Huorns: Unterschied zwischen den Versionen
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Huorns | Die Natur der Huorns ist nicht überliefert, da selbst [[Baumbart]] ungerne über sie sprach. [[Meriadoc Brandybock]] vermutete, es handele sich um [[Ents]], die fast zu Bäumen geworden sind.<ref name= "HDR III 9">[[J. R. R. Tolkien]]: ''[[Der Herr der Ringe]]''. Übersetzt von Margaret Carroux und Ebba-Margareta von Freymann. Klett-Cotta, Stuttgart 1969/1970. (Im Original erschienen 1954/55 unter dem Titel ''The Lord of the Rings''.) Drittes Buch, Neuntes Kapitel: ''Treibgut und Beute''</ref> Dieses Phänomen „baumisch“ gewordener Ents war durchaus nicht selten.<ref>[[J. R. R. Tolkien]]: ''[[Der Herr der Ringe]]''. Übersetzt von Margaret Carroux und Ebba-Margareta von Freymann. Klett-Cotta, Stuttgart 1969/1970. (Im Original erschienen 1954/55 unter dem Titel ''The Lord of the Rings''.) Drittes Buch, Viertes Kapitel: ''Baumbart''</ref> | ||
Bekannt sind die Huorns des [[Fangorn]]waldes, weitere Wohnorte sind unbekannt. | |||
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* Am 2. März 3019 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]], beim letzten Marsch der Ents nach [[Isengart]], folgte eine große Anzahl Huorns den Ents. Es sah so aus, als ob der ganze Wald in Bewegung war. Nachdem Sarumans Heer aus Isengart marschiert war, starteten die Ents und Huorns ihren Angriff. Während die Ents Isengart angriffen, bildeten die Huorns einen dichten Wald rings um Isengart und kümmerten sich um die fliehenden Orks. Die [[Menschen]] ließen sie laufen, nachdem sie verhört wurden. Nach dem Kampf bauten die Ents zusammen mit den Huorns Dämme und Gräben, um das gesamte Wasser des [[Isen]] durch Isengart zu leiten. Sie wollten damit sämtliche Feuer löschen und den Schmutz Isengards wegspülen. Nachdem Gandalf am 3. März nach Isengart | * Am 2. März 3019 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]], beim letzten Marsch der Ents nach [[Isengart]], folgte eine große Anzahl Huorns den Ents. Es sah so aus, als ob der ganze Wald in Bewegung war. Nachdem Sarumans Heer aus Isengart marschiert war, starteten die Ents und Huorns ihren Angriff. Während die Ents Isengart angriffen, bildeten die Huorns einen dichten Wald rings um Isengart und kümmerten sich um die fliehenden Orks. Die [[Menschen]] ließen sie laufen, nachdem sie verhört wurden. Nach dem Kampf bauten die Ents zusammen mit den Huorns Dämme und Gräben, um das gesamte Wasser des [[Isen]] durch Isengart zu leiten. Sie wollten damit sämtliche Feuer löschen und den Schmutz Isengards wegspülen. Nachdem [[Gandalf]] am 3. März nach Isengart gekommen war und um Beistand gebeten hatte, enstandte Baumbart den Huornwald nach [[Helms Klamm]].<ref name= "HDR III 9"/> | ||
* Am Morgen des 4. März 3019 [[D. Z.]] half der plötzlich erschienene Huornwald bei der Vernichtung des Orkheeres, welches [[Schlacht von Helms Klamm|Helms Klamm]] belagerte. Unter der Führung einiger [[Baumhirten]] versperrten sie den fliehenden Gefolgsleuten Sarumans den einzigen Fluchtweg, indem sie einen dichten Wald mit verschlungenen Zweigen quer durch das ganze [[Klammtal]] bildeten. Den Orks blieb nicht anderes übrig, als durch diesen Wald zu fliehen, wenn sie nicht von den Reitern Rohans oder von [[Erkenbrand]]s Männern erschlagen werden wollten. Dies besiegelte ihr Schicksal. Keiner von Ihnen kehrte je wieder aus diesem Wald zurück. Auch ihre Leichen waren unauffindbar. In der darauffolgenden Nacht verschwand der Huornwald so plötzlich, wie er erschienen war. Die Huorns und Ents hatten sich zurück in den Fangorn begeben. Dabei passierten sie das Lager von Gandalf und [[Théoden]], die auf dem Weg nach Isengart waren. An der Stelle, an der der Wald gestanden hatte, fand man eine Grube, die mit einem Berg von Steinen zugedeckt war. Es wird geglaubt, dass darunter die Orks von den Huorns begraben wurden. Aber niemand wagte sich dem Hügel zu nähern. Man nannte sie später die [[Todeshöhe]], und keine Pflanze wollte auf ihr wachsen.<ref>[[J. R. R. Tolkien]]: ''[[Der Herr der Ringe]]''. Übersetzt von Margaret Carroux und Ebba-Margareta von Freymann. Klett-Cotta, Stuttgart 1969/1970. (Im Original erschienen 1954/55 unter dem Titel ''The Lord of the Rings''.) Drittes Buch, Siebtes Kapitel: ''Helms Klamm''</ref> | |||
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Aktuelle Version vom 1. August 2026, 21:09 Uhr
Huorns sind im Legendarium baumartige Lebewesen.
