] von [[Elben]] und [[Menschen]].<ref name="AnhangB"></ref> Elendur gehörte zum Heer des Bündnisses. Ein Jahr später zog das Heer nach [[Bruchtal|Imladris]], wo seine Mutter und sein jüngster Bruder Valandil zurückblieben.<ref name="NaM"></ref> Im Jahr 3434 Z. Z. überquerte Elendur gemeinsam mit dem Heer das [[Nebelgebirge]] und sie marschierten weiter Richtung [[Mordor]]. In der [[Schlacht von Dagorlad]] besiegten sie Saurons Streitkräfte, die sich daraufhin nach [[Barad-dûr]] zurückzogen.<ref name="AnhangB"></ref>


==Externe Links==
Nach der Schlacht schickte Isildur Elendurs Brüder Aratan und Ciryon zurück nach Minas Ithil. Sie sollten verhindern, dass Sauron entkommen konnte, falls er durch den Pass von [[Cirith Ungol|Cirith Dúath]] zu fliehen versuchte. Zudem sollten sie Minas Ithil sichern.<ref name="NaM11"></ref> Elendur blieb während der Zeit der Belagerung bei seinem Vater, nahm jedoch nicht am letzten Kampf auf dem [[Orodruin]] teil. Die Belagerung von Barad-dûr dauerte sieben Jahre. Sein Onkel Anárion wurde während der Belagerung von einem geworfenen Stein erschlagen. Sein Großvater Elendil fiel im letzten Kampf gegen Sauron. Isildur konnte mit einem Bruchstück von Elendils zerbrochenem Schwert [[Narsil]] den [[Der Eine Ring|Einen Ring]] von Saurons Hand abschneiden und ihn an sich nehmen. Sauron war besiegt, und sein Geist suchte das Weite. Nun begann ein neues Zeitalter.<ref name="NaM"></ref><ref name="AnhangB"></ref>
* [http://gernot-katzers-spice-pages.com/tolkien/edain.pdf Stammbaum der Eldar und Atani]
 
[[Datei:Matěj Čadil – But the ring was lost.jpg|thumb|290px|[[Matěj Čadil]], ''But the ring was lost'', 2022]]
Elendur kehrte mit seinem Vater nach Gondor zurück. Nach dem Tod Anárions war Isildur König der [[Dúnedain]] in Arnor und Gondor. Im Jahr 2 des [[Drittes Zeitalter|Dritten Zeitalters]], am 5. [[Yavannië|Ivanneth]], zog Elendur gemeinsam mit seinem Vater und seinen beiden Brüdern Aratan und Ciryon in den Norden. Zu seinem Gefolge gehörten zweihundert Ritter und Soldaten. Isildur wählte den Weg entlang des Anduin und wollte zunächst nach Imladris ziehen. Am dreißigsten Tag ihrer Reise, dem 5. Narbeleth, erreichten sie die nördliche Grenze der [[Schwertelfelder]]. Dort wurden sie von einer Schar [[Orks]] angegriffen. Von den zweihundert Männern überlebten nur drei den [[Verhängnis auf den Schwertelfeldern|Angriff]]. Elendur und seine beiden Brüder fielen bei dem Angriff. Isildur konnte zunächst entkommen. Während seiner Flucht schwamm er durch den Anduin, wobei ihm der Eine Ring vom Finger glitt und im Fluss verloren ging. Dadurch wurde Isildur wieder sichtbar. Als er das Ufer erreichte, wurde er von Orkpfeilen getötet. Der Eine Ring blieb auf dem Grund des Flusses zurück.<ref name="SilmarillionB"></ref><ref name="NaM"></ref>
 
Nach dem Tod Isildurs und seiner drei älteren Söhne war Valandil der einzige überlebende Sohn Isildurs. Er wurde später, im Jahr 10 D. Z., König von Arnor. In Gondor übernahm dagegen [[Meneldil]], der Sohn Anárions, die Königswürde.<ref name="NaM"></ref>
 
==Stammbaum==
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{{Stammbaum/ende}}
 
==Etymologie==
[[Helmut W. Pesch]] übersetzt den [[Quenya]]-Namen ''Elendur'' mit ''„Sternendiener“'' oder ''„Elbendiener“''.<ref>[[Helmut W. Pesch]]: ''[[Das große Elbisch-Buch]]''. Kapitel VII ''Wörterbuch Quenya-Deutsch'', ''Elendur''.</ref>
 
