Buch des Thains

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Das Buch des Thains ist im Legendarium die wichtigste Abschrift des Roten Buches der Westmark.

Beschreibung

Das Buch des Thains war die wichtigste Abschrift des Roten Buches der Westmark. Es enthielt eine vollständige handschriftliche Kopie aller fünf Bände sowie zahlreiche Texte, die später ausgelassen oder vergessen wurden.

Die Abschrift wurde in den Groß-Smials, dem Wohnsitz der Familie Tuk, aufbewahrt. Sie war jedoch in Gondor, vermutlich auf Bitten des Urenkels des Thains Peregrin Tuk, angefertigt und im Jahre 172 V. Z. fertiggestellt worden.

Auf Wunsch von König Elessar wurde zudem eine Abschrift des Roten Buches der Periannath gefertigt. Peregrin überbrachte ihm im Jahr 64 V. Z. das Buch des Thains. In Minas Tirith kamen viele Anmerkungen und Verbesserungen hinzu, insbesondere mit Ergänzungen der elbischen Sprache. Die Abschrift des Schreibers Findegil ist die einzige bekannte Fassung, die Bilbos vollständige Übersetzungen aus dem Elbischen enthält.

Darüber hinaus enthält das Buch eine gekürzte Fassung der Erzählung von Aragorn und Arwen. Diese soll von Barahir, dem Enkel von Truchsess Faramir, verfasst worden sein.[1]

Eine Abschrift wurde im Auenland aufbewahrt. Sie diente J. R. R. Tolkien als Vorlage und Quelle für die Abfassung von Der Hobbit, Der Herr der Ringe, Die Abenteuer des Tom Bombadil sowie Das Silmarillion.[2][3]

Quellen