Beschreibung
Die Natur der Huorns ist nicht überliefert, da selbst Baumbart ungerne über sie sprach. Meriadoc Brandybock vermutete, es handele sich um Ents, die fast zu Bäumen geworden sind.[1] Dieses Phänomen „baumisch“ gewordener Ents war durchaus nicht selten.[2]
Bekannt sind die Huorns des Fangornwaldes, weitere Wohnorte sind unbekannt.
Hintergrund
- Am 2. März 3019 D. Z., beim letzten Marsch der Ents nach Isengart, folgte eine große Anzahl Huorns den Ents. Es sah so aus, als ob der ganze Wald in Bewegung war. Nachdem Sarumans Heer aus Isengart marschiert war, starteten die Ents und Huorns ihren Angriff. Während die Ents Isengart angriffen, bildeten die Huorns einen dichten Wald rings um Isengart und kümmerten sich um die fliehenden Orks. Die Menschen ließen sie laufen, nachdem sie verhört wurden. Nach dem Kampf bauten die Ents zusammen mit den Huorns Dämme und Gräben, um das gesamte Wasser des Isen durch Isengart zu leiten. Sie wollten damit sämtliche Feuer löschen und den Schmutz Isengards wegspülen. Nachdem Gandalf am 3. März nach Isengart gekommen war und um Beistand gebeten hatte, enstandte Baumbart den Huornwald nach Helms Klamm.[1]
- Am Morgen des 4. März 3019 D. Z. half der plötzlich erschienene Huornwald bei der Vernichtung des Orkheeres, welches Helms Klamm belagerte. Unter der Führung einiger Baumhirten versperrten sie den fliehenden Gefolgsleuten Sarumans den einzigen Fluchtweg, indem sie einen dichten Wald mit verschlungenen Zweigen quer durch das ganze Klammtal bildeten. Den Orks blieb nicht anderes übrig, als durch diesen Wald zu fliehen, wenn sie nicht von den Reitern Rohans oder von Erkenbrands Männern erschlagen werden wollten. Dies besiegelte ihr Schicksal. Keiner von Ihnen kehrte je wieder aus diesem Wald zurück. Auch ihre Leichen waren unauffindbar. In der darauffolgenden Nacht verschwand der Huornwald so plötzlich, wie er erschienen war. Die Huorns und Ents hatten sich zurück in den Fangorn begeben. Dabei passierten sie das Lager von Gandalf und Théoden, die auf dem Weg nach Isengart waren. An der Stelle, an der der Wald gestanden hatte, fand man eine Grube, die mit einem Berg von Steinen zugedeckt war. Es wird geglaubt, dass darunter die Orks von den Huorns begraben wurden. Aber niemand wagte sich dem Hügel zu nähern. Man nannte sie später die Todeshöhe, und keine Pflanze wollte auf ihr wachsen.[3]
Filmtrilogie
In der „Special Extended Edition“ des zweiten Teiles sieht man, wie die Huorns Richtung Helms Klamm marschieren, um dann später, wie im Buch, den fliehenden Uruk-hai den Weg zu versperren.
Quellen
- ↑ 1,0 1,1 J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Übersetzt von Margaret Carroux und Ebba-Margareta von Freymann. Klett-Cotta, Stuttgart 1969/1970. (Im Original erschienen 1954/55 unter dem Titel The Lord of the Rings.) Drittes Buch, Neuntes Kapitel: Treibgut und Beute
- ↑ J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Übersetzt von Margaret Carroux und Ebba-Margareta von Freymann. Klett-Cotta, Stuttgart 1969/1970. (Im Original erschienen 1954/55 unter dem Titel The Lord of the Rings.) Drittes Buch, Viertes Kapitel: Baumbart
- ↑ J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Übersetzt von Margaret Carroux und Ebba-Margareta von Freymann. Klett-Cotta, Stuttgart 1969/1970. (Im Original erschienen 1954/55 unter dem Titel The Lord of the Rings.) Drittes Buch, Siebtes Kapitel: Helms Klamm
