Guilin

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Guilin
Eckdaten
Geboren unbekannt E. Z.
Gestorben unbekannt
Volk Elben, Noldor
Ort Nargothrond
Familie
Kinder Gwindor, Gelmir

Guilin war ein Noldor-Elb aus dem Ersten Zeitalter

Beschreibung

Über Guilin ist nur bekannt, dass er einer der Noldor aus Nargothrond und Vater von Gelmir und Gwindor war. Sein Sohn Gelmir wurde in der Nirnaeth Arnoediad vor Fingons Festung Barad Eithel von Orks hingerichtet. Gelmirs Bruder Gwindor, der dies mit angesehen hatte, wurde in derselben Schlacht gefangen genommen und von Morgoth versklavt.[1] Von Gwindors weiteres Schicksal wird in der Geschichte von Túrin Turambar mehr erzählt. [2]

Ob Guilin die Rückkehr seines Sohnes Gwindor nach Nargothrond miterlebt hat, ist unklar. Im Silmarillion heißt es, Gwindor sei von seinen eigenen Anverwandten nicht erkannt worden, was die Möglichkeit, dass Guilin zu diesen Anverwandten zählte, zumindest offen lässt.[2]

Etymologie

Die Bedeutung des Namen Guilin ist nicht überliefert.

Werkgeschichte

In Tolkiens Frühwerk ,,The Lays of Beleriand‘‘ wird das Wiedersehen von Guilin, der dort ‚Fuilin‘ heißt, und seinem nach Nargothrond zurückkehrenden Sohn Gwindor (dort ‚Flinding‘) in mehreren Versen geschildert. Dort richtete Guilin für seinen Sohn ein großes Fest aus. Während des Festes goss Guilin seinen wohlgehüteten Met in einen uralten, aufwendig verzierten Silberbecher, der noch aus Valinor stammte.[3]

Quellen

  1. J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): Das Silmarillion, Quenta Silmarillion, Kapitel XX: Von der Fünften Schlacht: Nirnaeth Arnoediad
  2. 2,0 2,1 J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): Das Silmarillion, Quenta Silmarillion, Kapitel XXI: Von Túrin Turambar
  3. J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): The Lays of Beleriand, I. The Lay of the Children of Húrin: III. Failivrin