Emeldir

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Emeldir
Bekannt für
Eckdaten
Andere Namen Die Mannesmutige[1]
Geboren 406 E. Z. (J. S.)[2]
Volk Menschen
Zugehörigkeit Edain[3]
Ort Ladros, Dorthonion, Beleriand
Brethil[1] (nach 455 E. Z.)[4]
Familie
Haus Haus Beor[3]
Vater Beren
Geschwister zwei ältere Geschwister, deren Namen nicht überliefert sind
Ehepartner Barahir
Kinder Beren & Hiril[2]

Emeldir ist im Legendarium eine Frau aus dem Haus Beor und die Mutter von Beren Erchamion.

Beschreibung

Emeldir war eine Nachfahrin von Beor dem Alten aus dem Haus Beor, dem ersten der drei Häuser der Edain. Sie war das dritte Kind von Beren und hatte zwei ältere Geschwister, deren Namen nicht überliefert sind. Emeldir heiratete Barahir, den Sohn von Bregor, dem Oberhaupt des Hauses Beor, der ebenfalls ein Nachkomme Beors war. Sie hatten zwei gemeinsame Kinder:

Emeldir wurde auch die „Mannesmutige“ genannt. Sie galt als entschlossene und tapfere Frau, die nicht davor zurückgeschreckt wäre, an der Seite ihres Mannes und ihres Sohnes zu kämpfen.[1]

Legendarium

Im Jahr 455 E. Z. (J. S.) kam es zur vierten Schlacht von Beleriand, der Dagor Bragollach.[4] Emeldirs Mann Barahir rettete mit seinen tapfersten Gefährten Finrod Felagund das Leben. Finrod schwor daraufhin den Eid, Barahir und seinem Volk in der Not Freundschaft und Hilfe zu gewähren, und gab ihm zum Zeichen dieses Gelöbnisses seinen Ring. In der Schlacht fiel Bregolas, der nach Bregor Oberhaupt des Hauses Beor geworden war, und Barahir wurde das Oberhaupt des Hauses Beor. Morgoth hatte fast alle vom Volke Beors ausgelöscht.

Emeldirs Mann Barahir, ihr Sohn Beren und die wenigen Getreuen, die überlebt hatten, wollten nach der Schlacht nicht aus Dorthonion fliehen, um weiter gegen den Feind zu kämpfen. Angesichts der aussichtslosen Lage führte Emeldir die überlebenden Frauen und Kinder über gefährliche Pfade durch die Berge nach Brethil. Dort wurden einige von den Haladin aufgenommen, während andere weiter nach Dor-lómin zum Volk des Hauses Hador zogen. Unter ihnen befanden sich auch die beiden Mädchen Morwen und Rían.[1][3]

Im Jahr 460 E. Z. (J. S.)[2] gelang es Sauron durch eine List, Barahirs Versteck zu finden. Barahir und seine Gefährten wurden daraufhin getötet. Einzig Beren überlebte, da er sich zu diesem Zeitpunkt nicht im Lager aufhielt.

Emeldirs Sohn Beren verliebte sich in Lúthien, die Tochter von Melian und Thingol. Diese Liebesgeschichte und insbesondere das Erringen eines Silmarils aus Morgoths Krone zählen zu den großen Erzählungen und Emeldirs Sohn Beren wurde zu einem der bedeutendsten Menschen des ersten Zeitalters.[5]

Zu den bedeutendsten Nachfahren Emeldirs zählen neben ihrem Sohn Beren Elrond und Elros. Außerdem waren alle Könige von Númenor, die Fürsten von Andúnië, die Könige von Andor sowie die Stammesführer der Dúnedain Nachfahren von Elros.[6][7]

Stammbaum

Beor der Alte
Bregor
Beren
Bregolas
Barahir
Emeldir
Baragund
Belegund
Hiril
Beren Erchamion
Luthien
Morwen
Rían
Túrin Turambar
Tuor
Earendil
Elwing
Elrond
Elros

Links

Quellen

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): Das Silmarillion. Quenta Silmarillion, Kapitel XVIII: Vom Verderben Beleriands und von Fingolfings Ende
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): The History of Middle-earth Vol. XI The War of the Jewels. Part Two: The Later Quenta Silmarillion, Kapitel XIV: Of the Coming of Men into the West, S. 231
  3. 3,0 3,1 3,2 J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): Das Silmarillion. Quenta Silmarillion: Kapitel XVII: Von den ersten Menschen im Westen
  4. 4,0 4,1 J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): The History of Middle-earth Vol. XI The War of the Jewels. Part One: The Grey Annals, S. 52
  5. J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): Das Silmarillion. Quenta Silmarillion, Kapitel XIX: Von Beren und Lúthien
  6. J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): Das Silmarillion. Anhänge, Stammbäume II: Die Abkömmlinge von Olwe und Elwe
  7. J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): Das Silmarillion. Anhänge, Stammbäume III: Das Haus Beor