==Werkgeschichte==
In einer früheren Fassung trug Isildurs ältester Sohn den Namen ''Kiryandil''. Er wurde in dieser Fassung im Jahr 3318 Z. Z. geboren und war der letzte Mensch, der auf Númenor geboren wurde.<ref>[[J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.): ''[[The History of Middle-earth]] Vol. XII [[The Peoples of Middle-earth]]''. Part One: The Prologue and Appendices to The Lord of the Rings, Kapitel VII ''The Heirs of Elendil'', S. 208.</ref>
 
==Quellen==
<references/>


[[Kategorie:Personen]]
[[Kategorie:Personen]]
[[Kategorie:Menschen]]
[[Kategorie:Menschen]]
[[Kategorie:Dúnedain]]
[[en:Elendur (son of Isildur)]]
[[fr:encyclo/personnages/hommes/2a/numenoreens/elendur]]
[[fi:Elendur_(Isildurin_poika)]]

Aktuelle Version vom 4. September 2026, 20:07 Uhr

Elendur
Anke Eißmann, Elendur, 2008
Anke Eißmann, Elendur, 2008
Bekannt für
  • Elendur galt als einer der Größten und Schönsten aus dem Geschlecht Elendils[1]
Eckdaten
Geboren 3299 Z. Z.[1]
Gestorben 2 D. Z.[2]
Verhängnis auf den Schwertelfeldern[3]
Volk Menschen
Zugehörigkeit Númenorer
Ort Númenor
Gondor[4]
Familie
Vater Isildur
Geschwister Aratan, Ciryon und Valandil[4]

Elendur ist im Legendarium ein Mann aus Númenor und der älteste Sohn Isildurs.

Beschreibung

Elendur war der älteste Sohn Isildurs aus Númenor und wurde im Jahr 3299 Z. Z. geboren.[1] Seine jüngeren Brüder waren Aratan, Ciryon und Valandil. Elendur war der Enkel Elendils. Elendil gehörte zu den Getreuen Númenors. Das waren Númenórer, die den Elben und alten Traditionen Númenors treu geblieben waren.[5]

Elendur war stark und weise und wirkte majestätisch, ohne stolz zu sein. Er galt als einer der Größten und Schönsten aus dem Geschlecht Elendils.[4] Er war seinem Großvater Elendil besonders ähnlich. Auch Aragorn II., der ein Nachkomme von Elendurs Bruder Valandil war, wies eine auffallende Ähnlichkeit mit Elendur auf.[6]

Legendarium

Elendurs Urgroßvater Amandil sah die Zerstörung Númenors voraus und riet seinem Sohn Elendil, vorzusorgen.[5] Daraufhin bereiteten sie nicht nur neun Schiffe vor, sondern verstauten auch diejenigen Dinge auf den Schiffen, die sie vor der Vernichtung Númenors retten wollten, darunter ein Sämling von Nimloth und die sieben Palantíri.[7] Als sie im Jahr 3319 Z. Z. in See stachen und Númenor unterging, war Elendur 20 Jahre alt.[8]

Elendur kam gemeinsam mit seinem Vater Isildur und seinem Onkel Anárion nach Mittelerde. Sie gelangten mit ihren Schiffen zu den Mündungen des Anduin.[4] Im Jahr 3320 Z. Z. wurden die Reiche Gondor und Arnor gegründet.[8] Elendurs Vater Isildur errichtete Minas Ithil und lebte dort mit seiner Familie. Sein Onkel Anárion begründete Minas Anor, das spätere Minas Tirith. Im Jahr 3429 Z. Z. eroberte Sauron Minas Ithil.[8] Isildur floh mit seiner Familie nach Arnor zu Elendil und begab sich anschließend nach Lindon zu Gil-galad.[4]

Im Jahr 3430 Z. Z. schlossen Elendil und Gil-Galad das Letzte Bündnis von Elben und Menschen.[8] Elendur gehörte zum Heer des Bündnisses. Ein Jahr später zog das Heer nach Imladris, wo seine Mutter und sein jüngster Bruder Valandil zurückblieben.[4] Im Jahr 3434 Z. Z. überquerte Elendur gemeinsam mit dem Heer das Nebelgebirge und sie marschierten weiter Richtung Mordor. In der Schlacht von Dagorlad besiegten sie Saurons Streitkräfte, die sich daraufhin nach Barad-dûr zurückzogen.[8]

