Ost-in-Edhil
| Ost-in-Edhil | |
|---|---|
| Eckdaten | |
| Ort | Eriador |
| Typ | Stadt |
| Bewohner und Geschichte | |
| Bewohner | Elben, Noldor, Sindar |
| Gründung | 750 Z. Z. |
| Zerstörung | 1697 Z. Z.[1] |
| Ereignisse | das Schmieden der Ringe der Macht[1] |
Ost-in-Edhil ist im Legendarium eine Stadt im Süden Eriadors.
Geographie
Ost-in-Edhil lag westlich des Nebelgebirges im Südteil Eriadors, dort wo der Sirannon in den Glanduin mündete. Die Stadt war mit der Zwergenstadt Khazad-dûm durch eine Straße verbunden, die oberhalb des Sirannon entlang lief.[1]
Hintergrund
Ost-in-Edhil wurde von den Noldor ab 750 Z. Z. erbaut und wurde zur Haupstadt des Elbenkönigreiches Eregion. Hier wohnten viele Noldor und Sindar.[1]
Galadriel und Celeborn waren die ersten Herrscher von Eregion. Bald ließ sich Celebrimbor, der Enkel Feanors, in der Stadt nieder und gründete eine Schmiede. Die Elben Ost-in-Edhils freundeten sich mit den im unterirdischen Reich Moria lebenden Zwergen an und begannen, eine Handelsverbindung zu den Zwergen von Khazad-dûm aufzubauen. Dazu legten sie eine breite Straße an, die ihre Stadt Ost-in-Edhil mit dem Tor von Khazad-dûm verband. Beide Gruppen lernten viel von einander über die Schmiedekunst. Einige der Schmiede der Noldor schlossen sich zur Gwaith-i-Mírdain zusammen, einer Vereinigung kunstfertiger Elbenschmiede. Celebrimbor, als Oberhaupt der Gwaith-i-Mírdain, stieg zur einflussreichsten Person des Elbenreichs auf.[2]
Im Jahr 1200 Z. Z. gelangte Sauron in seiner elbengleichen Gestalt als Annatar nach Ost-in-Edhil und versuchte, die Elben für seine Ziele zu gewinnen.[3] Galadriel und Celeborn misstrauten ihm. Sie verließen schließlich Ost-in-Edhil und zogen in den Wald von Lothlórien, nachdem sich die Gwaith-i-Mírdain, durch Sauron aufgestachtelt, zwischen 1350 Z. Z. und 1400 Z. Z. gegen sie erhoben hatten.[1]
Celebrimbor ließ sich dagegen von Sauron täuschen. Unter Saurons Anleitung fertigten die Elben die Ringe der Macht. Bald entdeckte Celebrimbor Saurons wahre Ziele und weigerte sich, ihm die Ringe auszuhändigen. Daraufhin zeigte Sauron sein wahres Gesicht und griff Eregion an. Ost-in-Edhil wurde 1697 Z. Z. zerstört und Celebrimbor erschlagen. Jedoch gelang es ihm vor seinem Tod, die Drei Ringe in Sicherheit zu bringen.[2][1]
Etymologie
Ost-in-Edhil ist Sindarin für ‚Festung der Eldar‘.[4] Dabei steht Ost für ‚Burg‘,‚Festung‘[5] und Edhil ist eine Pluralform des Wortes Edhel,‚Elb‘.[6]
Quellen
- ↑ 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 1,5 J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): Nachrichten aus Mittelerde. Teil Zwei: Das Zweite Zeitalter. IV. Die Geschichte von Galadriel und Celeborn und von Amroth, König von Lórien.
- ↑ 2,0 2,1 J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): Das Silmarillion. Von den Ringen der Macht und dem Dritten Zeitalter.
- ↑ J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe: Anhang B: Zeittafel: Die Jahre der Westlande. Das Zweite Zeitalter.
- ↑ J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): Das Silmarillion. Anhänge. Namensregister. Eintrag zu Ost-in-Edhil.
- ↑ J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): Das Silmarillion. Anhänge. Namensregister. Eintrag zu Ost.
- ↑ J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): Das Silmarillion. Anhänge. Namensregister. Eintrag zu Edhel.
