Glóin (Sohn von Thorin)
| Glóin | |
|---|---|
| Titel | |
| König unter dem Berg | |
| Eckdaten | |
| Geboren | 2136 D. Z. |
| Gestorben | 2385 D. Z. |
| Volk | Zwerge, Durins Volk |
| Ort | Erebor Graues Gebirge[1] |
| Familie | |
| Vater | Thorin I. |
| Kinder | Óin[1] |
Glóin ist im Legendarium ein König der Langbärte und ein Zwerg aus Durins Volk.
Beschreibung
Glóin war nominell der dritte Träger des Titels König unter dem Berg und stammte in direkter männlicher Linie von Durin dem Unsterblichen ab. Sein Sohn und Nachfolger war Óin.
Glóin lebte allerdings nur etwa 74 Jahre am Erebor und herrschte auch nicht vor dort aus, wie der Titel vermuten ließe. Denn sein Vater, König Thorin I., hatte mit seinem Volk im Jahr 2210 D. Z. den Einsamen Berg verlassen, um sich im erzreichen Grauen Gebirge niederzulassen und dort ein neues Zwergenreich zu begründen.[1]
Etymologie
Der Name Glóin ist ein altnordischer Name und bedeutet ‚der Glühende‘.[2]
Er taucht in der Älteren Edda auf, wenn auch in geringfügig anderer Schreibweise. In der Völuspá wird der Namen Gloi genannt.[3]
Sonstiges
- Sein Ur-Urenkel Thrór besaß einen der Sieben Ringe der Macht, der letztlich in die Hände Saurons fiel.[4] Vermutlich hatte dieser Ring zuvor auch Glóin gehört.
Quellen
- ↑ 1,0 1,1 1,2 J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Anhang A (III): Durins Volk.
- ↑ Rudolf Simek: Mittelerde – Tolkien und die germanische Mythologie. 3. Personennamen skandinavischer Herkunft: Zwerge in der Edda und bei Tolkien.
- ↑ Karl Simrock, (Übersetzer u. Herausgeber): Die Edda – Nordische Götter- und Heldensagen I. Die ältere Edda. 1. Wöluspa, Vers 15.
- ↑ J. R. R. Tolkien: Der Hobbit. Erstes Kapitel: Ein unerwartetes Fest.
| Vorgänger | König von Durins Volk | Nachfolger |
| Thorin I. | 2289 – 2385 D. Z. | Óin |
