Dáin I.

Aus Ardapedia
Dáin I.
Titel
König unter dem Berg
Eckdaten
Geboren 2440 D. Z.
Gestorben 2589 D. Z.
Volk Zwerge, Durins Volk
Ort Moria
Graues Gebirge[1]
Familie
Vater Náin II.
Geschwister Borin
Kinder Thrór, Frór, Grór [1]

Dáin I ist im Legendarium ein König der Langbärte.

Beschreibung

Dáin I. war der ältere Sohn von Náin II.. Er gehörte in die Linie der Könige unter dem Berg, die allerdings vier Generationen vor ihm, unter Thorin I. mit ihrem Volk den Erebor verlassen hatten und seitdem im erzreichen Grauen Gebirge siedelten.

Dáin I. hatte drei Söhne: Thrór, Frór und Grór. Zusammen mit Frór, seinem zweiten Sohn, wurde er auf den Stufen seines Palastes von einem Kaltdrachen, dessen Name nicht bekannt ist, erschlagen. Die Kaltdrachen, die in den Einöden nördlich des Gebirges lebten, hatten sich zuvor zunehmend vermehrt und wurden von den Schätzen der Zwerge angezogen.

Nach Dáins Tod verließen die Zwerge das Graue Gebirge und zogen unter der Führung seiner beiden überlebenden Söhne sowohl in die Eisenberge – unter Grór - als auch – unter Thrór - zurück zum Erebor.

Etymologie

Der Name Dáin ist altnordisch und bedeutet möglicherweise ‚der Gestorbene‘, von dā-inn für ‚gestorben‘.[2]

Er ist der Älteren Edda entlehnt. In der Völuspá wird er im selben Vers wie Bifur und Nori genannt.[3] Einer der vier Hirsche, die an der Weltenesche Yggdrasil weiden, trägt ebenfalls den Namen Dáin.[4]

Quellen

  1. 1,0 1,1 J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Anhang A (III): Durins Volk.
  2. Gerhard Köbler: Grammatikalisches Wörterbuch des Altnordischen Online [1]
  3. Karl Simrock, (Übersetzer u. Herausgeber): Die Edda – Nordische Götter- und Heldensagen I. Die ältere Edda. 1. Wöluspa, Vers 11.
  4. Karl Simrock, (Übersetzer u. Herausgeber): Die Edda – Nordische Götter- und Heldensagen I. Die ältere Edda. 2. Grimnismal, Vers 33.


Vorgänger König von Durins Volk Nachfolger
Náin II. 2585 – 2589 D. Z. Thrór