Nach der Schlacht schickte Isildur Elendurs Brüder Aratan und Ciryon zurück nach Minas Ithil. Sie sollten verhindern, dass Sauron entkommen konnte, falls er durch den Pass von Cirith Dúath zu fliehen versuchte. Zudem sollten sie Minas Ithil sichern.[1] Elendur blieb während der Zeit der Belagerung bei seinem Vater, nahm jedoch nicht am letzten Kampf auf dem Orodruin teil. Die Belagerung von Barad-dûr dauerte sieben Jahre. Sein Onkel Anárion wurde während der Belagerung von einem geworfenen Stein erschlagen. Sein Großvater Elendil fiel im letzten Kampf gegen Sauron. Isildur konnte mit einem Bruchstück von Elendils zerbrochenem Schwert Narsil den Einen Ring von Saurons Hand abschneiden und ihn an sich nehmen. Sauron war besiegt, und sein Geist suchte das Weite. Nun begann ein neues Zeitalter.[4][8]

Matěj Čadil, But the ring was lost, 2022

Elendur kehrte mit seinem Vater nach Gondor zurück. Nach dem Tod Anárions war Isildur König der Dúnedain in Arnor und Gondor. Im Jahr 2 des Dritten Zeitalters, am 5. Ivanneth, zog Elendur gemeinsam mit seinem Vater und seinen beiden Brüdern Aratan und Ciryon in den Norden. Zu seinem Gefolge gehörten zweihundert Ritter und Soldaten. Isildur wählte den Weg entlang des Anduin und wollte zunächst nach Imladris ziehen. Am dreißigsten Tag ihrer Reise, dem 5. Narbeleth, erreichten sie die nördliche Grenze der Schwertelfelder. Dort wurden sie von einer Schar Orks angegriffen. Von den zweihundert Männern überlebten nur drei den Angriff. Elendur und seine beiden Brüder fielen bei dem Angriff. Isildur konnte zunächst entkommen. Während seiner Flucht schwamm er durch den Anduin, wobei ihm der Eine Ring vom Finger glitt und im Fluss verloren ging. Dadurch wurde Isildur wieder sichtbar. Als er das Ufer erreichte, wurde er von Orkpfeilen getötet. Der Eine Ring blieb auf dem Grund des Flusses zurück.[3][4]

Nach dem Tod Isildurs und seiner drei älteren Söhne war Valandil der einzige überlebende Sohn Isildurs. Er wurde später, im Jahr 10 D. Z., König von Arnor. In Gondor übernahm dagegen Meneldil, der Sohn Anárions, die Königswürde.[4]

Stammbaum

Earendil
Elwing
Elros
Elrond
Elendil
Isildur
Anárion
Elendur
Aratan
Ciryon
Valandil
Meneldil
Eldacar
Könige
von Gondor
Könige
von Arnor
Könige
von Arthedain
Stammesführer
der Dúnedain
Aragorn
Arwen

Etymologie

Helmut W. Pesch übersetzt den Quenya-Namen Elendur mit „Sternendiener“ oder „Elbendiener“.[9]

Werkgeschichte

In einer früheren Fassung trug Isildurs ältester Sohn den Namen Kiryandil. Er wurde in dieser Fassung im Jahr 3318 Z. Z. geboren und war der letzte Mensch, der auf Númenor geboren wurde.[10]

Quellen

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): Unfinished Tales. Teil Drei: Das Dritte Zeitalter, Kapitel I: Das Verhängnis auf den Schwertelfeldern, Anmerkung 11.
  2. J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Anhang B, Die Aufzählung der Jahre: Das Dritte Zeitalter.
  3. 3,0 3,1 J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): Das Silmarillion. Von den Ringen der Macht und dem Dritten Zeitalter, Worin diese Erzählungen zum Ende kommen.
  4. 4,0 4,1 4,2 4,3 4,4 4,5 4,6 4,7 4,8 J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): Nachrichten aus Mittelerde. Teil Drei: Das Dritte Zeitalter, Kapitel I: Das Verhängnis auf den Schwertelfeldern.
  5. 5,0 5,1 J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): Das Silmarillion. Akallabêth: Der Untergang von Númenor.
  6. J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): Unfinished Tales. Teil Drei: Das Dritte Zeitalter, Kapitel I: Das Verhängnis auf den Schwertelfeldern, Anmerkung 26.
  7. J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Anhang A, Annalen der Könige und Herrscher: Die Númenórischen Könige.
  8. 8,0 8,1 8,2 8,3 8,4 8,5 J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Anhang B, Die Aufzählung der Jahre: Das Zweite Zeitalter.
  9. Helmut W. Pesch: Das große Elbisch-Buch. Kapitel VII Wörterbuch Quenya-Deutsch, Elendur.
  10. J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): The History of Middle-earth Vol. XII The Peoples of Middle-earth. Part One: The Prologue and Appendices to The Lord of the Rings, Kapitel VII The Heirs of Elendil, S. 208.