Untergang Doriaths
Der Untergang Doriaths bezeichnet im Legendarium die Zerstörung des Sindarkönigreichs Doriath durch Noldor. Es gilt als der zweite Sippenmord in der Geschichte der Elben.
Zeitangabe
- ca. 505 E. Z. (J. S.)
Beschreibung
Nach dem Tod seiner Eltern Beren und Lúthien erhielt Thingols Erbe Dior das mit einem Silmaril besetzte Nauglamír von einem Fürsten der Grünelben. Feanors Söhne erfuhren davon und forderten in einer Botschaft an Dior den Silmaril als ihr Eigentum zurück, erhielten jedoch keine Antwort. Celegorm stachelte seine Brüder daraufhin auf, einen Angriff auf Doriath vorzubereiten, das sie überraschend im Winter angriffen, sodass es in Menegroth zum zweiten Morden von Elben an Elben kommt.[1]
In den Kämpfen fielen u.a. Celegorm, Curufin und Caranthir, sowie Dior und dessen Gemahlin Nimloth. Ihre kleinen Söhne Eluréd und Elurín wurden von Celegorms Dienern im Wald ausgesetzt.[1]
Den Silmaril konnten Feanors Söhne dennoch nicht erlangen, da Diors Tochter Elwing, mit dem Rest ihres Volkes, vor ihnen zu den Sirionmündungen floh, den Silmaril mit sich führend.[1]
Sonstiges
Maedhros, der den Umgang mit Diors Söhnen bereute, suchte sie lange in den Wäldern von Doriath, jedoch ohne Erfolg. Es ist nicht bekannt, was aus den beiden wurde.[1]
Quellen
- ↑ 1,0 1,1 1,2 1,3 J. R. R. Tolkien: Das Silmarillion: Quenta Silmarillion, XX Vom Untergang Doriaths
| Die Sippenmorde der Elben | |
| Erstes Morden (Alqualonde) • Zweites Morden (Doriath) • Drittes Morden (Mündungen des Sirion) | |
