Minas Morgul: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Minas Morgul''' ([[Sindarin]] für ‚Turm der [[Morgul|schwarzen Magie]]‘) ist im [[Legendarium]] der Sitz der [[Nazgûl]]. | |||
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Von seiner Bauweise scheint Minas Morgul dem früheren [[Minas Ithil]] entsprochen zu haben, außer, dass die Schönheit dem Schrecken gewichen war. Die Spitze des Turmes drehte sich langsam hin und her wie ein riesiger, gespenstischer Kopf und um die Mauern der Feste flackerte ein geisterhaftes Licht. Im [[Imlad Morgul|Morgultal]] wachsen aufgrund der Nähe zur Stadt nur vergiftete Pflanzen, auch der [[Morgulduin|Morgulbach]] ist giftig.<ref>[[J. R. R. Tolkien]]: ''[[Der Herr der Ringe]]''. Viertes Buch, Achtes Kapitel: ''Die Treppen von Cirith Ungol''.</ref> | |||
Von seiner Bauweise scheint Minas Morgul dem früheren [[Minas Ithil]] entsprochen zu haben, außer dass die Schönheit dem Schrecken gewichen war. Die Spitze des Turmes drehte sich langsam hin und her wie ein riesiger, gespenstischer Kopf und um die Mauern der Feste flackerte ein geisterhaftes Licht. Im [[Imlad Morgul|Morgultal]] wachsen aufgrund der Nähe zur Stadt nur vergiftete Pflanzen, auch der [[Morgulduin|Morgulbach]] ist giftig. | |||
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Nach dem Ende des Hexenreiches von [[Angmar]] floh der [[Hexenkönig]] aus dem Norden und kam nach Mordor. Dorthin rief er die anderen Nazgûl und sammelte seine Kräfte. Im Jahre 2000 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]] griff er schließlich Minas Ithil an und belagerte die Stadt. Zwei Jahre später war die Verteidigung gebrochen, die Stadt fiel ins Dunkel und der [[Palantír]] der Stadt ging in den Besitz Saurons über. Minas Ithil wurde in Minas Morgul umbenannt, die bisherige Schwesterstadt [[Minas Anor]] in [[Minas Tirith (Gondor)|Minas Tirith]]. [[Ithilien]] wurde vom Großteil seiner Bewohner verlassen.<ref name="HDR A">[[J. R. R. Tolkien]]: ''[[Der Herr der Ringe]]''. Anhang A: ''Annalen der Könige und Herrscher'' 4. ''Gondor und die Erben von Anárion''</ref> | |||
Im Jahr 2050 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]] ritt der letzte König von [[Gondor]], [[Earnur]], gegen den Tat des [[Truchsess]]en [[Mardil Voronwe]], nach Minas Morgul, nachdem er vom Hexenkönig beleidigt und zum Zweikampf herausgefordert worden war. Earnur und sein Gefolge wurden nie wieder gesehen.<ref name="HDR A"></ref> | |||
Während des [[Ringkrieg]]es war Minas Morgul ein Brückenkopf für die Angriffe auf Gondor. Die Armee, die den Angriff auf [[Osgiliath]] und die Belagerung von Minas Tirith durchführte, brach von Minas Morgul auf. Der Statthalter zu dieser Zeit war [[Gothmog (Statthalter von Minas Morgul)|Gothmog]].<ref>[[J. R. R. Tolkien]]: ''[[Der Herr der Ringe]]''. Fünftes Buch, Sechstes Kapitel: ''Die Schlacht auf den Pelennor-Feldern''.</ref> | |||
Nach dem Ende des Ringkriegs beschloss König [[Aragorn II.|Elessar]], Minas Morgul dem Erdboden gleichmachen zu lassen. Für viele lange Jahre war es für Menschen unbewohnbar, weswegen zum Sitz des Fürsten von Ithilien [[Faramir (Sohn von Denethor II.)|Faramir]] die [[Emyn Arnen]] bestimmt wurde.<ref>[[J. R. R. Tolkien]]: ''[[Der Herr der Ringe]]''. Sechstes Buch, Fünftes Kapitel: ''Der Truchsess und der König''.</ref> | |||
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Aktuelle Version vom 12. März 2026, 22:14 Uhr

Minas Morgul (Sindarin für ‚Turm der schwarzen Magie‘) ist im Legendarium der Sitz der Nazgûl.
Zeitangabe
- 2002 D. Z. vom Obersten der Nazgûl eingenommen und in Minas Morgul umbenannt
- Nach 3019 D. Z. zerstört
Beschreibung
Von seiner Bauweise scheint Minas Morgul dem früheren Minas Ithil entsprochen zu haben, außer, dass die Schönheit dem Schrecken gewichen war. Die Spitze des Turmes drehte sich langsam hin und her wie ein riesiger, gespenstischer Kopf und um die Mauern der Feste flackerte ein geisterhaftes Licht. Im Morgultal wachsen aufgrund der Nähe zur Stadt nur vergiftete Pflanzen, auch der Morgulbach ist giftig.[1]
Hintergrund
Nach dem Ende des Hexenreiches von Angmar floh der Hexenkönig aus dem Norden und kam nach Mordor. Dorthin rief er die anderen Nazgûl und sammelte seine Kräfte. Im Jahre 2000 D. Z. griff er schließlich Minas Ithil an und belagerte die Stadt. Zwei Jahre später war die Verteidigung gebrochen, die Stadt fiel ins Dunkel und der Palantír der Stadt ging in den Besitz Saurons über. Minas Ithil wurde in Minas Morgul umbenannt, die bisherige Schwesterstadt Minas Anor in Minas Tirith. Ithilien wurde vom Großteil seiner Bewohner verlassen.[2]
Im Jahr 2050 D. Z. ritt der letzte König von Gondor, Earnur, gegen den Tat des Truchsessen Mardil Voronwe, nach Minas Morgul, nachdem er vom Hexenkönig beleidigt und zum Zweikampf herausgefordert worden war. Earnur und sein Gefolge wurden nie wieder gesehen.[2]
Während des Ringkrieges war Minas Morgul ein Brückenkopf für die Angriffe auf Gondor. Die Armee, die den Angriff auf Osgiliath und die Belagerung von Minas Tirith durchführte, brach von Minas Morgul auf. Der Statthalter zu dieser Zeit war Gothmog.[3]
Nach dem Ende des Ringkriegs beschloss König Elessar, Minas Morgul dem Erdboden gleichmachen zu lassen. Für viele lange Jahre war es für Menschen unbewohnbar, weswegen zum Sitz des Fürsten von Ithilien Faramir die Emyn Arnen bestimmt wurde.[4]
Quellen
- ↑ J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Viertes Buch, Achtes Kapitel: Die Treppen von Cirith Ungol.
- ↑ 2,0 2,1 J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Anhang A: Annalen der Könige und Herrscher 4. Gondor und die Erben von Anárion
- ↑ J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Fünftes Buch, Sechstes Kapitel: Die Schlacht auf den Pelennor-Feldern.
- ↑ J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Sechstes Buch, Fünftes Kapitel: Der Truchsess und der König.
