Curu
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Curu (Sindarin für Fähigkeit) beschreibt außergewöhnliche und unerklärliche Kräfte, insbesondere des Geistes, die es ermöglichen, den eigenen Willen zu verwirklichen.
Beschreibung
Curu entspricht annähernd dem Begriff Magie, wobei besonders die Eldar Curu von Morgul, d. h. schwarzer Magie, und Wundern, die von Eru gewirkt werden, abgrenzten. Nur letztere sind tatsächlich übernatürliche Veränderungen der natürlichen Ordnung.[1]
Beispiele
- Von Curu leitet sich Curunír (Zauberer) ab, unter denen die Istari die bekanntesten waren. Auch ihr Oberhaupt Saruman wurde von den Elben Curunír genannt, das von ihm bewohnte Tal Nan Curunír.
- Ein mächtiger Elb mit besonderen Zauberkräften war Finrod Felagund, der sich auf Tol-in-Gaurhoth mit Sauron in Zauberliedern maß und Beren und dessen gesamte Gefolgschaft zur Tarnung das Aussehen von Orks verleihen konnte.
- Ebenfalls mächtig in elbischen Zaubergesängen war Lúthien.
- Galadriels Spiegel gilt als ein Beispiel für Elbenmagie.[2]
- Beorn war "zweifelsohne ein wenig ein Magier"[3]
- Auch gab es in Gondor unter den Dúnedain gewisse alte Männer, die Tränke brauten und auf dem Turm Orthanc, vor Sarumans Zeit, die Sterne beobachteten.[4]
Sonstiges
- Der Dunkelelb Túvo wird im Buch der Verschollenen Geschichten Zauberer genannt.
Quellen
- ↑ J. R. R. Tolkien: Late Notes on Verb Structure. in: Parma Eldalamberon, Ausgabe 22
- ↑ J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Zweites Buch, Siebtes Kapitel: Galadriels Spiegel
- ↑ Brief 144
- ↑ J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Drittes Buch, Achtes Kapitel: Der Weg nach Isengart.
