Letztes Bündnis

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Das Letzte Bündnis, auch als Letzter Bund bezeichnet, ist im Legendarium ein militärisches Bündnis, das am Ende des Zweiten Zeitalters von Elben und Menschen in Mittelerde geschlossen wird, um den Dunklen Herrscher Sauron zu stürzen. [1]

Zeitangabe

Hintergrund

Auslöser für das letzte Bündnis ist der Angriff von Sauron auf Gondor und die Eroberung der Stadt Minas Ithil im Jahr 3429 Z. Z.[2]. Isildur, der Herr der Stadt, kann mit seiner Frau, seinen Söhnen und einem Setzling des Weißen Baumes nach Arnor entkommen. Anárion kann Saurons Truppen vorerst bei Osgiliath stoppen.[1]

Geschichte

Gründung und Vorbereitung

Nach Isildurs Ankunft im Jahr 3430 Z. Z.[2] einigen sich Gil-galad, der Hochkönig der Noldor und Elendil auf die Vorbereitung zum Krieg gegen Sauron und beginnen die gemeinsame Musterung der Heere in Arnor. [3]

Schlacht auf der Dagorlad

In der Schlacht auf der Dagorlad

Belagerung von Barad-dûr

Die Belagerung von Barad-dûr ist der finale Teil des letzten Bündnis, welches im Sieg über Sauron endet Das Bündnis wurde gegründet, als Isildur in Arnor mit der Nachricht eintraf, Sauron habe Minas Ithil erobert. Am Amon Sûl wartete Elendil auf seinen Verbündeten Gil-galad, von wo aus sie nach Imladris zogen. Dort lagerte das Heer für drei Jahre und es wurden Waffen und Pläne geschmiedet. Die Truppen rückten über die Pässe der Hithaeglir vor, überquerten den Anduin und marschierten am Ostufer des Flusses nach Süden. Dort stießen Truppen aus dem Großen Grünwald unter Oropher und aus Lothlórien unter Amdír zu ihnen. Auch aus Khazad-dûm kamen Krieger den Verbündeten zu Hilfe. Die vereinigten Heere zogen durch die von Sauron verwüsteten Braunen Lande und stellten sich auf der Dagorlad zur Schlacht, aus welcher sie siegreich hervorgingen.

Die Verbündeten drangen weiter vor, durchquerten Udûn und die Hochebene von Gorgoroth und begannen die Belagerung von Barad-dûr. In der folgenden siebenjährigen Belagerung der mächtigen Festung wurde Anárion, Elendils jüngerer Sohn, erschlagen.

Als die Belagerung so drückend wurde, dass seine Niederlage beinahe unvermeidlich schien, kam Sauron selbst aus seiner Festung hervor. Der Angriff der Verteidiger war heftig, so dass sie den Ring durchbrachen und bis auf die Hänge des Orodruin vordrangen.

Gil-galad und Elendil kämpften persönlich gegen Sauron, nur unterstützt von Elrond, Círdan und Isildur. Gil-galad und Elendil fielen im Kampf. Doch auch Sauron wurde niedergeworfen, indem Isildur mit den Bruchstücken Narsils den Einen Ring von Saurons Hand schnitt. Durch den plötzlichen Verlust dieses machtvollen Gegenstandes, an den Sauron auch seine Lebensenergie gebunden hatte, wurde Saurons Körper vernichtet und sein Geist stark geschwächt. Entgegen Elronds und Círdans Rat behielt Isildur den Ring als Wergeld für den Tod seines Vaters Elendil und seines Bruders Anárion, anstatt ihn in die Feuer von Sammath Naur zu werfen. Da der Ring in der Welt blieb, existierte Saurons Geist weiter und auch Barad-dûr konnte nicht vollkommen zerstört werden. Isildur wurde schließlich auf den Schwertelfeldern vom Ring verraten.

Quellen

  1. 1,0 1,1 J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.), Das Silmarillion; Von den Ringen der Macht und dem Dritten Zeitalter
  2. 2,0 2,1 2,2 J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe; Anhang B, Die Aufzählung der Jahre: Das Zweite Zeitalter
  3. J. R. R. Tolkien:Der Herr der Ringe Die Gefährten; Buch 2; Kapitel 2: Elronds Rat