Tinfang Gelion

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Tinfang Gelion ist einer der größten Musiker der Elben.

Zeitangabe

Volk

Elben

Beschreibung

Tinfang Gelion ist neben Maglor und Daeron einer der größten der elbischen Musiker. Bevor Beren nach Doriath kam, musizierte Tinfang dort mit Lúthien, Maglor und Daeron.[1]

Etymologie

Tinfang bedeutet Sternenbart. Der Name leitet sich von tinu (kleiner Stern, Funke) und fang (Bart) ab.

Sonstiges

Sein Name entstammt möglicherweise einem Gedicht J. R. R. Tolkiens, welches dieser "Tinfang Warble" nannte und das von einem Feenvogel handelt.

Werkgeschichte

Tinfang Gelion wird nur in zwei frühen Texten des Legendariums genannt, dem Buch der Verschollenen Geschichten und der frühen Fassung des Leithian-Lieds. In ersterem heißt er Tinfang Zwitschervogel, Quenya Timpinen (Flötenspieler), und ist Gerüchten zufolge zu Hälfte ein Geist aus den Scharen Kementáris und zur anderen Hälfte ein Solosimp oder ein Gnom.[2] Dies widerspricht allerdings späteren Texten, nach denen als einziger Elb Thingol mit einer der Maiar, Melian, vereint war.[3]

Quellen

  1. J. R. R. Tolkien: The Lays of Beleriand. (The History of Middle-earth, Band III.) Herausgegeben von Christopher Tolkien. George Allen & Unwin, London 1985. The Lay of Leithian. Canto III
  2. J. R. R. Tolkien; Christopher Tolkien (Hrsg.): Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 1; Kapitel IV Die Einkerkerung Melkors
  3. J. R. R. Tolkien: Das Silmarillion. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Quenta Silmarillion, XXII Vom Untergang Doriaths.