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Orodreth beunruhigte diese Botschaft. Túrin wies den Rat Círdans jedoch zurück und misstraute den Boten. Arminas fragte Túrin, ob er tatsächlich dem Hause Hador entstamme. Túrin, der seine wahre Identität geheim halten wollte, wurde zornig und beleidigte Arminas. Arminas entgegnete, dass er nur gefragt habe, weil Túrin in seinen Augen wenig Ähnlichkeit mit den Angehörigen des Hauses Hador zu haben schien. Er berichtete von Húrin und Tuor und hob deren höfliches Wesen, ihre Bereitschaft, guten Rat anzunehmen, und ihre Ehrfurcht vor den Herren des Westens hervor. Er warnte Túrin, dass sein Verhalten zu einem Schicksal führen könne, das den Erwartungen der Häuser Hador und Bëor widerspreche. | |||
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==Sonstiges== | |||
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==Quellen== | |||
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Aktuelle Version vom 8. August 2026, 12:55 Uhr
| Arminas | |
|---|---|
| Eckdaten | |
| Geboren | lebte im 5. Jahrhundert des E. Z. (J. S.) |
| Volk | Elben |
| Zugehörigkeit | Noldor Angrods Volk[1] |
| Ort | Dorthonion[2] Falas[1][3] |
Arminas ist im Legendarium ein Elb aus dem Volk der Noldor.
Beschreibung
Arminas war ein Noldor und gehörte zu Angrods Volk. Nach der Dagor Aglareb lebte Angrods Volk an den kargen Nordhängen Dorthonions.[2] Nach der Dagor Bragollach, im Jahr 455 E. Z. , ließ sich Arminas bei Círdans Volk im Süden nieder.
Legendarium
Im Jahr 495 E. Z. entsandte Círdan Arminas und Gelmir als Boten nach Nargothrond, um Orodreth vor einer großen Gefahr für Nargothrond zu warnen.[1]
Auf ihrem Weg begegneten Arminas und Gelmir in Dor-lómin Tuor, der nach der Pforte der Noldor suchte. Sie erklärten ihm, dass er unmittelbar vor der Pforte stehe. Sie durchquerten sie gemeinsam, geleiteten ihn ein Stück und leuchteten ihm mit einer der blau leuchtenden „Feanorischen Lampen“ der Noldor den Weg. Sie sagten Tuor, dass ihm ein großes Schicksal bestimmt sei, das ihn weit weg aus diesen Landen führen werde. Außerdem gaben sie ihm mit auf den Weg, dass sein Haus die Gunst Ulmos genieße und dieser ihm gewiss helfen werde, wenn er den Weg nach Gondolin suche.[4]
Als sie in Nargothrond ankamen, berichteten Arminas und Gelmir Orodreth und Túrin, dass sich unter den Hängen der Ered Wethrin und im Pass des Sirion Scharen von Orks und anderen üblen Kreaturen sammelten. Sie berichteten, dass Ulmo zu Círdan gekommen sei und ihm aufgetragen habe, dem Fürsten von Nargothrond folgende Worte mitzuteilen:
| „ | Schließ die Tore der Festung und geh nicht hinaus. Wirf die Steine deines Stolzes in den lauten Fluss, damit das kriechende Unheil den Eingang nicht finde. | “ |
— J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): Das Silmarillion. Übersetzt von Wolfgang Krege. 27. Auflage. Klett-Cotta, Stuttgart 2015. Quenta Silmarillion, Kapitel XVII: Von Túrin Turambar, S. 333. | ||
Orodreth beunruhigte diese Botschaft. Túrin wies den Rat Círdans jedoch zurück und misstraute den Boten. Arminas fragte Túrin, ob er tatsächlich dem Hause Hador entstamme. Túrin, der seine wahre Identität geheim halten wollte, wurde zornig und beleidigte Arminas. Arminas entgegnete, dass er nur gefragt habe, weil Túrin in seinen Augen wenig Ähnlichkeit mit den Angehörigen des Hauses Hador zu haben schien. Er berichtete von Húrin und Tuor und hob deren höfliches Wesen, ihre Bereitschaft, guten Rat anzunehmen, und ihre Ehrfurcht vor den Herren des Westens hervor. Er warnte Túrin, dass sein Verhalten zu einem Schicksal führen könne, das den Erwartungen der Häuser Hador und Bëor widerspreche. Túrin beleidigte Arminas abermals und nannte ihn einen Boten des Unheils.
Daraufhin brachen Arminas und Gelmir auf und kehrten nach Süden zurück.[5]
Orodreth ließ die Brücke nicht zerstören und Glaurung konnte Nargothrond einnehmen.[1][5]
Sonstiges
Warum Círdan Arminas und Gelmir auf einem so weiten Weg entlang der Küste bis zur Furt von Drengist schickte, wird nicht erklärt. Arminas begründete den Weg mit größerer Schnelligkeit und Geheimhaltung. Es wurde jedoch vermutet, dass die Reise auf Ulmos Willen zurückging, damit die beiden Tuor in Dor-lómin begegnen und ihn durch die Pforte der Noldor geleiten konnten. Dafür gibt es im Text jedoch keinen ausdrücklichen Hinweis.[5]
Quellen
- ↑ 1,0 1,1 1,2 1,3 J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): Das Silmarillion. Quenta Silmarillion, Kapitel XXI: Von Túrin Turambar.
- ↑ 2,0 2,1 J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): Das Silmarillion. Quenta Silmarillion, Kapitel XIV: Von Beleriand und seinen Reichen.
- ↑ J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): Das Silmarillion. Quenta Silmarillion, Kapitel V: Von Eldamar und den Fürsten der Eldalië.
- ↑ J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): Unfinished Tales. Part One: The Seccond Age, Kapitel II: Of Tuor and his Coming to Gondolin, S. 28-30.
- ↑ 5,0 5,1 5,2 J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): Unfinished Tales. Teil Eins: The First Age, Kapitel II: Narn I Hîn Húrin, Notes S. 205-209.
