Tar-Elendil

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Tar-Elendil
Titel
König von Númenor
Eckdaten
Geboren 350 Z. Z.[1]
Gestorben 751 Z. Z.[1]
Volk Menschen, Dúnedain
Ort Númenor
Familie
Vater Tar-Amandil
Geschwister Earendur, Mairen
Kinder Silmarien, Isilme, Tar-Meneldur.

Tar-Elendil ist im Legendarium der vierte König von Númenor.

Zeitangabe

König von Númenor von 590 bis 740 Z. Z. (150 Jahre Regierungszeit). Er starb 751 Z.Z. im Alter von 401 Jahren.)

Beschreibung

Tar-Elendil war der vierte König von Númenor. Er war der Sohn Tar-Amandils. Er hatte drei Kinder. Die zwei älteren Töchter hießen Silmarien und Isilme. Das jüngste Kind war der Thronfolger Tar-Meneldur.

Bei Geltung des Prinzip der "absoluten Primogenitur", das die Bevorzugung des oder der ältesten Nachkommen vorsieht, wäre Silmariën Thronfolgerin gewesen. Die Erbfolge richtete sich zu diesem Zeitpunkt aber nach der "agnatischen Primogenitur". Tar-Elendils Töchter waren damit von der Erbfolge ausgeschlossen.

Sonstiges

Tar-Elendil wurde auch Parmaite genannt. Denn er verfasste viele Schriften über das überlieferte Wissen, das er von seinem Großvater Vardamir erwarb.

Unter Tar-Elendil segelte im Jahr 600 Z.Z. das erste Mal wieder ein Schiff der Númenórer mit Veantur als Kapitän nach Mittelerde.

Etymologie

Der Name Elendil ist Quenya und bedeutet Freund der Sterne. Er setzt sich aus den Begriffen Elen und (n)dil zusammen.

El/Elen bedeutet Stern.[2]

(n)dil bedeutet Hingabe, uneigennützige Liebe.[3]

Die Vorsilbe Tar, die in Quenya für hoch steht, wurde von númenorischen Herrschern als Präfix geführt, soweit sie einen Königsnamen in der Sprache der Elben annahmen.[4]

Die adûnaïsche Version des Namen Elendil ist Nimruzîr.[5]

Quellen

  1. 1,0 1,1 J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe: Anhang A, Annalen der Könige und Herrscher, I: Die númenórischen Könige
  2. J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): Das Silmarillion. Quenta Silmarillion, Namensregister Eintrag zu êl, elen
  3. J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): Das Silmarillion. Quenta Silmarillion, Anhang: Elemente in den Quenya- und Sindarin-Namen Eintrag zu (n)dil
  4. J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): Das Silmarillion. Quenta Silmarillion, Anhang: Elemente in den Quenya- und Sindarin-Namen Eintrag zu tar
  5. J. R. R. Tolkien, Christopher Tolkien (ed.): Sauron Defeated Part Three: The Drowning of Anadûnê: (iii) The second text: Commentary, p. 389
Vorgänger König von Númenor Nachfolger
Tar-Amandil 590–740 Z. Z. Tar-Meneldur