Dor-Winion: Unterschied zwischen den Versionen
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|NAME=Dor-Winion | |||
|BESCHREIBUNG=dem südlichen Land des Ersten Zeitalters | |||
|NAME2=Dorwinion | |||
|BESCHREIBUNG2=des gleichnamigen Gebiets am Meer von Rhûn | |||
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'''Dor-Winion''' war im [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalter]] ein Weinanbaugebiet in [[Mittelerde]]. Es wird nur in den Stabreimfassungen der [[Narn i Hín Húrin]] erwähnt. | |||
== Lage == | |||
Die Lage Dor-Winions wird mit ''brennender Süden'' (original ''burning south'') beschrieben, was sowohl den Süden [[Beleriand]]s als auch den [[Harad|Süden Mittelerdes]] bezeichnen kann.<ref name="HoME III I 2 II>J. R. R. Tolkien: ''[[The Lays of Beleriand]].'' (The History of Middle-earth, Band III.) Herausgegeben von Christopher Tolkien. George Allen & Unwin, London 1985. I ''The Lay of the Children of Húrin''. The second version of the Lay. II. ''Túrin‘s Fostering''</ref> | |||
== Hintergrund == | |||
Die [[Zwerge]] von [[Nogrod]] brachten den Wein von Dor-Winion in Fässern nach Norden, wo er unter anderem in [[Menegroth]] ausgeschenkt wurde. Die [[Noldor]] griffen gerne auf diesen Wein zurück, da sie auf den [[valinor]]ischen verzichten mussten.<ref name="HoME III I 2 II></ref> | |||
== Etymologie == | |||
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== Quellen == | |||
<references/> | |||
[[Kategorie:Länder und Regionen]] | |||
Version vom 17. März 2026, 20:07 Uhr
Dor-Winion war im Ersten Zeitalter ein Weinanbaugebiet in Mittelerde. Es wird nur in den Stabreimfassungen der Narn i Hín Húrin erwähnt.
Lage
Die Lage Dor-Winions wird mit brennender Süden (original burning south) beschrieben, was sowohl den Süden Beleriands als auch den Süden Mittelerdes bezeichnen kann.[1]
Hintergrund
Die Zwerge von Nogrod brachten den Wein von Dor-Winion in Fässern nach Norden, wo er unter anderem in Menegroth ausgeschenkt wurde. Die Noldor griffen gerne auf diesen Wein zurück, da sie auf den valinorischen verzichten mussten.[1]
Etymologie
Der Name ist zusammengesetzt aus den Sindarin-Wörtern dôr (‚von einem Volk bewohntes Gebiet‘) und Gwinion, was wiederum aus gwein (‚jung‘) und der Endung -ion (‚Land‘) besteht.[2]
Quellen
- ↑ 1,0 1,1 J. R. R. Tolkien: The Lays of Beleriand. (The History of Middle-earth, Band III.) Herausgegeben von Christopher Tolkien. George Allen & Unwin, London 1985. I The Lay of the Children of Húrin. The second version of the Lay. II. Túrin‘s Fostering
- ↑ J. R. R. Tolkien: Words, Phrases and Passages in The Lord of the Rings. Bearbeitet von Christopher Gilson. in: Parma Eldalamberon Nr. 17 (2007)
